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Kapitel 2: Gift und Knochen
#61
Wenn auch nervös und doch voller Adrenalin, versucht er die Wunden von Ayana so gut es geht zu behandeln. Letztendlich ist er zufrieden, in Anbetracht seiner schlechten Kentnisse. Doch noch während er sich auf Ayana konzentriert rattert es in seinem Kopf. "Dreckiges Raider Gesocks! Zu meiner Zeit hat es sowas nicht gegeben! Erst mein Karawan und jetzt meine Zuflucht!", langsam kocht das Temperament des Italieners hoch! Er ist Feuer und Flamme, er versucht sogleich Ayana zu schultern. Sollte dies nicht gelingen würde er Eddy um Hilfe bitten. Anschließend wendet er sich direkt an Eddy während er zu diesem geht. "Hast du irgendwas mit mehr Wumms um sie vorerst ein wenig stärker zurückzudrängen? Wir müssen ein wenig Zeit gewinnen! Am Haupteingang können wir unser Feuer sicher besser konzentrieren und eventuell eine Lücke in ihre Formation schlagen!", sagt er und nimmt seine Plasmapistole zur Hand. Er versucht durch das Holz auch ein paar Raider zu erwischen. Sollte sein Plan Ayana zu Schultern nicht klappen würde er sie huckepack nehmen und eben nicht feuern, da er keine Hand frei hätte. Sollte es ihm aber möglich sein zu Feuern würde er noch ein paar Raider ausradieren.
#62
"Ich verstehe." nickt die Schamanin. Entschlosen greift sie sich den Speer. Schlangen mit Pfeil und Bogen zu treffen ist äusserst schwer. Und wenn sie bereits so nahe sind, ist das Wichtigste sie auf Abstand halten zu können, um dem giftigen Biss entgehen zu können.
Ein altes Kriegerlied anstimmend, schwingt sie den Speer ein paar Mal zur Probe, bevor sie ihn auf den Schlangenmensch richtet, welcher sich am nächsten zu ihr befindet. Sie ist bereit zu kämpfen.
- LIBERA ET IMPERA - AUGUSTA PER ANGUSTA -
#63
Die Waffen - die er zumindest ausgesucht hat - sind leer geschossen und einige Vipers haben sich aus einem anderen Winkel an die Tür begeben, worauf Eddy die Schweine nicht erwischen kann. Somit lässt er vom Fenster ab und begibt sich an die gegenüberliegende Wand von der Tür, soweit gen Ecke, wie es geht. Von dieser Position aus kann er auf die Tür schauen und teils in den Raum, sollte doch ein Wahnsinniger durch die Fenster schaffen oder gen Raum rein flüchten.

Gut vorbereitet und zügig, hockt er sich auf den Boden, die Wand im Rücken, vor sich liegend und ausgebreitet das Messer stehend, dass er später nur zugreifen brauch, dazu die LeMat, die Granate und die Winchester. Er greift mit der rechten Hand die MP, mit der er als Erstes feuern wird. Sobald die leer ist, mit seinem Revolver.

Derweil gesellt sich Jacobo neben ihm. Auf seine Fragen und Gedanken antwortet er nur - die Tür im Fokus -:

"Nicht wirklich und wenn, dann zu wenig Munition. Hier, lad mal nach."

Mit der MP deutet er auf die LeMat hin, dazu die Patronen, die er noch schnell raus kramt, sofern es die Zeit zulässt.

"Es ist unnütz zum Haupteingang zu stürmen und dort in der Hoffnung ne Presche zu schießen. Wir haben weder die Geschwindigkeit, noch eine Route, worauf wir gebündelt abhauen können. Sobald wir hier raus fliehen, sind wir tot. Hier ist die beste Deckung."

Eddy hat wenig Ahnung von Taktik, doch selbst wenn sie die Lücke frei schießen können, wohin dann? Sie haben kein schnelles Fahrzeug, um schnell wegzufahren.
#64
"Ich denke schon...", meint Winston und klappt kurz darauf wieder zusammen. Dann fügt er fluchend hinzu: "Oder auch nicht... das verdammte alte Stück Fleisch ist wohl nicht mehr zu gebrauchen!" Sara stützt den alten Händler. "Häng dich einfach dran, den Rest werd ich erledigen." Aus der Hüfte schafft sie es noch einen heranstürmenden Viper ins Jenseits zu schicken. Anschließend setzt sie ihre ganze Kraft ein, um Winston in die vermeintlich sichere Tankstelle zu hieven.
Als Mac dann mit dem Gewehr in der einen Hand und der Krücke in der anderen zum Rückzug aufbricht, wird sie nach ein paar Metern hinterrücks von einem Raider umgerissen. Der in Knochenrüstung gehüllte Krieger zwingt sie in den Nahkampf! Am Boden schlägt er auf sie ein, da er sich in der denkbar günstigen Position über Diega befindet. Nach ein paar Schlägen zieht er schon den Knochendolch, um der Söldnerin den Gnadenstoß zu geben!

Jacopo kriegt Aiyana nicht ganz hoch, weshalb er sie dann einfach in eine Decke eingewickelt über den Boden schleift, weil Eddy beschäftigt scheint. Bei dem missglückten Versuch ist auch noch sein weißer Anzug mit Blut und Dreck beschmutzt worden, was den Italiener kurzzeitig in einen Schockzustand versetzt (-1 IN)! Als er auf die Antwort des Hünen wartet, feuert er ein paar Schüsse konzentrierten Plasmas durch die Schießscharten. Der Caravan-Mogul mag zwar nicht der beste Schütze sein, doch wenigstens einen Viper trifft er. Das Plasma stülpt sich über den Körper des Raiders wie eine Schlange über sein Opfer. Schließlich fällt er zu einem glibbrigen Haufen Fleischmasse zusammen. Sofort sind die anderen Gegner im Umkreis wie paralysiert. Eine derartige Waffe scheinen sie nicht alle Tage zu sehen zu bekommen. "MAGIK MAGIK MAGIK!", hört Jacopo sie wild rufen.

Aiyana bahnt sich im Geiste ihren Weg durch die giftigen Schlangenmenschen. Es fällt einer nach dem anderen. Der Kriegsgesang lässt die Kreaturen zurückschrecken, ja gar die Flucht ergreifen. Nachdem die Schamanin noch ein paar der Türmenden mit dem Speer niederstreckt, wird sie von einem gleißenden Lichtstrahl erfasst. Ein Tunnel tut sich vor ihr auf. Sie sieht sich selbst mit einem Verband und einer Decke am Boden liegend von Jacopo umherschleifen. Die Geschlechtsteile ihres verwundeten Körpers sind nur notdürftig verschleiert. Der Speer scheint fort, in einer nächsten Ecke befinden sich Bogen und Köcher mitsamt ihrer Sachen. Grünes, magisches Feuer regnet auf die Vipers hernieder. Zuletzt kann sie noch einen schrillen Schrei Manapis wahrnehmen, bevor sie schließlich ruckartig aus ihrer traumhaften Bewusstlosigkeit erwacht!

Durch die Abwehr des Italieners scheinen die Caravaniacs ein wenig Zeit gewonnen zu haben. Die Tür hält also weiterhin stand. Eddy kann mithilfe des Schnellladers den LeMat wieder problemlos einsatzbereit machen. Er sieht als Erster, dass Aiyana wieder zu Bewusstsein gekommen ist. Im Hintergrund ertönen die Schüsse vom Vordereingang. Der Ex-Boxer kann sich nur ausmalen, ob der Caravan schon überrannt wurde oder überhaupt noch jemand lebt. Leider währt die herausgeschlagene Pause nur kurz. Wenig später dringen Geräusche vom nahen Hintereingang an die Ohren von Eddy, Jacopo und Aiyana - die einzig verbliebenen Caravaniacs abgesehen von vielleicht denen am Vordereingang. Es kann sich vermutlich nur noch um Sekunden handeln, bis die Raider die Türe knacken und hindurchstürmen werden!
#65
Diega ist wie immer pragmatisch - auch während dem Fallen. Sie lässt die Krücke einfach los - und zieht den Khukrie. Bei der erstbesten Gelegenheit wird sie iihrem Gegner das wuchtige Messer einfach in die Figur schieben. Schön zu sehen, daß auch diese Typen nicht wissen, daß ein echter Soldat nie ungefährlich ist...
Ich habe nie behauptet, daß die Welt ein Rosengarten ist. Okay - bis auf die Dornen.
#66
"Manapi!" schreit die Schamanin und setzt sich ruckartig auf. Noch etwas benommen von ihrer Reise in die Geisterwelt blinzelt sie ein paar Mal, wickelt sich dann aber die Decke um ihren Körper und schnappt sich zielstrebig ihren Bogen. Trotz ihrer Bewusstlosigkeit weiss sie genau wo dieser steht - und weiss auch, dass die Vipers drauf und dran sind die Tankstelle zu überrennen. Ihre Schmerzen versucht sie für den Moment zu ignorieren und fasst diese als Zeichen dafür auf, dass sie wenigstens noch am leben ist. "Haltet die Tür!" ruft sie den beiden Männern zu, während sie zum Vordereingang stürmt. Sie muss zu Manapi, um nachzusehen wie es ihm geht. Und um den Rest des Caravans zu retten.
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#67
Während Eddy die Waffe noch nachlädt, sieht er, wie Aiyana sich aufrichtet. Scherzhaft:

"Na? Wieder unter den Lebenden?",

als hätte sie nur ein Nickerchen gemacht. Die Waffen waren alle geladen und der Ex-Boxer bekommt mit, wie der Italiener seine Plasmawaffe einsetzt und wohl die Vipers verschreckt.

"Nicht schlecht.",

kommentiert er, während Aiyana sich aufrichtet, sich notdürftig einhüllt und ihren Bogen holt. Die Geräusche von Vorne sind - genauso wie hinten - besorgniserregend, doch solange noch Schüsse zu hören sind, ist dies ein gutes Zeichen. Er kann derzeit seine Position nicht verlassen.

Somit kniet er mit dem rechten Knie gen Boden, beide Waffen - MP (rechte Hand) und LeMat (linke Hand) - gen Tür gerichtet, jederzeit jeden zu durchsieben, der hinein stürmt. Erst die MP leerend, dann die andere. Eddy weiß, dass er weder beide Waffen gleichzeitig bedienen, noch mit der linken Hand gut schießen kann, daher muss er eine Waffe nach der anderen leeren. Vorteil: Er spart Munition. One hit, one kill.
#68
Jacopo ist über den Effekt seiner Waffe so erstaunt wie die Raider, denn dies war der erste Schuss mit seiner neuen Errungenschafft. Es war wohl ein enorm guter Schachzug sich diese hochqualitative Waffe zu beschaffen. Leider ist nicht genug Zeit um sich zu freuen...die Lage ist brenzlig und da Eddy den Plan von Jacopo wohl eher ablehnt, bleibt dem Italiener keine als hier zu bleiben und mit Eddy auf seinen Tot zu warten. Zwar schmeckt dieser Plan Jacopo so garnicht...da anscheinend kein Plan vorhanden ist, dennoch würde er sein möglichstes tun wenigstens seinen eigenen Arsch zu retten. Leider wird ihm das alleine sehr Schwer fallen. Leider drückt sich die Beschmutzung von Jacopos Anzug ganz schön auf sein Gemüt er fühlt sich Dreckig...Beschmutzt...Wertlos in solch einer Ekligen Aufmachung. Er versucht diese bösen Gedanken jedoch Wegzuschieben und feuert weiter einige Schüsse durch die Kucklöcher um die Feinde von der Tür wegzuhalten. Was durchkommt wird von Eddy unter Beschuss genommen. Ayana, die plötzlich wieder lebendig wird, hat der Italiener in seinem Feuer-Rausch völlig vergessen. Er würde auch versuchen Raider zu treffen die versuchen durch die Fenster zu kommen.
#69
Mac setzt zu einem gezielten Stich an, der den Raider im Gesicht streift. Ein normaler Mensch wäre vermutlich zusammengezuckt oder hätte von ihr abgelassen, nicht aber der Viper. Wie im Rausch hält er Diega weiter fest. Der Knochendolch rast auf sie herab, landet in der Erde neben ihrem Ohr. Sie sticht erneut zu, trifft den Gegner in der Schulter. Ihre Gegenwehr wird mit einem Ellbogenschlag honoriert, der ihr vermutlich die Nase gebrochen hat. Nach dem Knacken spritzt das Blut in das Gesicht des Vipers. Schließlich kann die Söldnerin die Gelegenheit nutzen, um das Khukuri in dessen Hals zu versenken, was nach dem Herausziehen der Klinge auf ihr ebenfalls einen roten Schwall ergießen lässt. Während der Raider tot auf ihr liegen bleibt, ist sie jetzt ansonsten wieder frei. Über ihr regnet ein weiterer Knochenpfeilregen hinweg, Schreie ertönen von den Getroffenen.

Aiyana kommt beim Vordereingang an. Sie sieht noch, wie Sara den Caravan-Chief an die Wand lehnt. Er scheint verletzt zu sein, wobei er vermutlich nicht der einzige ist. "Diega ist noch da draußen!", ruft sie, als sich die letzten verbliebenen Caravaniacs ebenso in die Tankstelle zurückziehen und im Begriff sind, die Tür zu verbarrikadieren. Von Manapi kann die Schamanin erstmal nichts mehr hören. Ob sie das beruhigen oder eher sorgenvoll stimmen sollte, muss sie für sich selbst entscheiden.

Der Italiener feuert ein paar Schüsse ab, trifft dabei noch einen weiteren Raider, der daraufhin ebenfalls einen schnellen grausamen Tod sterben darf. Seine Energiezelle leuchtet gelb auf, demnach ist sie zur Hälfte geleert. Nun traut sich wohl wenigstens fürs Erste niemand mehr in die Nähe des Fensters. Es dürften sich jedoch bereits einige bei der Tür befinden.

Kurz darauf fliegt die Türe auf! Sofort schießt Eddy im Dauerfeuermodus das Magazin der MP - was leider nicht besonders groß ist - in einem Zug leer. Aus der Entfernung ist es zudem schwer zu verfehlen, so kann er gleich mal drei der Raider legen, die regungslos auf dem Boden liegen bleiben. Leichter Rauch macht sich vor der Türe breit. Daraufhin stürmt die nächste Welle hindurch!
#70
Erste Amtshandluing: Nase geradebiegen. Das Letzte, ws Diega nun brauchen kann ist ein zugeschwollener Geruchssinn. Dann orientiert sie sich - aus welcher Richtung kommen die Pfeile - und wo ist der Großteil ihrer Zivilisten?
Dann hält sie den Toten vor sich - den können sie ruhig spicken, bis sie schwarz werden - und bewegt sich in Richtung ihrer Leute. Sollte ihr einer zu nahe kommen - eine Pistole hat sie ja immer noch frei...
Ich habe nie behauptet, daß die Welt ein Rosengarten ist. Okay - bis auf die Dornen.
#71
Aiyana tritt, bereits einen Pfeil aufgezogen, aus dem Vordereingang und glaubt zu sehen wie sich Diega aufrappelt. "Hierher!" ruft sie ihr zu, während sie versucht die Vipers, welche Diega beim Rückzug stören wollen zu erledigen. Daneben hält sie noch Ausschau nach Manapi und ruft verzweifelt nach ihm. Sollte Diega noch Hilfe benötigen, würde sie ihr zudem unter die Arme greifen, sofern möglich.
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#72
Auf den Moment hat Eddy nur gewartet. Kaum stößt sich die Tür auf, fliegen die Kugeln den anstürmenden Raidern entgegen. Sofern es der Augenblick zu lässt, lässt er die MP fallen, wechselt die LeMac in die rechte Hand und schießt den ankommenden Gegner nieder. Immer im Ziel - Torso oder Kopf, um den Gegner mit einem Schuss auszuschalten.

Sofern er es zeittechnisch hinbekommt und die Raider ihn die Luft lassen, greift er die Granate, zieht den Stift mit den Zähnen ab und wirft sie - auf Brusthöhe von sich weg - gen Tür, dass sie hoffentlich nach außen rollt und nicht im Haus liegen bleibt.
#73
Jacopo wiegt sich schon fast in Sicherheit, als es draußen nach seinem zweiten Treffer still wird. Doch leider hat er sich zu früh gefreut, schon kracht die Tür auf und mehrere Raider werden von Eddy umgepustet. Sofort greift Jacobo nach seinem Gehstock und packt seine Plasma-Pistole, immernoch griffbereit, in sein Sakko. "Hat das denn nie ein ENDE!?", brüllt Jacopo schon völlig entsetzt und am Ende seiner geistigen Kräfte. In seinem Hinterstübchen rattert es, doch er findet einfach keinen Ausweg aus dieser Situation. Womit hatte der Mann das nur verdient? Als Eddy seine Waffe wechselt, feuert er auf die Raider-Traube an der Tür einen Schuss aus seinem Stock ab und läd sofort nach. Das sich ausbreitende Feuer würde hoffentlich die Tür in Brand setzen und diese vorerst blockieren. Jacobo fragt sich wie die Raider wohl reagieren würden, wenn er sich mit presentiertem Sprenggürtel vor die Tür stellen würde und damit drohen würde sich selbst in die Luft zu jagen! (Einfühlungsvermögen auf einen der vielen Raider). Als er nachgeladen hat, feuert er erneut, aber nur wenn sich wirklich genug Leute für einen großen Effekt vor der Tür sammeln.
#74
Die Söldnerin tut gut daran, den Toten als Schutzschild zu nehmen. Somit kann sie einen weiteren Pfeilhagel abblocken. Dann muss Mac leider feststellen, dass die Stellung vor dem Gebäude fast völlig überrannt wurde. Und es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis es die Tankstelle auch sein wird! Der Rest der kämpfenden Caravaniacs hat deshalb bereits wieder den Rückzug ins vermeintlich sichere Innere angetreten. Man merkt, dass die Leute über sehr wenig Kampferfahrung verfügen. Dies hat gerade einmal dazu gereicht, um die Raider für einen kurzen Moment zu überraschen. Kurz darauf tritt die Schamanin auf den Plan.

Und der erste Pfeil von Aiyana trifft auch gleich ins Schwarze, genau wie die zwei folgenden in Brust und Hals. Aus dieser Nähe und aufgrund des Frontalangriffs der Vipers hat sie es leicht, diese in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Leider musste sie feststellen, dass ein Drittel ihrer Pfeile entweder während des Gefechts abhanden gekommen oder verkokelt sind. Zwar ruft die Sipplingsdame danach nach ihrem gehörnten Känguru, doch zwischen dem Kampfgeschrei kann sie keine Reaktion ausmachen. Auch scheint Manapi an dem Ort, an den sie ihn zuletzt gelassen hat, nicht mehr zu sein. Im Gegensatz dazu braucht die verkrüppelte Diega deutlich Hilfe.

Eddy muss wahllos schießen, da er nicht mehr viel erkennen kann und sich manche der Raider geduckt haben. Trotzdem trifft er zwei von ihnen, die dem durchschlagskräftigen LeMat Revolver nicht viel entgegenzusetzen haben. Der Hüne will gerade die Splittergranate zünden, als Jacopo ihn von der Seite daran hindert. Ihm strömt ein gewaltiger Hitzeschwall entgegen, welcher ihn dazu zwingt, seinen bulligen Körper gegen die Wand zu drücken und gleichzeitig sein Gesicht wegzudrehen. Er hat ziemlich Glück, dass er nicht Feuer gefangen hat! Nichtsdestotrotz wurde sein geliebter Afro an den Spitzen leicht versengt.

Fast hätte der Italiener den schwarzen Riesen mit seinem Schuss erfasst! In dem engen Gang hat Jacopo trotzdem gleich drei Vipers auf einmal getroffen, die sofort lichterloh in Flammen aufgehen. Einer geht direkt zu Boden, der nächste läuft wieder nach draußen, in der Hoffnung sich zu löschen. Und der letzte von ihnen rennt als lebendige Fackel zwischen ihn und Eddy hindurch ins Innere der Tankstelle. Wenig später hört man einen Schuss aus dem vorderen Bereich, der das Licht wohl zu Fall gebracht hat. Nun gibt es jedenfalls eine Schneise nach draußen hinein ins tobende Inferno!


OT: Einfühlungsvermögen schlägt fehl (bringt nichts in solchen Situationen)
#75
Sollte sich kein weiterer Raider in unmittelbarer Nähe befinden, der sich zuerst noch einen Pfeil abholen muss, eilt die Schamanin zu Diega und stützt diese, um gemeinsam in die Deckung der Tankstelle zu gelangen. Dabei stellt sie sich so, dass sie hinter Diega und ihrem 'Schild' bleibt, um nicht selbst von einem Pfeil getroffen zu werden. Später würde sie wohl noch mit der stämmigen Frau über den Respekt gegenüber den Gefallenen sprechen müssen, im Moment zählt aber nur eines: ab in das Gebäude.
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#76
Was soll´s - macht Diega es genau so - wer zu nah rankommt, wird einfach umgeblasen. Noch hat sie zwei Pistolen - und ein echt großes Gewehr... Mehr kann sie momentan ohnehin nicht tun.
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#77
Diega hat genug damit zu tun, ihr Gewehr und die Krücke zu packen, sodass sie ihr fleischiges Schutzschild unweigerlich liegen lassen muss. Gemeinsam mit Aiyana gelingt es ihr dann zur Türe zu gelangen, bevor schon der nächste Pfeil in die marode Wand daneben einschlägt. Leider haben die Caravaniacs aus Angst, vollkommen überrannt zu werden, bereits die Türe verbarrikadiert. Jetzt müssen die beiden wohl oder übel einen Umweg nehmen.
Zum Glück lässt das felsige Gelände südlich der Tankstelle keinen Frontalangriff zu, weswegen die Vipers diese Seite vernachlässigt haben. Somit können die Söldnerin und die Schamanin an der Außenwand Schutz suchen und bleiben erstmal unbehelligt vor etwaigen Attacken. Von weitem steigt ihnen jedoch der Geruch von verbranntem Wüstengras in die Nase, denn am Hintereingang tobt ein Feuer, was Mac bislang nicht mitbekommen hat.
#78
"Ist das Feuer da hinten der Grund für Deine Brandwunden?" fragt Diega nach, nachdem ihr auffiel, daß sie die Schamanin eigentlich irgendwie... anders in Erinnerung hatte. Sollten diese ossophilen Kerle tatsächlich solche Pyromanentricks auf Lager haben, wäre man in der Tat besser beraten sie auf Distanz zu halten. Nebenbei macht die Soldatin sich dennoch so angriffsbereit wie möglich. Das Gewehr auf´s Kreuz - die beiden Pistolen parat.
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#79
Das Feuer vor der Tür lodert immer stärker und heißer. Eddy kommt gar nicht dazu, seine Granate loszuwerden. Einpaar Schüsse - mehr ins Blaue - reichen trotzdem, um einige Raider auf Abstand zu halten.

Die Hitze ist so immens, dass der Hüne schon das Gesicht wegdrehen muss. Im Blickwinkel bekommt er mit, wie seine Haarspitzen Feuer fangen, worauf er sie ausschlägt, gefolgt von Sachen zusammen packen - Messer, Granate und alle Waffen die noch Munition haben (was keine mehr sein müssten, außer die in der Hand und der Revolver an der Brust) - und etwas zurück ziehen.

Die lebende Fackel rennt im Chaos zwischen Jacobo und Eddy vorbei. Leider kann sich der Ex-Boxer nicht um diesen kümmern, was sich aber mit einem Schuss von vorne erledigt hat.
#80
Wieso hat man sie ausgesperrt? Die anderen mussten doch gesehen haben, dass sie noch draussen sind? Aiyana überlegt fieberhaft, wie sie jetzt vorgehen sollen, als sie von Diega unterbrochen wird. Für einen Moment hat sie doch tatsächlich vergessen, dass sie verletzt ist. "Ja, Jacobo hat einen Stock, der Feuer spuckt - glaube ich. Es passierte alles so schnell... aber dafür ist jetzt keine Zeit. Wir gehen zum anderen Eingang.", beschliesst sie und sieht sich nocheinmal nach Manapi um. "Manapi!" ruft sie, in der Hoffnung nun eine Antwort zu bekommen. Sie schnappt sich Diega und hilft ihr zwischen den Flesem hindurch, um die Tankstelle zu umrunden. Mit ihrem treuen Gefährten könnten sie vielleicht sogar entkommen, oder die Vipers flankieren und ihre Zahl aus der Distanz weiter verringern.
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