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Kaine: A Star Wars Story
#1
   

"Für einen Sklaven ist Orvax der größte Höllenpfuhl der Galaxis. Ich kenne keinen schlimmeren Ort."

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Ether, Orvax IV. 158 NSY.


Orvax IV ist ein Planet im Outer Rim, der sich im Dalchon-Sektor befindet. Er ist ein bekannter Umschlagplatz für den Sklavenhandel. Während die Sklaven in feuchten Verliesen auf ihre neuen Herren warten mussten und auf den Märkten meist verachtend zur Show gestellt wurden, leben die Aristokraten und Käufer in pompösen Wolkenkratzern und Villen. Für die Sicherheit in den Straßen sorgen die furchteinflößenden T'surr. Der Umgang mit den Sklaven ist auf Orvax besonders rau – sie werden sogar schlechter behandelt als Vieh. Schwache und sehr junge Sklaven werden schon beim Transport aus der Luftschleuse geworfen und getötet, um nur die beste Qualität zu gewährleisten, denn dafür sind beispielsweise die Sklavenmärkte von der Stadt Ether bekannt. Deshalb finanzieren die reichen Zwischenhändler auf dem Planeten auch große Sklavenhändlergilden wie die Karazak Slavers Cooperative (KSC), welche für den steten Nachschub ihres unmoralischen Guts sorgen.
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Gwenn ist vor ein paar Tagen auf Iskalon gewesen, um dessen aquatilen Senator, Halvor Ippokamp, auf seinem Weg von Coruscant in die Heimat zu begleiten, da sich in letzter Zeit zunehmend Piraten und Sklavenhändler im Trans-Nebular-Sektor ihr Unwesen treiben, die Gerüchten zufolge von der kürzlich gegründeten Handelskonföderation finanziert werden. Die junge Jedi hat den iskalonianischen Senator auch erfolgreich abgeliefert, ist aber kurz nach Verlassen des Planeten angegriffen worden. Ihr Schiff wurde flugunfähig geschossen und die Sklavenhändler der KSC haben sie vor die Wahl gestellt, aufzugeben oder vernichtet zu werden. Da letztere Option für Gwenn nicht zur Debatte gestanden ist, hat man sie schließlich entwaffnet und nach Orvax IV verschleppt, wo sie in ein Verlies gesteckt wurde.

Mit nichts außer ein paar freizügigen Kleidungsfetzen haben die Sklavenhändler Gwenn in das kalte, dunkle Verlies gesperrt, in dem einige andere ebenfalls festsitzen, sodass sie keine Einzelzelle hat. Vielmehr mutet die finstere Behausung wie ein größerer Raum an, was die Halb-Arkanianerin mittels ihrer Infrarotsicht schnell erkennen kann. Sowohl sie als auch ihre Mitgefangenen sind mit Sklavenhalsbändern ausgestattet, um jegliche Fluchtversuche zu unterbinden. Da einige verzweifelte Gefangene schreien und ihre Körper gegen die Zellwände schmeißen, werden zwei der imposanten T'surr-Wächter auf die Großzelle von Gwenn aufmerksam. Einer der T'surr rammt einem der Gefangenen sofort die Vibro-Pike in die Brust und lässt diesen verblutend am Boden liegen, während der andere laut auflacht: "Ihr Maden! Findet euch damit ab, dass ihr zukünftig einem Herrn dienen werdet. Oder ihr endet wie dieser verblutende Abschaum am Boden. Haben wir uns verstanden!?" In der Zelle kehrt augenblicklich Stille ein.
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#2
Solange die Wächter ihre Zelle beobachten, bleibt Gwenn ruhig. Sie sitzt in der Ecke und scheint in sich gekehrt. Nicht, dass sie sich mit ihrem Schicksal abgefunden hätte, aber hier einen solchen Aufstand zu machen kann, wie soeben bestätigt wurde, schnell mal tödlich enden. Ihr bleibt also nichts anderes übrig, als schön brav mitzuspielen, die Lage zu beobachten und dabei so viel wie möglich über die Leute hier zu lernen. Wenn sie fliehen will, muss sie sich so gut wie möglich auskennen und die richtige Gelegenheit abwarten. Vermutlich sucht der Orden noch nicht nach ihr, doch in ein paar Tagen wird sie bestimmt vermisst. Leider wird niemand wissen wo sie zu finden ist. Sie wird also entweder einen Hilferuf aussenden, oder selbst zurück nach Ossus finden müssen.

Sobald die Wächter, zufrieden mit ihren Taten und dem Ergebnis daraus, wieder von ihrer Zelle ablassen, eilt Gwenn zum Gefangenen, um dessen Verletzungen zu begutachten. Sie ist zwar nicht sehr begabt im Heilen, würde aber ohne zu zögern ein Stück Stoff ihrer restlichen Kleidung opfern, um ihm einen Verband anzulegen. “Kennt sich hier jemand mit erster Hilfe aus?“ fragt sie leise in die Runde. Vermutlich ist es sowieso zwecklos und er wird sterben, aber sie will sich nicht vorwerfen müssen, es nicht zumindest versucht zu haben..
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#3
Nachdem die Wächter wieder verschwunden sind, begibt sich Gwenn zu dem Gefangenen, der gerade dabei ist zu verbluten und sich verzweifelnd auf dem rauen Zellenboden windet. Erst reagiert niemand auf ihren Hilferuf, doch dann kommt ein tholothianischer Mann Mitte 30 mit guter Statur herbeigeeilt. Er hat strahlende indigofarbene Augen und sieht körperlich fit aus, wahrscheinlich ist er noch nicht so lange in diesem Verlies.

   
"Ich kenne mich aus! Aber ich glaube nicht, dass die Wachen uns irgendwelche medizinischen Utensilien zur Verfügung stellen werden." Zwar reißt der Gefangene etwas von seiner Kleidung herunter, um zu versuchen, die Blutung zu stoppen, doch wie Gwenn ebenfalls bereits folgerichtig erkannt hat, ist es ohne entsprechende Materialien aussichtslos! "Seid ihr die Jedi, von der die Wächter gesprochen haben?", fragt der Tholothianer plötzlich nebenbei.

Eine Frau in der Ecke scheint bereits dem Wahnsinn verfallen zu sein und fängt schallend an zu lachen: "Ihr Idioten, noch ein toter Typ juckt hier kein', die lassen hier sogar Kinder sterben, das is' denen egal!" In der Hand hält sie den Totenschädel, welcher von der Größe her tatsächlich einem Kind zuzuordnen ist. Mit krudem Blick streichelt sie über die Schädeldecke, während sie der Arkanianerin und dem Mann zusieht, wie diese vergeblich dem Totgeweihten helfen wollen.
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#4
Gwenn ignoriert die Frau, eine arme gebrochene Seele, und antwortet stattdessen leise auf die Frage des Tholothianers “Ja, aber das muss nicht jeder wissen. Am besten die Wächter selbst vergessen das so schnell wie möglich wieder.“
Tatsächlich ist es sehr fahrlässig von den Wächtern, sie einfach so frei in der Zelle rumlaufen zu lassen. Entweder wissen sie nicht, zu was eine Jedi fähig ist, oder sie sind sich ihrer Sache äusserst sicher. Eines ist aber klar: es wird sich noch herausstellen was zutrifft.
“Ich bin Gwenn.“ stellt sie sich anschliessend vor, nachdem sie den Verletzten so gut es ohne weitere Hilfsmittel nur geht verarztet haben.
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#5
Ebenso leise erwidert der Tholothianer: "Mein Name ist Ric Tallon. Dass die Sklavenhändler hier eine Jedi eingesperrt haben, hat mittlerweile schon jeder mitbekommen. Die Leute machen sich Hoffnungen, dass Ihr sie befreit, um ehrlich zu sein." Der provisorische Verband wird nicht viel helfen, aber versucht haben es die beiden auf jeden Fall. In ein paar Stunden wird der Mann jedoch endgültig verblutet sein.
Auch Ric hat versucht, die verrückte Frau mit den zerzausten Haaren zu ignorieren, doch dann will diese plötzlich auch noch die letzten Kleider am Leib des im Sterben liegenden Gefangenen plündern. Grob schubst er die Frau weg, woraufhin diese mit dem Hintern unsanft auf den Boden kracht. Ihr Totenschädel rollt zur Seite weg in den Schatten der Zellenecke. "Hey du Arschloch, bist du verrückt!? Der is' so gut wie tot und braucht des eh nich' mehr!", brüllt sie und breite Zahnlücke kommt zum Vorschein - vermutlich hat sie diese Kosmetikbehandlung von den blauen Wächtern bekommen. Die Sache mit dem Schubser will sie allerdings nicht auf sich sitzen lassen, weshalb sie sogleich auf Ric losgeht. Im Hintergrund grummeln die T'surr-Wachen bereits aufgrund des Lärms und sind im Begriff sich erneut der Zelle zu nähern.
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#6
“Ich wünschte ich wäre mit dieser Absicht hierher gekommen und darauf vorbereitet.“ seufzt Gwenn. Natürlich wird sie versuchen den Leuten hier zu helfen, aber vermutlich wird sie zuerst sich selbst helfen müssen und später mit Verstärkung zurückkommen. “Aber ich werde mein Bestes geben.“ fügt sie dann an, um nicht gleich alle Hoffnung dieser Leute zu vernichten.

Als die Frau schliesslich ein zweites Mal versucht den wehrlosen Sterbenden zu plündern und dabei Ric angreift, wird es Gwenn zu bunt. Blitzschnell erhebt sie sich, packt den Arm der Frau und stellt sich mit einer schnellen Drehung hinter sie, so dass sie deren Arm mit ihrer Linken hinter den Rücken pressen, und zugleich mit dem rechten Arm um ihren Hals greifen kann. “Hör auf damit und sei leise! Oder willst du die nächste sein, die da am Boden liegt?“ zischt sie der Frau ins Ohr. Kurz bevor die Wachen erneut erscheinen, lässt sie die Frau aber wieder los und gewinnt ein wenig Abstand von der Szene. Am Ende wird sie sonst noch als die „Unruhestifterin“ bestraft.
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#7
Gwenn packt die Frau locker und leicht und diese kann sich kaum wehren. Damit hat sie scheinbar nicht gerechnet, trotz allem spuckt sie der Jedi verächtlich vor die Füße, nachdem sie wieder frei ist. "Ich hoff' für dich finden sie'n besonders groben Sklavenhalter, der dich mal so richtig schön rannimmt, Schlampe!" Ric schießt der frechen Insassin mit den Füßen Staub entgegen. "Verpiss dich jetzt, sonst wird sie dir vorher noch das Genick brechen!" Danach gibt die Frau zunächst Ruhe. Der Tholothianer seufzt und blickt auf den Verletzten herab, der wohl nur noch wenige Minuten zu leben hat. "Scheiße ich will hier nicht versauern...", gibt er sogleich von sich. Ric macht durchaus den Eindruck, dass er trotz seiner Hilfsbereitschaft erstmal sich selbst der Nächste zu sein scheint. Eine der T'surr-Wachen passiert die Zelle und versenkt wütend die Vibro-Pike im Leib des sterbenden Mannes. "Maden, ist jetzt endlich Ruhe hier!" Es folgt ein weiterer Stich gen Gwenn und Ric. Geistesgegenwärtig schubst der Tholothianer die Weißhaarige weg, sodass er stattdessen am Oberarm getroffen wird - zum Glück nur eine Schnittwunde! Einer seiner Artgenossen pfeift den skrupellosen blauen Alien schließlich zurück: "Töte nicht noch mehr von dem Abschaum da drin, sonst gibt's wieder Ärger von Meister Meng." Daraufhin wendet sich der böse T'surr knurrend von den Gefangenen ab.
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#8
“Ich werde einen Weg hier raus finden.“ versucht sie Ric ein wenig zu beruhigen. Sie kann seine Angst und Verzweiflung durchaus verstehen. Aber im Moment werden sie sich wohl gedulden müssen. Aus dieser Zelle zu entkommen wird sowieso kaum möglich sein, aber irgendwann sollen sie ja vermutlich auch verkauft werden. Dort wird sich vermutlich eher eine Gelegenheit bieten. Sklaven sollen ja entweder unter Zwang arbeiten, oder für eine Menge Credits den Besitzer wechseln. In einer Zelle eingesperrt sind sie keinen Nutzen.

Beim erneuten Besuch der Wachen verweilt sie wieder ruhig und möglichst unauffällig. Die Info, dass der Anführer der Wachen Meng heisst, notiert sie sich auf einem imaginären Notizzettel - wer weiss das könnte mal noch von Nutzen sein.
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#9
Aufgrund der Schnittwunde um Gwenn zu retten ist der Tholothianer mittlerweile zu Boden gesunken."Ich hoffe Eure Worte werden von der Macht erhört..." Er hält sich den Arm und versucht ihn zu verbinden. Währenddessen hat der Verletzte den Löffel abgegeben. Eine Blutlache ist das einzige, was er stumm zurücklässt. Die restlichen Gefangenen wirken nun wie paralysiert, bei dem Schauspiel, das ihnen dargeboten wurde. Weil manche kurz davor sind, dem Wahnsinn zu verfallen, halten ihnen andere den Mund zu, damit diese nicht zu laut schreien und ein weiteres Unglück geschieht. "Was ist Euer Plan? Ich bin für jede Schandtat bereit, Hauptsache ich kommen hier raus.", meint Ric etwas verwegen.
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#10
“Wir warten.“ flüstert Gwenn zu Ric. “Tot oder dem Wahnsinn verfallen bringen wir ihnen nichts. Die wollen hier nur unseren Willen brechen und uns gefügig machen, um uns dann verkaufen zu können. Also schlage ich vor wir üben uns in Gehorsam, Demut und Unterwürfigkeit. Bis wir dann auf einem der Märkte landen. Wenn, dann werden wir dort eine Chance haben zu entkommen.“ weiht sie ihn in den Rest des Planes ein. “Oder weisst du wie wir die Zelle aufsperren können? Hat eine der Wachen einen Schlüssel?“
Das wäre vielleicht eine andere Möglichkeit, aber aus den Höhlen rauszufinden wird sicherlich nicht leicht.
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#11
"Es kann Wochen dauern, bis die hier Leute aus denn Zellen auf die Märkte ziehen. Aber ich glaub' Ihr habt recht...", entgegnet Ric dann wieder missmutiger. Als Gwenn nach einem Schlüssel fragt, kramt der Tholothianer verstohlen in seiner Hosentasche, woraufhin er kurz darauf eine Schlüsselkarte hervorlugen lässt. Leise flüstert er mit einem leicht süffisanten Grinsen: "Meint Ihr so einen Schlüssel?" Dann lässt er die Karte wieder verschwinden. "Eine Flucht allein erschien mir selbstmörderisch, darum hab' ich den Plan nicht weiterverfolgt." Der gerissene Mann deutet auf das Halsband. "Und diese Fesseln sind leider auch nicht ohne..."
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#12
“Woher hast du...“ flüstert Gwenn aufgeregt, lässt aber sofort wieder vom Thema ab. Die Fesseln könnten tatsächlich ein Problem sein. Wobei... eigentlich müsste sie auch die wie einen Droiden mithilfe der Macht deaktivieren können. “Vielleicht kann ich da aushelfen. Was hast du sonst noch geplant? Kennst du einen Weg nach draussen?“ fragt sie dann leise nach. Womöglich könnte sich da wirklich ein anderer Plan aufdrängen.
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