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Kapitel 6: Wie ein Phönix aus der Asche
#1
Die Straßen von Atlantis sind ein einziges Chaos! Zwar sind nur einige Stunden seit dem "blutigen Bankett" vergangen, doch die Lage sieht bereits alles andere als gut aus! Soldaten liefern sich einen Offenen kampf mit einigen rebellierenden Sklaven. Adlige verteidigen ihre Habseligkeiten gegen plünderrische Abtrünnige. Kinder rufen weinend nach ihren Eltern. Familien packen ihre Sachen und versuchen zu den Docks zu gelangen. All die Stimmen vermissen sich zu einem Orchester des Schmerzes und des Leids. In dieser lauten Symphonie der Anarchie ist jedoch auch eine kaum vernehmliche Stille zu finden. Diese Stille geht von den Homunkuli aus. Ihrer Herren und Meister beraubt stehen sie reglos da, werden von den fliehenden und kämpfenden angerempelt und weggestoßen. Hier und da sind auch beseelte angehörige der Rasse zu finden, die sich bereits auf die verschiedenen Seiten geschlagen haben. Manche helfen den fliehenden, andere schützen die versklavten Al Bhed, wiederum andere strecken diese ohne Gnade nieder. Zwar machen sie nur einen unbedeutenden Teil der atlantischen Bevölkerung aus, doch jetzt da das Regime so ein abruptes Ende gefunden hat, ist es wohl an der Zeit für sie aus den Schatten zu treten.

In all diesem Getöse bekommt niemand mit, wie sich die Tore des Gefängnisses öffnen und eine Gruppe von Menschen in das bläuliche Licht des untergetauchten Atlantis tritt. Ein alter Mann - Diener der Göttin, Genoh - nimmt einen tiefen Atemzug. Für ihn sind die Schreie und die Kämpfe fast nur ein kleines Rauschen. Er atmet das erste Mal seit vielen Jahren wieder die atlantische Luft. Tiefe Atemzüge heben und senken seinen Brustkorb und er schließt kurz die Augen und genießt das leise dumpfe Rauschen des Wassers, dass die Strömungen an den Schilden von Atlantis verursachen. Kurz gönnt sich der ehemalige Gefangene diesen Moment des Genusses. Er hatte fast schon vergessen, wie sich Freiheit anfühlt. Langsam dringt jedoch mehr und mehr der tosenden Geräuschkollise zu seinen Ohren. Eine Hand berührt die nackte Schulter von Genoh und der Schiffsmechaniker Douji nickt seinem Partner zu. Genoh schenkt diesem ein ruhiges Lächeln. In Anbetracht der Situation wirken die beiden Männer wie eine sanfte, stömungslose See, eine flache Briese die sanft das Gras einer Insel zum Wehen bringt. Fast schon wirken die beiden Männer in diesem ganzen Chaos fehl am Platz. Douji schreibt wieder einige Sätze auf und schließlich schließt er sein Buch mit einem kaum hörbaren Klacken. Wie eine Einheit laufen die beiden Männer als fast schon ein Mann in das Getöse. Fast hätte sie der Ronso, der Teil der Menschengruppe war aufgehalten, doch wird dieser von einem zuversichtlichem Blondschopf zurückgehalten. Das Vertrauen, das in der Piratin Libelle brennt, färbt auf den Ronso ab. Im Homunkulus regt sich auch etwas, als er seine beseelten Genossen erblickt. Der ehemalige Soldat Bane sieht sich wild und ängstlich nach seinen Liebsten um und ist kurz davor loszustürmen. Die Beiden Mogry folgen mit ihren Blicken gespannt den beiden Männern.

Langsam, fast schon asketisch bahnen sich die beiden Männer einen Weg durch das Chaos. Sie sind auf dem Weg zum Marktplatz von Atlantis. Man könnte fast meinen sie hätten alle Zeit der Welt. Mit jedem Schritt scheint sich das Orchester der Qual weiter zu zerschlagen, denn wer genau hinsah erkannte schnell, dass die beiden mehr als nur einen einfachen Spaziergang vollführten. Ein violetter Schimmer umgibt die beiden Männer und wo sie wandeln passieren wahre Wunder!

Mehrere Soldaten haben eine Gruppe von Sklaven in die Ecke gedrängt und sind kurz davor diese vor einer Mauer zu exekutieren. Ein versklavtes Kind drückt sich fest an seiner Mutter und der Al Bhed Vater baut sich schützend vor ihnen auf. Alte und Junge Sklaven beten zu Alexander als die Soldaten die Waffen erheben. Schreie...Weinen...Beleidigungen...und Hass verstummen jedoch als Genoh und Douji langsam an dem Geschehen vorbeiwandeln. Die Waffen der Soldaten werden in gleißendes violettes Licht getaucht und die Läufe verdrehen sich als wären sie aus Gummi. Douji lässt kurz den Blick zu den Waffen wandern...nun glühen auch seine Augen in diesem Licht auf. Glühend schmelzen die Halsringe der Al Bhed und platschen zu Boden! Soldaten so wie befreite Al Bhed wenden sich zu Genoh und Douji...ihre Blicke voller Angst...Freude und Erstaunen. Wie eine Motte die vom Licht angezogen wird folgen sie den beiden Männern auf ihrem Weg. Es scheint, als würden sie einer magischen Stimme in ihrem Kopf folgen.

Die herumstehenden Homunkuli sind regungslos...während sich vor ihnen unaussprechliche Taten abspielen. Doch als die Männer an diesen vorbeilaufen werden sie wieder mit Leben erfüllt. Sie nehmen die verwaisten und weinenden Kinder an die Hand und beschützen diese nun vor allen Gefahren. Auch sie folgen den Männern auf ihrem Weg zum atlantischen Thron.

Überall fallen Waffen und Halsringe zu Boden, während sich Genoh und Douji langsam immer weiter dem großen Podest auf dem Marktplatz nähern. Schüsse fallen und die Kugeln bleiben in der Luft vor den beiden Stehen und fallen wie Regentropfen zu Boden. Die Geldsäcke der fliehenden Adligen brechen auf und Gil überfluten die Gassen. Als Plünderer diese versuchen aufzuheben, leuchten diese auf und fallen erneut zu Boden - zu heiß, um diese zu berühren. Langsam nehmen der Befreier und der Richter jede einzelne Stufe zum Podest. Der Platz ist voller kämpfender Menschen, außer in der Schneise die, die beiden auf ihrem Weg hinterlassen haben. Zusammen, als Einheit stellen sich Douji und Genoh vor der Masse auf. Douji wendet sich jedoch kurz ab...geht zu dem Schaltpult auf dem Podest und verlustiert sich an der Maschina. Nach wenigen Sekunden baut er sich vor der lärmenden Masse auf. Weiterhin regnen Kugeln zu Boden, die ihr Ziel niemals erreichen werden.

Magisch verstärkt und nun auf jedem Bildschirm auf Atlantis zu sehen erhebt Douji donnernd die Stimme. "Soldaten! Sklaven! Familien! Homunkuli! Gäste und Freunde! Von heute an gibt es diese unterschiedlichen Begriffe nicht mehr! Von heute an sind wir alle nurnoch...DAS VOLK VON ATLANTIS!", wie nach einem Sturm ist, plötzlich tritt plötzlich völlige Stille in Atlantis ein. In den Köpfen der Bewohner von Atlantis ist nun auch Genohs Stimme zu hören. "Vielen euch ist der Name Kali bekannt. Viele fürchteten ihn...viele sahen zu ihm auf...viele haben unter ihm gelitten oder sind aufgestiegen. Ich, Genoh Kali schäme mich für alles was mein Sohn und meine Familie über Atlantis gebracht hat. Ich schäme mich für meine Vergehen...schäme mich für meine Sünden...doch nun ist es für mich an der Zeit Buße zu tun und wie könnte ich das anders tun, als das Volk von Atlantis wieder zu vereinen!", durch die Köpfe der Menschen von Atlantis schießen die Bilder aus Genohs Vergangenheit. Viele stöhnen vor Schreck auf, andere können Tränen nur schwer unterdrücken. Wieder anderen steht der Hass ins Gesicht geschrieben. Wieder ertönt Doujis Stimme: "Auch ich war misstrauisch als ich die Vergangenheit dieses Mannes zu Gesicht bekam. Doch seine Güte und seine aufgestauten Schuldgefühle haben mich eines besseren Belehrt. Gebt uns die Zeit euch zu zeigen, dass diesem Mann nichts mehr am Herzen liegt, als eine glorreiche Zukunft für die Atlanter zu schaffen!", erneut fallen Schüsse...erneut regnet es Kugeln zu Boden. Adlige wollen die Bühne stürmen und geben auf ihre glühend heißen Gil aufzuheben. Doch die Homunkuli bauen sich wie ein Schutzschild vor den beiden Männern auf. Jedoch schaffen es weder Kugeln noch wütende Adlige den Homunkuli Schaden zuzufügen. Genohs magische Sphäre ist einfach zu stark. Im gleichen Atemzug finden Kinder mit der Hilfe der Homunkuli wieder zu ihren Eltern...Sklaven und Meister, die zu lange die Maske des Hasses tragen, mussten fallen sich nun als gleichgesinnte in die Arme. Soldaten beginnen die verletzten zu versorgen und Waffen und Halsringe fallen zu Boden, dieses Mal jedoch aus freien Stücken! Die befreiten Al Bhed bilden einen Reigen um die wenigen aufständischen Soldaten und Adligen, doch sie fügen diesen keinen Schaden zu. Sie halten sie nur zurück, damit sie den Kampfeswillen verlieren. "Auf der ganzen Welt werden Al Bhed versklavt...seit jahren werden sie von den Avalonieren verfolgt, von dem korrupten Millitärregime von Atlantis versklavt, gefoltert und ermordet! Hier in Atlantis wird das erste mal seit mehr als 125 Jahren ein friedliches Zusammensein zwischen Al Bhed und Menschen geben! Wir sollen glorreich aus den tiefen der atlantischen See auftauchen und als glorreiches Beispiel für die ganze Welt dienen!", sagt Douji und Genoh stimmt in seine Rede mit ein, als würde nur ein Mann sprechen. Nur, dass die Worte von Genoh nur durch die Köpfe der Atlanter dringen. "Unsere erste Erklärung soll das Atlantische Schutzabkommen sein! Von heute an haben Al Bhed freies Geleit durch Atlantis und ihnen wird Schutz vor der avalonischen Gewalt gewährt! Wir werden jenen Frieden und Hilfe schenken, die sie benötigen!", Douji stimmt ein: "Auch wenn das hier ein Regime des Friedens ist, so ist es auch unsere Aufgabe jene zurechtzuweisen, die es wagen diesen Abkommen zu brechen! Jeder der nicht mit dieser neuen atlantischen Ordnung einverstanden ist, erhält freies Geleit und darf unbehelligt seiner Wege gehen.

Bleibt ihr jedoch...so gilt das als Unterzeichnung des Vertrags und ihr willigt ein die Spirale des Hasses zu durchbrechen!"
, plötzlich bahnt sich eine Frau ihren Weg durch den Schutzwall aus Homunkuli, Al Bhed und verbündeten Soldaten und eine 1,75 große blonde Frau betritt die Bühne. Genoh lächelt und nickt der Al Bhed zu. Die Gruppe muss sich kurz nach Libelle umsehen, denn fast hätten sie gedacht, diese wäre auf die Bühne gestürmt. Jedoch trägt sie eine Sklaventracht, was jeden Zweifel ausschließt. Ihr hochgestecktes Haar und ihre Statur sind jedoch ein genaues Abbild der Piratin. Ihr Halsring fällt klackernd zu Boden als Douji zärtlich ihren Hals berührt. Verwundert sieht Grille zu ihrem geliebten hoch und schüttelt den Kopf währen sie seine Wange streichelt. Sie sagt für die Zuschauer unverständliche Worte, aber Libelle kann sich denken welche alte Phrase sie ausspricht. "Immerzu übernimmst du dich...was für eine Bürde erlegst du dir nun schonwieder auf?", ja Libelle kann es fast so hören, als würde ihre Mutter neben ihr stehen. Douji sagt auch etwas, doch diese Worte bleiben Libelle verborgen. Kopfschüttelnd und mit einer Hand an der Wange von Douji küsst Grille ihren geliebten. Jubelschreie der Al Bheds und der unfreiwilligen Sklavenhalter erschallen in ganz Atlantis! Die Blicke der Aufständischen verfinstern sich und einige Schüsse werden abgefeuert, doch der zornige und violett schimmernde Blick von Douji gebietet ihnen Einhalt. Genoh legt die Hand auf die Schulter seines neuen Ministers und schenkt diesem ein gütiges Lächeln. Grille versteht den Blick und nimmt die Hand von Douji. Nun spricht wieder Genoh: "Da wir alle Wesen von Obiris sind und uns die Götter nach ihrem Abbild erschufen, ist Zorn und Hass niemals von dieser Welt zu tilgen. Auch wir sind nicht frei von Laster und Emotionen...", er spielt dabei darauf an, dass Douji beinahe seiner Sorge um die eigene Frau erlegen wäre, doch Genoh hatte ihn, wie in ihrem Vertrag besiegelt aufgehalten. "...doch blickt euch um...es gibt viele Menschen, denen es genau so geht und die auf euch unterstützen werden, euren Hass und euren Schmerz zu unterdrücken. Diesen freizulassen und den Pfad der Freude und Freiheit zu beschreiten. Ich frage euch nun, vereintes Volk von Atlantis, seit ihr bereit mit uns die Asche von Atlantis aufzusammeln und diese wie den Phönix, dessen Schrein auf den atlantischen Inseln einst verehert wurde, auferstehen zu lassen?", zustimmende Rufe von fast 75% der gesamten Bevölkerung. "Dann sei es besiegelt! Ich Genoh Kali werde Atlantis als neuer Anführer in die glorreiche neue Weltordnung führen!", sagt Genoh voller Stolz und seine vergessene Jugend tritt wieder zutage. "Und ich Douji Elric werde als sein erster Minister für Wohlstand und Frieden sorgen! Nie wieder soll Sklaverei einen Einzug in dieser Stadt halten! Es werden weitere Verträge folgen, in denen wir die Piraten und die ehemaligen Soldaten und Adligen natürlich nicht vergessen werden...doch wie alles auf dieser Welt ist Zeit nötig um alte Wunden zu nähen und heilen zu lassen! Euer Beistand wird es sein, der die Grundpfeiler eines starken und wohlhabenden Atlantis darstellen wird!", wieder jubel und die aufständischen werden vom freien atlantischen Volk zu den Docks gescheucht.

Schließlich heben Douji und Genoh zeitgleich die Hände. Atlantis erbebt und langsam...wird das bläuliche Licht immer heller. Atlantis hebt sich langsam an die Oberfläche des Meeres! Anscheinend hat Douji am Kontrollpult sein gesamtes Können bewiesen, lässt er es doch aussehen als würde ein weiteres Wunder geschehen. Der folgende Tag wurde anschließend zu einem Feiertag in Atlantis erklärt und ein Fest nach dem anderen entbrannte auf den Straßen. Es wurde getanzt, gelacht und gefeiert! Das vorher so trostlose Orchester der Stimmen wurde nun zu einer Fanfare der Freude und Hoffnung!
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#2
Mit aufrichtigem Interesse beobachtet Chimon die Situation, welche sich vor ihm ausspielt. Allerdings muss er den Kopf schütteln, als er die Torheit von all diesen Kreaturen erfährt. Der Homunculus ist der Meinung, dass weder Libelle,  Arhia, Bane oder auch Killik in der Lage sind, zu entscheiden, was für eine ganze Nation das Richtige ist. Sie sind zu jung, zu unerfahren, haben keinerlei Ahnung von Leitung, Verwaltung oder Politik, besonders nicht wenn es um einen ganzen Staat geht. Auch der Mechaniker demonstriert in seiner Hitzigkeit, dass er unqualifiziert für eine Führungsposition in dieser Höhe wäre.
Hinzu kommt die ungemeine Frechheit seitens der Al Bhed, von "Gleichheit", von "nicht bloß Schwarz und Weiß", von "Sklaverei" und von Wesen "von zweiter Klasse" spricht, sucht ihr eigener Rassismus und ihre eigene Voreingenommenheit doch seinesgleichen. Von allen hat sie sicherlich das wenigste Recht, sich so zu äußern. Auch ihre vermeintlichen Begründungen, dass ihr gezeigt wurde, dass Hass und Vorurteile nicht der korrekte Weg sind, beeindrucken Chimon nicht sonderlich und bringen ihr lediglich einen höhnenden Laut des Schwarzmagiers ein.
Aus diesem Grund springt er auch nicht auf Libelles Worte der Versöhnung an, als diese sich zu ihm wendet. In Reaktion auf ihre Aussage überkreuzt er die Arme und entgegnet ihr mit einen durchdringenden Blick, der sein Missfallen und Dissens ausdrückt. Diese plötzliche Wendung in der Gesinnung der Al Bhed führt dazu, dass der Homunculus die Augen in enormen Misstrauen zusammenkneift. Nach sämtlicher Anfeindung zuvor will sie ihm nun ein Friedensangebot unterbreiten? Es scheint wirr, völlig aus der Luft gegriffen, doch zumindest diesen Versuch, sei er nun ernsthaft gemeint oder doch nur eine trügerische Scharade, ästimiert er. Trotzdem ist er der Überzeugung, dass diese tief verankerte Einstellung sich nicht eruptiv ändern lassen würde. Libelle wird mehr investieren müssen, als ein paar Sätze in aufgewühlter Stimmung, um den Respekt des Homunculus zu erringen. Ob sie fähig ist, zu lernen oder lediglich den anderen mit diesem heuchlerischen Theaterspiel imponieren will, wird sich zeigen.

Trotzalledem mischt der Hybrid sich nicht in die stattfindenden Handlungen ein, sondern verbleibt grimmig als Zuschauer. Er sieht keine Chance auf einen positiven Ausgang seines Eingriffs, auch wenn nur zu gern das ein oder andere Wort äußern würde. Chimons Hoffnung liegt in dem alten Mann, der zumindest bisher keinen negativen Eindruck hinterließ.

Mehr widerwillig folgt Chimon der Gruppe schließlich nach außen. Er schaut zu, wie der Atlanter die Wächter und damit auch die Homunculi im Inneren mühelos kontrolliert und unschädlich macht. Noch weiß er nicht recht, was er dieser Machtdemonstration entnehmen soll, doch etwas in ihm gefällt diese Zurschaustellung nicht.
Er beobachtet mit scharfen Augen das Geschehen und die Taten seiner Rasse, beseelt wie verdorben. Sieht, wie sie handeln und behandelt werden und seine Miene verzieht sich. Keine der Fraktionen machen ihn wirklich glücklich.. aber wonach sucht er überhaupt?
Auch die nachfolgenden Befehle an seine Brüder erwecken keine Zuneigung gegenüber dem Menschen Genoh Kali in ihm. Wieder werden die Homunculi ausgenutzt, um die fleischlichen Wesen zu beschützen.
Dennoch beruhigt es ihn, dass in der Ansprache der neuen Führer auch Chimon und seine Art angesprochen werden. Doch ob Schuld und Vergebung das Fundament der neuen Regierung bilden sollte, zweifelt Chimon an. Er ist der Meinung, dass Atlantis eine starke Hand braucht, die sich durchsetzen kann. Sicherlich soll auch mit Güte regiert werden, aber das Maß dieser muss geregelt sein. Er wird sehen, ob die Männer dieser Aufgabe gewachsen sind.

Als sich die Stadt auf Zeichen der neuen Anführer aus den Tiefen des Meeres erhebt, kann Chimon es kaum fassen. Sofort zweifelt er den Verstand Kalis an. Dies ist kein Zeitpunkt für das Auftauchen der Stadt. Im derzeitigen Zustand präsentiert sie sich Avalon wie auf dem Silbertablett. Nach dieser Massenhysterie und Welle der Zerstörung ist Atlantis sicherlich nicht bereit, sich gegen die fliegende Festung zur Wehr zu setzen, sowie diese in Reichweite für einen Angriff ist. Aus diesem Grund denkt Chimon gar nicht erst daran, die bevorstehende Zukunft zu zelebrieren.

In einem ruhigen Moment versucht der Magier seine Gedanken auf den kürzlich erwählten Anführer von Atlantis zu richten und fragt den Menschen ganz direkt, aber mit entsprechendem Respekt nach einer Wegbeschreibung zu den Produktionshallen der Wächter.
Selbstverständlich hat Chimon sein eigenes Ziel noch immer nicht aus den Augen verloren.
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#3
Wie von Arhia erwartet, als sie das Kettenstück aufnimmt kann sie die magische Kraft darin mehr als deutlich wahrnehmen. Sofort fasst sie einen Entschluss, diese Kette will sie so schnell wie möglich zu einem Gürtel machen lassen, auf dass diese Macht sie immer begleiten möge. Genoh hat diese Kette von sich gesprengt. Wenn auch keiner außer der hier Anwesenden wissen wird, woher diese Kette stammt, welche Geschichte sie erzählt, so will sie sie doch trotzdem als Zeichen ihrer Verbundenheit tragen. Genoh hat einen wirklich immensen Eindruck bei der Guado hinterlassen, in der kurzen Zeit, die die Gruppe mit ihm im Gefängnis verbracht hat. Er ist kein durch und durch guter Mensch, das denkt auch Arhia bei weitem nicht, aber wenn einer es schaffen kann Atlantis aus der Kriese zu holen, in die es gestürzt ist, dann eindeutig er. Davon ist sie fest überzeugt.

Sie folgt den anderen nach draußen und ihre schlimmen Befürchtungen sind leider noch schneller wahr geworden, als sie es erwartet hätte. Es herrscht pures Chaos um die Gruppe herum, das Wayatt überhaupt nicht kalt lässt. Er zieht, reißt förmlich in immer größer werdender Panik an seinen Zügeln. Aber dann fangen Douji und Genoh an, gemeinsam los zu laufen. Augenblicklich ergreift Arhia Spannung auf das, was dort gleich passieren wird, aber sie findet auch ihre innere Ruhe wieder, eine Ruhe, die sie auch an ihren gefiederten Gefährten weitergeben muss. Sie setzt sich mit den anderen wieder in Bewegung. Ein bestimmender und fester Zug an den Zügeln bringt dann auch Wayatt wider ins Hier und Jetzt zurück, der Vogel scheint sehr überrascht zu sein, wie ruhig seine Freundin in dieser Situation sein kann. Sein Vertrauen zu ihr lässt in dann aber auch wieder um einiges ruhiger werden und so läuft er sicheren Schrittes neben Arhia und den anderen her.

Die Ansprache Genohs und Doujis hätte nicht besser sein können, wenn es nach Arhia geht. Ihr lief die Gänsehaut mehrfach den Rücken hinunter. So müssen Anführer ihrer Meinung nach mit dem Volk reden, es mitnehmen und begeistern können. Am Ende kann sie nicht anders als ununterbrochen zu lächeln. Sie ist sich sicher, jetzt ist eine gute Zeit für Atlantis angebrochen. Und sie ist mittendrin in diesem denkwürdigen Moment. Sie trifft hier und jetzt eine Entscheidung. Wird Libelle sie lassen, so wird sie ihr auch weiterhin folgen. Auch wenn sie ursprünglich doch nur durch Zufall und durch Mangel an besseren Optionen zum Überleben mit der Gruppe gegangen ist, so ist sie sich inzwischen doch sicher, wenn sie weiterhin mit Libelle und den anderen reisen wird, dann wird sie sicherlich noch vielen weiteren Personen helfen können. Es wird sicherlich kein einfacher oder ruhiger Weg werden, aber sie denkt, sie hat in der Al Bhed eine sehr gute Freundin gefunden. 
Kurz wandert ihr Blick zu Chimon. Libelles Ansprache im Gefängnis hat Ariha definitiv zum Nachdenken gebracht. Sicherlich kann sie nicht einfach vergessen, dass er sie einfach hätte sterben lassen, aber ist aufeinander los zu gehen dann trotzdem wirklich die Lösung? Das Gefängnis hat ihren Verstand wirklich gehörig vernebelt, sie war erschöpft, hatte ständig Angst um ihr Leben und das hat ihre Gefühle mit ihr durchgehen lassen. Normalerweise war sie doch überhaupt nicht so eine Guado?! Jetzt, wo sie wieder klarerere Gedanken fassen kann, erscheint ihr die ganze Situation viel zu überspitzt. Sie muss noch etwas darüber nachdenken wie genau sie es angehen wird, aber sie möchte auf jeden Fall einen Versuch der Entschuldigung bei dem Homunkulus wagen.

Für einen kurzen Moment wird sie abgelenkt, denn Atlantis setzt sich in Bewegung, Richtung Meeresoberfläche. Jeden, der noch niemals auf Avalon war, würde dieses Verhalten sicherlich verwundern, sie selbst bleibt allerdings ruhig. Sie weiß, dass sich Avalon momentan in sicherer Entfernung, nämlich in der Nähe ihrer Heimat befinden muss. Und Avalon weicht niemals von seinem Weg ab. Niemals, da ist sie sich sicher.

Als Atlantis dann oben angekommen ist, gehen schließlich die Straßenfeste los, um die neue Ära gebührend zu feiern. Arhia ist sich allerdings sicher, dass einer Person aus der Gruppe noch nicht wirklich zum Feiern zumute sein dürfte. Sie geht also zu Bane und spricht ihn lächelnd an: "Ich möchte dir auch noch einmal für deine Hilfe danken. Ich wäre schon längst tot, hättest du nicht eingegriffen und dein Leben für mich und Douji aufs Spiel gesetzt. Ich hätte zwischendurch wirklich nicht gedacht, dass wir jetzt noch leben würden, aber dass wir es geschafft haben, haben wir nicht zuletzt auch dir zu verdanken. Und jetzt will ich auch dir helfen, lass uns die Gruppe zusammentrommeln und deine Familie finden!" Sie grinst den Atlanter breit an, sie freut sich wirklich darüber, nun auch etwas für ihn im Gegenzug für all seine Hilfe tun zu können.
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#4
Der Auftritt des mächtigen Ex-Insassen ist wahrlich beeindruckend. Niemals hätte sich Belle vorstellen können, wie viel Kraft jener eigentlich besitzt. Es sieht so aus, als hätte ihm nichts und niemand etwas entgegenzusetzen. Gleichzeitig fragt sie sich, ob es noch jemanden geben könnte, der stärker als Genoh ist, weil es für sie fast unglaublich ist, was er an diesem Tag hier und heute leistet. Fast spielerisch befriedet er gemeinsam mit Douji - welcher in der Tat wie ausgewechselt erscheint - das gespaltene Reich Atlantis. Selbst den vormals puppenhaften Homunculi-Werkzeugen haucht er neues Leben ein, sodass sie nun augenscheinlich aus eigenem Antrieb handeln. Ob Chimon dies zufriedenstellt vermag sie lediglich zu vermuten. Genoh und ihr Ziehvater lösen die Situation jedenfalls perfekt und ersticken einen sich anbahnenden Bürgerkrieg mit ihrer Rede förmlich im Keim.
Dann sieht Libelle das erste Mal seit zig Jahren wieder ihre Mutter. Sie ist tief bewegt über den Anblick, den sie so lange so vermisst hat. Beinahe hätte sie es ihr gleich getan und wäre nach vorne gestürmt, aber dafür ist jetzt nicht die Zeit. Sie will sich bewusst im Hintergrund halten, denn dieser Augenblick soll Douji und seinem neuen Verbündeten gehören. Außerdem ist es ihr leicht unangenehm, da sie sich nicht sicher ist, ob ihre Mutter stolz darüber ist, was aus ihrem kleinen Mädchen geworden ist, weshalb sie sich sogar leicht versteckt. Während der Rede bleibt sie daher in Banes und Killiks Nähe - hinter dem man sich schließlich bestens verstecken kann - allerdings näher beim Atlanter, dessen Hand sie erneut ergreift. Wehmütig denkt die Piratin an den Abschied, den sie bald vom atlantischen Meisterschützen nehmen muss. Auf der Schulter des Ronso landet hingegen Iñaki: "Killik, mein Kupo-Freund, jetzt sind wir auch voll die Helden, kupoooooo!", brüllt der Mogry euphorisch und beginnt mit Mora überraschend einen fliegenden Tanz.

Dass Atlantis tatsächlich aufgetaucht ist, hat selbst Libelle überrascht, jedoch erscheint es ihr nach längerer Überlegung absolut logisch: "Sie wollen ein Zeichen setzen, eine neue Ära begründen!" Zwar fügt sich somit alles, wie sie es sich vorgestellt hat, doch stimmt sie dies bestenfalls zufrieden, aber noch lange nicht glücklich. Dies liegt einzig und allein an der Tatsache, dass ihre Crew immer noch in diesem vermaledeiten Gefängnis sitzt. Laut Genoh wird es noch eine Zeit lang dauern, bis ihre Freunde aus dem magischen Verlies befreit werden können. Zumindest konnte sie Kinji retten, ihr einziger Wermutstropfen. Doch bisher ist der alte Pirat nicht wieder aufgewacht, was nur verständlich ist nach den Strapazen, die er dort erleiden musste. Deshalb sitzt die Blondine, statt zu feiern - was sie eigentlich für ihr Leben gern tut - derweil lieber mit ihrer Seifenblasenpfeife im Lazarett - ihre Gefährten hat sie selbstverständlich vorher darüber in Kenntnis gesetzt. Mit Iñaki gehen wohl die Hormone durch, darum ist er bei Mora geblieben. Solange er bei Killik und Arhia bleibt, ist er sicher...", sinniert Belle, während sie ihren bewusstlosen Kapitän auf dem Krankenbett betrachtet. Eine der bunten Seifenblasen landet letzten Endes auf der Nasenspitze von Kinji, ohne jedoch zu platzen, was die Al Bhed dann doch irgendwie leicht amüsiert. Unmittelbar danach schweifen ihre Gedanken in Richtung der vergangenen Ereignisse auf der Westlichen Insel ab.
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Iñaki umkreist von Mora gejagt den atlantischen Meisterschützen, der gerade von der Weißen Ritterin angesprochen wurde. "Ja, das stimmt, Arhia! Danke, dass du meine Freunde so gut beschützt hast, Bane, besonders Libelle, kupo. Du bist echt ein netter Atlanter, nicht so wie die bösen Soldaten, die mich und meine Familie versklaven wollten, kupooo... Genoh soll dich am besten gleich zum neuen Kupo-Admiral ernennen, kupo!" Dann schwirrt der Mogry allerdings schon wieder in die höchsten Lüfte. Dies aber nicht um abzuhauen, sondern um den blauen Hünen Killik zu finden.
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#5
Killik folgt dem Schauspiel mit großen Augen und kann bei der Ansprache nur schwer seine Tränen unterdrücken. Er ist zu tiefst von den Worten der beiden neuen Anführer berührt und ist sich jetzt durch und durch sicher die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Die Befreiung von Atlantis bestärkt den Ronso zu tiefst in seinem Vorhaben den Krieg zwischen den Ronso und den Viera zu beenden. Das Feuer das im Gefängnis in Libelle gebrannt hatte, entfacht nun in Killik von Neuem! Doch um dieses noble Ziel zu erreichen müsste Killik seine Reise abbrechen und zum Mt. Spira zurückkehren. Der Gedanke sich von seinen Gefährten zu trennen schmerzt dem sanften Riesen in der Brust. Er überlegt schnell, wie er die anderen wohl überzeugen könne mit ihm zu gehen. Er befürchtet, dass er ohne die Hilfe seiner Freunde nur wieder weinerlich und schwach werden würde. Schließlich hatte er nur mit der Hilfe seiner Gefährten so viele wiedrigkeiten überstanden! Während Atlantis sich aus den tiefen erhebt, versinkt Killik noch tiefer in seine Gedanken. Bane greift indes die Hand von Libelle, um dieser an Stütze zu dienen. Dankbarkeit zeigt sich in seinen Augen, als er zur Piratin blickt. Jetzt es es für ihn an der Zeit sie zu unterstützen. Die Wege der Götter sind unergründlich...denkt sich Bane. Schließlich war er vor wenigen Tagen noch ein Gefangener der Piratin.

Das Fest ist bereits in vollem Gange, als Chimon sich mit Genoh in Verbindung setzt. Dieser ist jedoch gerade von einer Menschentraube umringt. Der alte Mann scheint gerade alle auf ihn eindringenden Fragen gleichzeitig in seinem Geiste zu beantworten. Der Schwarzmagier spürt dies, als er sich mit Genoh verbindet. Zwar war auch für die Magie ein gewisses maß an parallelem Denken erforderlich, doch der alte Mann treibt es auf die Spitze. Kurz fragt sich Chimon wie ein Mann wohl so mächtig werden könne. Dann hört er aber auch schon die Wortfetzen von Genoh in seinem Kopf. "Ich fragte mich bereits, wann du auf mich zukommen würdest. Bitte entspanne dich ein wenig...ihr habt mich befreit, also ist es an mit euch den gebührenden Respekt zu zollen und nicht umgekehrt.", Chimon hört ein leises lachen, dann beginnt er Chimon den Weg zu den Katakomben in Bildern zu zeigen. Bevor Chimon jedoch seinem Ziel entgehen streben kann, fügt Genoh noch etwas hinzu: "Bevor du gehst, habe ich einen Rat an dich, stolzes Mitglied des Stammes der Homunkuli. Ich kam nicht umhin deine Zweifel zu vernehmen...doch sei dir versichert, dass ich dein Volk keineswegs als Marionetten benutzen werde. Dir ein Treffen mit V.I.V.I zu ermöglichen soll dir mein Mitgefühl für die lange versklavten Homunkuli ausdrücken. Es ist ein Zeichen des Vertrauens von mir gegenüber dir und deinem Volk. Solltest du meinen Worten keinen Glauben schenken, so steht es dir frei weiter danach zu streben deine Brüder zu befreien...bedenke jedoch, dass jede Medaille zwei Seiten besitzt. Keine Seele zu besitzen macht es den meisten von euch möglich immun gegen den Schmerz der Sklaverei zu sein. Unabhängigkeit kommt immer mit einem Preis.", redet er dem Homunkulus ins Gewissen. Anschließend lässt er Chimon von dannen ziehen. Kurz flackert im Blickfeld des Homunkulus die Position von Avalon auf...dies sollte seine Sorgen vor einem Angriff zerstreuen, befindet sich die fliegende Stadt doch gerade mal bei den Guado und hat noch einen weiten Weg vor sich.

Auf dem Marktplatz ist ein tiefer Bariton zu hören, der fast alle anderen umstehenden Freudenrufe übertönt. Arm in Arm stehen Killik ein Al Bhed und ein Mensch da und trällern ein altes gaianisches Trinklied. Tatsächlich ist es Killik gewesen, der nach dem Auftauchen von Atlantis sofort dieses Lied angestimmt hatte. Natürlich konnte man den großen Killik und die tanzenden kleinen Mogrys kaum übersehen! Die Party hat sich dann nach und nach um den Ronso und seine Mogry Freunde gebildet. Er wollte wohl seine düsteren und ängstlichen Gedanken bei Seite schieben um den Moment vollentz genießen zu können. Inzwischen trällert, singt und trinkt die ganze Stadt und Killik springt von Schauplatz zu Schauplatz, um noch mehr Freude zu verbreiten. Salem wittert sofort seine Chance und packt einige teuer aussehenden Flaschen aus. Schnell wird er zum Getränkeausschank! Inzwischen hat der Ronso auch schon einige gute Tropfen intus, darunter ein vorzüglicher in Atlantis gebrannter Schnaps. Die Stimme von Killik verzerrt sich mit jeder Station, die er hinter sich lässt, dies steigert seine gute Laune natürlich noch weiter! Kinji hat Killik in der Zwischenzeit bei Libelle gelassen, hat er doch vermutet, dass sie ihrem Kapitän wohl am besten beim Erwachen beistehen sollte. "SEEMANNSLIEDER!", stimmt Killik ein und Iñaki begint ein fröhliches Shanty zu singen! Mora und Killik stimmen ein und so feiern die drei immer weiter und weiter. Irgendwann trennen sich der Mogry jedoch von Killik, der nun ein flottes und unbeholfenes Tänzchen aufführt.

Bane wandelt immer noch verloren durch die Gassen von Atlantis. Bis er seine Familie nicht gefunden hat, ist ihm nicht nach feiern zumute. Während er immer mehr verzweifelt gesellt sich Arhia zu dem Soldaten und lässt diesen aufschrecken. Bei den Worten von Arhia verbeugt sich Bane nervös und sagt: "W...Wenn hier jemand zu danken hat, dann bin das wohl ich! Ohne euch wäre ich wohl nach meinem Versagen auf der Insel hingerichtet worden. Oh...du kennst die Geschichte ja gar nicht, schließlich sind wir erst später auf dich gestoßen...", leise lacht Bane auf. Er wirkt nun wesentlich entspannter und Tränen sammeln sich in seinen Augen. "Ich..danke euch für die Befreiung meiner Heimat und dafür, dass ihr mich als einen von euch akzeptiert, auch wenn wir einst auf unterschiedlichen Seiten standen. Außerdem...außerdem danke ich euch für eure Hilfe meine Familie zu suchen!", mehrere Verbeugungen folgen, dann wischt sich Bane die Augen trocken und macht sich zusammen mit Arhia auf die Suche nach Banes Familie. Die anderen Gruppenmitglieder sind leider zu verstreut um diese auf die Schnelle finden zu können. Nun tauchen auch Mora und Iñaki auf. Bane lässt ein leises Lachen hören und stuppst den Mogry freundlich an. "Ich weiß deine Worte zu schätzen mein kleiner Freund! Ich glaube jedoch ich hänge die Dienstmarke an den Nagel. Jetzt da eine neue Ära anbricht, werde ich wohl endlich meinen Traumerfüllen und zusammen mit meiner Frau ein Restaurant eröffnen!", wer hätte gedacht, dass der Soldat einen solch simplen Traum hat. Anschließend macht sich Iñaki wieder zurück auf den Weg zu Killik. Er findet diesen immer noch tanzend und trinkend vor.

Libelle befindet sich in der Zwischenzeit mit ihrem Kapitän im Lazarett. Dieses wurde provisorisch eingerichtet und versorgt die Verletzten makellos! Leise blubbert Libelles Pfeife während sie da sitzt und in ihren Gedanken schwelgt. Sie sitzt einige Zeit dort und die Party ist immer noch in vollem Gange. Schließlich schwebt eine Seifenblase zu Kinji und landet auf dessen Nasenspitze. Ihr Blick ruht auf ihrem Kapitän, doch regt sich dieser nicht. Wieder verfällt die Piratin in Gedanken. Dann hört sie jedoch etwas, dass ihr Herz höher schlagen lässt. Unter tausenden verschiedenen Stimmen würde sie dieses Lachen immer wieder erkennen. "Hahahahha...was sollen denn die Leute von uns Freibeutern denken...wenn nur Seifenblasen und kein Rauch aus deiner Pfeife kommt?", Kinji öffnet die Augen und blickt schwächlich zu Libelle. "Was hören da...*hust* meine Freibeuter Ohren? Eine Party ohne mich, sowas kann ja nicht klappen! *hust* *hust*, diese Landratten trinken wir doch...locker unter den Tisch...was meinst?", diese beiläufigen Scherze sehen dem Piraten ähnlich.
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