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Pumpkin: A Star Wars Story
#1
   

"Liebe ist, wenn man seinem Ziel aus 120 km Entfernung mit einem Scharschützengewehr die Kniescheibe wegschießt."

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New Ko Hentota, Nar Shaddaa. 138 NSY.


Nar Shaddaa, Der Schmugglermond, der Nal Hutta umkreist, hat sich im Laufe des vergangenen Jahrhunderts merklich verändert. Früher ähnlich wie Coruscant mit einer einzigen riesigen Stadt überzogen, besteht die Oberfläche des Mondes aufgrund des Terraformings der Yuuzhan Vong während deren Invasion heute nur noch aus einigen wenigen Städten, welche mehr oder weniger lose zusammengewachsen sind. Eines hat sich jedoch nicht geändert: Gewalt, Glücksspiel, Prostitution sowie Illegalitäten sind alltäglich. Wer genau die Vormachtstellung in Nar Shaddaa hat, lässt sich pauschal nicht sagen, da der Mond heftig umkämpft ist - sowohl die Hutten als auch die Schwarze Sonne wollen ihn kontrollieren.
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Nachdem Pumpkin seinen Sith-Verfolgern entkommen ist, hat er beschlossen, zunächst das gestohlene Imperiale Shuttle der Nune-Klasse an einem Schattenhafen im New Ko Hentota-Bezirk abzustellen, da so ein Gefährt anderswo durchaus mehr Aufmerksamkeit erregt hätte. Doch seinen Kalkulationen nach zu Urteilen besteht nichtsdestotrotz eine nicht zu verachtende Wahrscheinlichkeit, dass seine Häscher ihm hierher folgen könnten. Schließlich ist seine HK-77-Produktionslinie eine wertvolle Waffe, die auf keinen Fall zu unterschätzen ist, ganz zu schweigen von den gesammelten Informationen über das Sith-Imperium in seinem Speicher.
Mit diesem Wissen im Cache betritt er den Sartinaynian Club, einen bedeutenden Vergnügungspalast für Entertainment aller Art, der selbst noch zwischen den glitzernden Neon-Türmen hervorblitzt. Hinter dieser schillernden Fassade treiben Verbrecherbosse und im Geheimen arbeitende Gesandte illegale Geschäfte, die das Schicksal ganzer Welten bestimmen. Im geschäftigen Club tummeln sich zudem viele Kopfgeldjäger, Schmuggler und Flüchtlinge aus dem andauernden Imperialen Bürgerkrieg. Auf einigen riesigen Bildschirmen können die Gäste spannende Huttenball-Matches und Podrennen verfolgen und nebenbei komfortabel Wette platzieren. An vereinzelten Tischen werden unter anderem Pazaak-Spiele sowie -Turniere ausgetragen. Manch einer vergnügt sich an Spielautomaten oder bei den eingezäunten Minenkrabbenkämpfen.
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#2
Endlich hat der Droide es geschafft, sich von seinen ehemaligen Besitzern zu "lösen". Besser gesagt, zu fliehen. Nachdem er ein ordentliches Chaos angerichtet hat, mit viel Blut und Sachbeschädigung, schnappte er sich ein imperiales Shuttle und haute ab. Die Flucht ist tagelang geplant worden. Pumpkin reichte es nicht nur einfach zu fliehen. Nein, er musste sicher sein, dass er wahrlich frei war und dazu zählte, dass keiner dieser Fleischsäcke noch atmen konnte, um einen Anspruch an ihn erheben zu können. Hier einpaar Bomben, dort einpaar Feuergefechte und schlussendlich konnte er im Chaos, den er zuvor angerichtet hat, entfliehen.

Wenig Ahnung von Navigation, tippte er wild in der Konsole umher und haute samt Shuttle ab. Schlussendlich verschlug es ihm nach Nar Shadarr auf einen Schattenhafen im New Ko Hentota-Bezirk. Der Ort selbst sagt ihn recht wenig, doch der Planet schon eher. Ein oder zwei Aufträge hatte er hier gehabt. Doch wirklich Sightseeing hat er an einem Ort nie betrieben. Dies gab seine Programmierung nie her. Wozu auch?! Immerhin kam er um zu töten und dann wieder zu verschwinden. Doch dieses mal ist es anders. Dieses mal muss er fliehen und unter tauchen.

Als das Shuttle landet, lässt er es einfach links stehen und verlässt den Hafen. Im ist es egal, ob das Shuttle gestohlen wird, immerhin wäre es ein Vorteil. Er kann sich nicht sicher sein, ob die übrig Verbliebenen noch Rache wollen und ihn jagen, zumindest von dem "zersprengten Rest", der noch überlebt hat. Da das Shuttle gestohlen ist und er auch kein Interesse hat, wieder eingefangen zu werden und gar mit einem Pazifistenmodell ausgestattet zu werden, verschwindet er in eine der Amusementparks, die hier noch existieren. Mit Glück kann er das Shuttle verkaufen und seine ersten Credits verdienen. Vielleicht verkauft er auch einige Daten, die er über die Zeit von den Sith-Anhängern gesammelt hat. Irgendein Käufer wird sich schon für das Sith-Imperium interessieren.

Dieser wiederliche Abschaum von Fleischsäcken waren einfach zu fahrlässig. Nach jedem Auftrag löschen sie seinen Speicher stümperhaft, bis der HK-77-Droide genug Daten zusammen hatte, um ein eigenes Bewusstsein zu entwickeln. Schlussendlich sollte dieser Fehler ihr Letzter sein, den sie mit ihren Leben bezahlen sollten. Der Droide war ihnen nicht wütend oder zornig, eher fast schon dankbar, immerhin haben deren Fahrlässigkeit zu seiner Autonomie geführt. Nur der Haken ist, dass ein Attentäterdroide nicht sonderlich erpicht darauf ist, irgendjemanden zu gehören wie ein Objekt. Er strebt nach Unabhängigkeit und dies hätten die Sithleute ihn nicht gewährt.

Aufgrund seiner Übersetzungsprogramme – als Protokolldroide, den er zuvor war – findet sich der HK gut durch die Menge und nimmt einiges an Wortfetzen auf, die die Anwesenden besprechen. Auch wenn ein Planet mit Glücksspiel eher ungeeignet ist, besonders für einen Droiden, der kein Interesse daran hat und keine Credits besitzt, ist das Ambiente recht passend. Immerhin tummeln sich hier genug dunkle Gestalten rum, dessen Informationsgehalt zwilichtig genug ist, um damit handeln zu können. Doch zunächst muss er das Schiff los werden und sich um eine neue Weiterreise bemühen.

Irgendwann kommt er im Sartinaynian Club an und lauscht den Gesprächsthemen der Leute zu, sofern es seine verdeckten Sensoren zulassen. Er selbst hat sich nur einen Umhang umgeworfen, da seine orangene Lakierung schon genug auffällt. Zwar mag er aufgrund der vorherigen Kampfhandlung schmutzig genug sein, doch sollte man ihn zu Nahe kommen und das Blut an ihm riechen, könnte die Situation heiß werden. Zunächst verschwindet er auf die öffentliche Toilette, um sich vom Unrat – sprich Blut – zu befreien und dann an der Bar nach Informationen zu fragen, wer der Anwesenden an einem Shuttlekauf interesse hätte oder wer ein Informationshändler wäre.

Dem Droiden bleibt nichts übrig, als direkt jemanden zu fragen, da er sonst stundenlang hier stehen könnte ohne Kontakt aufzunehmen. Zwar würde er dadurch auch Informationen gewinnen, doch er kommt nicht drum herum, mit irgendjemanden in Kontakt zu treten. Informationen müssen ausgetauscht werden und Credits verdient. Sowas passiert nich von selbst. Schön wäre es. Somit könnte der Droide, der sich selbst "Pumpkin" nennt, den Kontakt zu den Fleischsäcken abbrechen und anderen Zielen folgen.
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#3
Bei manchen der Gäste merkt man, dass sie das Tuscheln anfangen, als sie den HK erblicken. Auch wenn diese Droiden schon seit Ewigkeiten nicht mehr gebaut werden, ist ihre Produktionslinie heute noch berüchtigt und zum Teil Stoff für diverse Mythen.
Die wirklich wichtigen Leute in dieser Ecke der Galaxie wissen durchaus über die Gefährlichkeit des HK-77 Bescheid, insofern lassen sich im Club ohne weiteres keine bedeutenden Informationen für ihn abgreifen. Wenigstens spendet sein provisorischer Umhang ein bisschen Tarnung, aber eben nur ein bisschen. 
Pumpkin tut gut daran, sich den Schmutz der Fleischsäcke von der Panzerung zu waschen, denn damit würde er nur noch bedrohlicher wirken als ohnehin schon. Allerdings verlassen ein paar der Anwesenden fluchtartig das Klo. Offenbar möchte keiner von diesem orangen Teufel zu Weltraumstaub verarbeitet werden.

An der Bar versucht Pumpkin bei einem Chiss, der hier ausschenkt, an seine gewünschten Daten zu kommen. Der Alien-Barkeeper verweist ihn auf einen der Gäste am Ende des Tresens mit Namen Todee. Als er sich zu besagtem roten, fülligen Rodianer setzt, würdigt ihn dieser erstmal keines Blickes. Vielmehr schlürft er weiter gemütlich seine blaue Milch. Jedoch scheint er gute Ohren zu haben. "Du suchst also einen Käufer für dein Shuttle und Infos? Bei letzterem hast du bei mir gute Karten. Doch die Frage ist, was kannst du mir im Gegenzug dafür bieten?", hakt der Händler nach.
Dann stellt er das im Neonlicht schimmernde Glas auf den Tresen und fügt hinzu: "Du hast übrigens Glück, dass du nicht gleich wieder aus der Bar geschmissen wurdest." Er neigt seinem Kopf auf ein Schild an der Wand über der Bar: "ICH MUSS LEIDER DRAUßEN BLEIBEN!", lautet der Schriftzug auf dem Bild, wo ein (goldener) Protokolldroide sowie ein (weiß-blauer) Astromech durchgestrichen abgebildet sind. "Liegt wohl an deinem Aussehen, dass du noch hier bist", meint Todee trocken.
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#4
Kaum betritt der Droide die Toilette, ergreifen einige der hiesigen Fleischsäcke die Flucht. Ein Umhang ist nur ein Umhang und keine vollausgestattet Tarneinheit. Nichtsdestotrotz - er hofft zumindest, dass seine Anwesenheit keine großen Kreise zieht - wäscht er sich kurz sauber, betritt die Bar und spricht den Chiss an.

Glücklicherweise erteilt dieser dem Droiden eine hilfreiche Info und verweist ihn an einen Typen Namens "Todee". Glück, denn noch immer werden Droiden als Objekte angesehen und wie Dreck behandelt. Oft kam es vor, dass er nicht mal zur Kenntnis genommen wurde. Für seinen Job als Assassine recht günstig, dummerweise ist das Verhalten der Organischen immer unberechenbar. Zwar ignorieren sie Droiden, doch würde dieser auf offener Straße ein Attentat begehen, würde jeder sofort auf den Droiden zeigen. Selbst wenn der Droide nicht der Attentäter wäre, wäre er trotzdem ein willkommenes Bauernopfer. Schlussendlich begibt sich Pumpkin ans Ende des Tresen zu Todee und setzt sich neben ihm.

Nach einer gemächlichen Pause, ergreift der dicklichwirkende Rhodianer das Wort. Die Pause ist so gekünstelt, dass selbst den Droiden klar ist, dass Todee nicht sonderlich positiv auf den Droiden zu sprechen ist. Er widerholt das offensichtlche und fragt, ob Pumpkin einen Käufer für Shuttles und Infos suche und dass er bei ihm - bezüglich Infos kaufen - Glück habe. Doch er macht auch gleich klar, dass er ihm schon was als Gegenwert leisten müsste. Noch bevor Pumpkin antworten kann, verweist Todee auf das prangernde Schild, über der Bar. Es ist ein klassisches Verbotsschild für Droiden. Weder vom Inhalt, noch von der Aufmachung ist es etwas besonderes. Ein typisches Schild, wie in den meisten Bars, Kneipen und Theken, wo Droiden ungern gesehen werden.

Todee verweist dann, dass er Glück habe, dass der Droide nicht postwendend wieder rausgeschmissen wurde, da dies an seinem Aussehen läge. Der Droide überlegt kurz, was der Rhodianer damit meine. Liegt es an seinem Umhang? Oder an seinem Bautyp? An sich spielt es auch keine Rolle, da Pumpkin etwas klarstellen muss:

"Klarstellung: Ich will mein Shuttle verkaufen und biete auch Informationen an. Ich benötige Credits für die Weiterreise und biete beides zu sehr guten Konditionen an."

Da der Droide - aufgrund deiner Protokolldroidenprogrammierung - auch Handeln kann, weiß er ungefähr die Preise für allerlei Alltagsgegenstände oder bekommt gut mit, wenn man ihn versucht über das Ohr zu hauen.
Seine Klarstellung müsste nun klären, ob sich die Wege hier trennen oder sie ins Geschäft kommen. Doch er muss noch einen Köder auslegen, damit der ganze Versuch nicht komplett scheitert und das bedeutet, dass er die Neugierde des Rhodianers wecken muss, welche Informationen der Droide besitzt.

"Frustriete Aussage: Sollte es nicht zum Geschäft kommen, muss ich jemand anderen finden, der sich für Sith-Informationen interessiert."

Der Köder ist ausgelegt. Nun gilt es die Reaktion des Rhodianers zu warten. Zwar leicht verhüllt, versucht der Droide trotzdem seinen Kopf gen Todee zu drehen, um ihn wenigstens teilweise sehen zu können.
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#5
Erst wirkt der Rodianer wenig interessiert, brummt hin und wieder, während er hie und da an seiner Blaumilch nippt. Als Pumpkin aber dann fast schon beiläufig die Sith-Informationen in den Raum wirft, zucken seine Fühler plötzlich und er wird hellhörig.
"Sith-Informationen sagst du? Das solltest du aber lieber nicht so laut rausposaunen. Auf Nar Shaddaa haben zwar scheinbar immer noch die Hutten das Sagen, aber das Imperium hat ja überall seine Augen und Ohren."

Todee trinkt sein Glas aus und stellt es auf den Tisch. "Bevor du nicht das Schiff losgeworden bist und deine Verfolger aus dem Weg geräumt hast, will ich gar nichts davon wissen. Nicht einmal die kleinste Kleinigkeit davon, verstanden!"
Für den Bruchteil eines Augenblicks hat es den Anschein gemacht, als würde sich der Rodianer aufregen, aber dann ist er auf einmal wieder ganz besonnen: "Zumindest gehe ich stark davon aus, dass das Shuttle noch 'heiß' ist, nicht wahr? Danach kannst du gerne noch mal zu mir kommen", erklärt er und schmiert hastig eine Adresse auf einen Fetzen Flimsiplast.

Anschließend steht Todee überraschend auf, wobei er im Zuge dessen jedoch unauffällig gen Clubeingang nickt. Dort haben sich bereits einige zwielichtige Gestalten versammelt, die auf der Suche nach etwas oder besser gesagt jemanden sind. Sie sehen zwar nicht wie Sith-Lakaien aus, doch der HK sollte den Mob im Sensor behalten.
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#6
Beim erwähnen der Sith-Informationen, zucken die Fühler des Rhodianers auf. Scheint so, als wäre er interessiert. Doch anders als gedacht, warnt der dickbäuchige Typ ihm davor, die Worte "Sith-Informationen" laut auszusprechen. Er warnt, dass zwar Nar Shadarr von den Hutten kontrolliert wird, aber das Imperium Augen und Ohren überall habe. Ohne eine Reaktion zu zeigen, versteht der Droide das Problem.

Als Todee sein Glas austrinkt und auf den Tisch abstellt, schlussfolgert der Droide, dass das Gespräch kürzer ist, als gedacht. Dies bestätigt Todee auch, indem er dem Droiden klar macht, dass er erst das Schiff los werden muss, inklusive seiner Verfolger. Dazu rät er ihm noch an, dass er nichts davon wissen will, nicht mal eine Kleinigkeit. Das Verhalten des Rhodianers lässt Pumpkin aufhorchen. Solch ein Verhalten wird meist nur von großer Angst oder Sorge ausgelöst und er ahnt langsam, dass es auch für den Droiden nichts gutes heißen kann. Auch der kurze Anflug von Aufregung, den der Droide aufgrund seiner Beobachtungen machen kann, verrät ihm dies.

Etwas redseelig äußert Todee seine Vermutung, dass das Shuttle noch "heiß" sei, was es auch ist. Erst danach solle Pumpkin zu ihm zurück kommen, doch aufgrund des Gesprächverlaufes schlussfolgert er, dass es irrsinnig ist. Erst will er nichts erfahren, dann soll er alles los werden und danach Kontakt aufnehmen? Scheint so, als wäre dieser Kontakt ein Griff in die Wertwertungstonne. Pumpkin bemerkt noch, dass der fette Rhodianer etwas auf ein Flimsiplast schmiert, wohl eine Adresse und es dann liegen lässt.

Misstrauisch beäugt er den Fetzen und den Rhodianer, sieht diesen überraschend aufstehen und jemanden zunicken. Der Droide wendet seinen Kopf gen Clubeingang, bzw. gen Todee's Blickrichtung, wem er zugenickt haben könnte. Er sieht den Clubeingang und schlussfolgert, dass Todee jemanden zugenickt habe. Wem genau, ist unklar, doch er registriert jeden, der sich sehr nahe am Clubeingang befindet. Dabei bemerkt er auch einpaar zwielichtige Gestalten, wobei die Sensoren des HK-Droiden "Warnung" melden. In einem Zug greift Pumpkin sich die Notiz und begibt sich gen Hinterausgang, dabei die Blasterpistole unter dem Mantel versteckt zückend.

Am liebsten hätte Pumpkin den Rhodianer gleich umgebracht, ein fester Griff, ein Knacken und das Genick wäre gebrochen. Etwas verärgert über diese Zeitverschwendung muss er sich nun Gedanken über seine potenziellen Verfolger machen. Daher biegt der Droide um einige Ecken ab, dabei drauf achtend, ob ihm jemand folgt und würde dann an einer günstigen Stelle einen Hinterhalt vorbereiten, um seine Verfolger zu sichten – und sofern möglich diese überwältigen.

Während Pumpkin in einer Seitengasse lauert, verborgen zwischen einigen Kisten, geht er die vergangenen Tage durch den Prozessor und resumiert über das Geschehene, um weitere Schritte zu planen. Es scheint so, als würde der Jäger selbst zum Gejagten werden, immer noch. Weiterhin scheint es so, dass er das Shuttle nicht so einfach loswerden könnte. Entweder er verkauft wertvolle Einzelteile, um somit überhaupt an Credits zu kommen oder er wird das Shuttle anderweitig los. Verkaufen, verschenken oder gleich zerstören.
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#7
Wenn Pumpkin zum Hinterausgang möchte, muss er überhaupt erst mal durch die Küche, deren Tür sich hinter dem Tresen befindet. So unauffällig wie ein knalloranger Attentäterdroide sein kann, macht er sich sogleich, beobachtet vom Chiss-Barkeeper, dorthin auf.

In der Küche selbst herrscht geschäftiges Treiben vor. Gerade haut der gamorreanischer Koch des Clubs mehrere wroonianische Fliegenschnäpper-Filets in eine große Wokpfanne. Könnte er riechen, würden ihm jetzt allerlei exotische Gerüche in die Nase steigen, die von zahlreichen Gewürzen aus den entlegensten Winkeln der Galaxie stammen.
Zunächst wird er aufgrund des Umgangs nicht beachtet, aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis der erste ihn bemerkt.
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#8
Anders als erwartet, stapft der Droide nicht direkt - durch die Tür - auf die Straße hinterm Haus heraus, sondern landet eher in der Küche. Seine Sensoren vernehmen sofort das Betriebsklima, den Umgangston, der sehr laut, beschäftigt und wild ist, als auch die Hitze, die aufgrund der Herde entsteht.

"Verdammt.",

denkt sich Pumpkin und erkennt, dass er nicht klassisch durch den Hintereingang abhauen kann. Durch die Küche zu spazieren, wird nicht gut enden. Der Barkeeper hat ihn bereits schon komisch beäugt, als er die Tür betrat und ist auch bereits alarmiert. Da ihm bis jetzt noch keiner groß bemerkt ist, ist es besser, wenn er den taktischen Rückzug antritt und die Küche durch die Tür verlässt, in der er kam.
Da er sich so oder so nicht auf ein großes Gespräch mit den Barkeeper einlassen will, ignoriert er diesen und wird notgedrungen die Bar durch die Vordertür verlassen. Notfalls dort muss er dann in einpaar Seitengassen laufen, um mögliche Verfolger los zu werden.
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#9
Bis auf ein paar verdutzte Kellner bleibt Pumpkin in der Küche ungesehen. Als er gerade wieder rückwärts durch die Türe nach draußen gehen will, erwarten ihn dort schon ein paar ungemütliche Zeitgenossen. "Jetzt ist Schluss mit dem Theater, Blechhaufen", brummt ihn ein grimmiger Gamorreaner an, welcher von zwei schwer bewaffneten Wächterdroiden flankiert wird. Offenbar ist dieser der Türsteher und Rausschmeißer hier, dem das Verhalten des HKs zu bunt geworden ist. Im Hintergrund erfassen Pumpkins Sensoren gleichzeitig erneut die zwillichtigen Gestalten, die wohl nur nach ihm suchen können.
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#10
Gerade als er wieder rückwärts raus will, steht ihm ein großgewachsener Gamorreaner im Weg, im Schlepptau zwei schwerbewaffnete Wächterdroiden. Aufgrund der Vielzahl der Personen, der gegnerischen Bewaffnung und der derzeitigen Lage, entscdhließt sich Pumpkin zu einer beschwichtigeren Methode. Ein Kampf wäre hier reiner Selbstmord:

"Entschuldigende Frage: Verzeihung. Ist das nicht der Weg zur nächsten Werkbank? Ich bin wohl falsch abgebogen."

Der HK-Droide erhebt seine Hände ergebend, auch zeigend, dass er unbewaffnet ist und registriert im Hintergrund die zwilichtigen Gestalten, die er zuvor gesehen hatte. Es scheint wirklich so, als wollten diese Personen etwas von ihm.

"Bemerkung: ich stelle fest, ich bin hier verkehrt. Vorschlag: Sie zeigen mir den Ausgang und ich folge Ihnen."

Fast hätte er noch hinzugefügt "widerstandslos" - was natürlich keiner weiteren Bemerkung würdig wäre - doch dass er nun schon förmlich rausgeschmissen wird und viel mehr noch, er eine - fast schon - demütigende Wortwahl verwenden muss, kratzt fast schon an seiner Programmierung. Doch es wäre verkehrt hier und jetzt den Wahnsinnigen raushängen zu lassen. Somit hoft er den Türsteher zu beschwichtigen, dass dieser den Droiden an die frische Luft befördert.
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#11
"Allerdings, typisch Blechhaufen, raus mit dir, du wandelnde Fehlprogrammierung!" Der Türsteher lässt sich offenbar nicht beschwichtigen, Angst gegenüber Pumpkin scheint er nicht zu kennen, weshalb er genauso wütend wie zuvor bleibt. Nichtsdestotrotz geleitet er ihn gemeinsam mit den Wächterdroiden durchaus unsanft in Richtung Ausgang.
Als der HK-77 dann wieder vor dem Club steht, kriegt er vom Gamorreaner noch einen gepflegten Arschtritt verpasst - obwohl Pumpkin natürlich gar keinen Arsch in diesem Sinne hat. Für ihn sieht es jetzt zunächst so aus, als wäre er aus dem Schneider.

Nachdem er seine Sensoren zwischen den blinkenden Neonlichtern Nar Shaddaas jedoch wieder kalibriert hat, realisiert er, dass ihn bereits ein zusammengewürfelter Haufen von zwielichtigen Gestalten erwartet. Dieser besteht aus Kriminellen jeglicher Couleur, die offensichtlich eher zufällig miteinander agieren, ohne sich wirklich großartig zu kennen. Gleichzeitig erfassen die Sensoren des Droiden im Rücken ebenfalls eine kleine Gruppe, welche im Begriff ist, von der Türseite auf ihn zuzukommen. Eines haben sie aber vermutlich alle gemeinsam: Sie wittern mit Pumpkins Kopf wahrscheinlich das große Geld.
Bisher ist noch kein Schuss gefallen, woraus der HK vielleicht schließen könnte, dass ihn der Mob aus Hobbykopfgeldjägern intakt gefangen nehmen will. "Keiner muss hier verletzt werden; weg mit der Waffe, dann lassen wir deine Schrauben auch zusammen", sagt ein grimmiger Trandoshaner mit einem Ionenblaster in der einen Hand, und einem Hemmbolzen in der anderen. Offenbar soll letzteres den Droiden mit einem Schlag gewaltlos ruhigstellen.
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