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Kapitel 1: Die Schatten von Avalon
#21
Kornell erwacht, alles düster, kaum beleuchtet. Sein Körper schmerzt. Kopfschmerzen und Schwindel lassen ihm kaum Gelegenheit seine derzeitige Situation zu begreifen.
Nachdem er sich übergeben musste, wird es wieder schwarz um ihn.

Als er wieder hustend zu sich kommt dreht er sich zur anderen Seite um seinem Erbrochenem auszuweichen. Er realisiert, dass er sich in einer Art Kerkerzelle befinden muss. Scheinbar haben ihn die Schweine an seinen Ketten aufgehängt. Nur schien die veraltete Konstruktion nicht standzuhalten und er viel mit vollem Gewicht auf den Kerkerboden. So musste es wohl passiert sein, anders kann er sich seine Schmerzen und Prellungen nicht erklären. Nach Folter sah das nicht aus. Zumindest nahmen sich seine Peiniger noch nicht die Zeit dafür.

Seine Beine sind noch leicht taub. Auch noch kopfüber aufgehängt, da war wohl jemand ziemlich sadistisch drauf. Seine Hände und Beine schienen weiterhin in Ketten zu liegen. Nach mehreren Versuchen schafft Kornell es aufzustehen und zur Kerkertür zu hüpfen. Als er an der Tür lauscht, versucht er sich erstmal bewusst zu werden, wie er hierher kommen konnte. Und wo ist "hier" überhaupt. Sein Kopf dröhnt. Nicht schon wieder. Er sackt zusammen als er wieder das Bewusstsein verliert.
Kornell schlug die Augen auf. Eine Fackel. In seiner Zelle? Nein,.. er lag am Flur. Die Zellentür war nicht verschlossen? Er muss sie aufgestoßen haben, als er an der Tür zusammensackte.

Schnell rollte er vollends in den Gang. Niemand zu sehen. Niemand hatte seinen Aufprall gehört.
Keine Wachen, die Tür nicht verschlossen.. Irgendetwas stimmte hier nicht. Hatten die Wächter keine Zeit mehr die Tür zu verschließen, oder war dies nicht nötig, da man von hier sowieso nicht entkam?
Sein Durst trieb ihn dazu den naheliegenden Eimer zu untersuchen. Bingo. Er tauchte seinen Kopf in das Wasser und trank gierig bis er keine Luft mehr bekam. Er riss seinen Kopf hoch, raffte sich wieder auf und hoppelte den Gang entlang.


Er musste dringend diese Fesseln loswerden und er brauchte eine Waffe.
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#22
Kornell spürt wie das kühle Nass ihn regelrecht belebt! Frisch gestärkt will er sich daran machen die Fesseln los zu werden als...

...er letzendlich wieder aus dem Schlaf erwacht. Kornell sitzt, immernoch mit beiden Händen über dem Kopf hängend, in der Zelle fesst. Es wäre wohl auch zu schön gewesen, so einfach aus dem Gefängnis zu entkommen! So hängt er nun dort und ergibt sich gezwungenermaßen seinem Schicksal, als er auch schon an der Ecke vor seiner Zelle zwei Gestalten erkennt. Ein vierbeiniger Dingo und ein, dem anschein nach Avalonischer, Mann mit Ronso zügen. Er versucht sich sogleich gehör zu verschaffen doch seine Kehle ist zu trocken. Vorerst schafft er nichts außer ein Krechtzen. Dann festigt sich seine Stimme mit der Zeit jedoch wieder.

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Drake sieht voller Hass wie der Avaolonier mit dieser kostbaren und wunderschön gearbeiteten Waffe herumspielt. Zu seiner Zeit in der Armee hätte ein Soldat noch Qualität erkannt, wenn er sie in Händen gehalten hätte! Gerade will der Mischling sich mit Gewalt seiner Waffe bemächtigen, als Djengo ihn mit der Pfote anstupst. Mit einem Kopfnicken zeigt er zur Nachbarzelle. Dort hängt ein heruntergekommener und abgemagerter Guado. "Warte...Drake...dieser Mann hat genau wie du ein Feuer in den Augen...meinst du nicht?", der Dingo scheint etwas in der knochigen Gestalt zu sehen was Drake verborgen bleibt, denn dieser kann nur einen verranzten Guado entdecken. "Jeh mehr wir befreien, desto größer sind die Chancen zu entkommen...oder nicht?? Wir wissen auch nicht wieviele Soldaten hier noch sind...wir sollten vorsichtig sein", sagt Djengo.
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#23
Drake fällt es schwer, seinen Hass bei dem ihm dargebotenen Affront zu bändigen; er möchte die Avalonier-Hunde am liebsten sofort mit Gewalt zur Räson bringen. Da der passende Moment für den Hinterhalt noch nicht gekommen ist, wendet er sich dem Dingo zu, der auf eine der Zellen verweist.
Einen Guado hat Raziel hier in diesem Gefängnis wahrlich nicht erwartet. "Was für ein erbärmlicher Anblick, aber ich sehe vermutlich nicht besser aus", stellt er nüchtern fest. Er vertraut auf die Urteilskraft seines Monsterkameraden und stimmt diesem zu: "Du hast sicher recht, Djengo."
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#24
"Wer ist das? Sicherlich wissen die Wachen nichts von dem unerwarteten Besuch."
Kornell findet seine Stimme wieder. Immer noch leise. Er zappelt, an seinen Ketten hängend, hustet kurz und brüllt so laut er kann um Hilfe.
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#25
Während Djengo und Drake versuchen keine Aufmerksamkeit zu erregen, packt Kornell die Verzweiflung. So laut er kann, brüllt er Djengo und Drake einen Hilferuf zu. Dieser hallt von den Wänden wieder. Sofort verstummen die beiden Wachen, die die Gruppe zuvor noch beobachtet hat! Jetzt muss es schnell gehen! "Tz...da werde ich das neue Teil wohl gleich mal an einem Schreihals austesten können!", langsam nähern sich die beiden Wachen der Zelle. Djengo reagiert rasend schnell, mit glühenden Klauen schneidet er durch die Gitterstäbe, die nun vor Hitze glühen und zischen. Dann weißt der Dingo Drake an den Mann schnell von den Ketten zu befreien, während er sich Kampfbereit macht!
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