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Kapitel 6: Verbrannte Erde
Bei näherer Untersuchung kann Jizai feststellen, dass die Goldechse schweißgebadet ist. Sie sieht krank aus, reagiert aber nicht auf Weckversuche. Außerdem fällt dem Helromier ein kleiner Kratzer auf, der sich auf Shi'rûks Schulter befindet. Seine Vermutung, dass der erfahrene Jäger vielleicht von dem Giftstachel gestriffen worden ist, würde die gesundheitliche Verfassung von jenem erklären. Da Jizai jedoch nichts von medizinischen Dingen versteht, kann er keine Diagnose stellen.
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Jizai erkennt schnell die Wunde seines Gefährten und schließt kurz die Augen um sich zu konzentrieren. Die Vermutung und Befürchtung des Japaners scheint sich zu bestätigen. Schnell geht er zu seinem Netz, um ein Antitoxin zur Hand zu nehmen. Zwar hat er kein medizinisches Wissen, doch muss er sein möglichstes Versuchen, um Shi'rûk zu retten. Ohne die Goldechse ist der Japaner in dieser Einöde verloren, es ist Nichtmal sicher ob er jemals den Weg zurück finden würde. Schnell öffnet er die Flasche und packt Shi'rûks Kopf, um ihm das Antitoxin einzuverleiben. Er hofft inständig, dass die Gegenmittel aus Albion auch dieses Gift effektiv bekämpfen können. Er versucht außerdem dem Fieber Herr zu werden, indem er etwas Wasser auf den Stofffetzen von Galaths Robe giest und diesen dann auf den Kopf der Echse legt. Zuletzt lässt er sich im Seiza neben Shi'rûk nieder, um über diesen zu wachen. Der Japaner ertappt sich sogar dabei ein paar Stoßgebete an die Ihm bekannten Götter zu senden.
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Nachdem Jizai der Echse das albionische Antitoxin verabreicht hat und versucht hat, dass Fieber zu bekämpfen, kehrt Shi'rûks goldene Farbe langsam wieder zurück, ist er doch zuvor noch sehr bleich gewesen. Nichtsdestotrotz glüht der Shed weiterhin. Er ist kaum bei Bewusstsein, sondern hadert mit Fieberträumen, spricht wirr einen Nathi-Dialekt, den der Samurai nicht versteht. Jizai hat in seinem Leben schon gesehen, wie gestandene Männer an solch einfache Krankheiten zugrundegingen. Der Helromier erinnert sich, in welche Richtung sie ungefähr gehen wollten, um das Dorf der Silfr zu erreichen. Jetzt, da der Schneesturm vorbei ist, dürfte die Sicht klarer sein, vielleicht schafft er es mit seinem Wildniswissen den richtigen Weg einzuschlagen. Allerdings wird er sich auf sein Glück verlassen müssen, falls er loszieht, um Hilfe zu holen!
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Kurz hellt sich die Mine des Japaners auf, als die Farbe in das Gesicht der Echse zurückkehrt. Leider verfinstert sich dessen Mine erneut, als er bemerkt, dass das Fieber nicht gesenkt wurde. Als der Nathi in seinem Dialekt spricht, wünschte Jizai, er könne dessen Sprache sprechen. Aus Verzweiflung greift er nach dem Amulett der Echse und hofft, dass der Übersetzungseffekt auch umgekehrt funktioniert. Kurz wägt der Schmied seine Möglichkeiten ab. Da er über absolut kein magisches Wissen verfügt und auch sonst in Heilkunde nicht wirklich bewandert ist, gibt es eigentlich nur eine Hoffnung. Wenn der Japaner das Dorf erreichen könnte bevor sich die Symptome verschlimmern, könnte Shi'rûk sicher noch gerettet werden. Dabei setzt er seine ganze Hoffnung in die Silfr. Er hofft, dass die Echsen ihn nicht auf sicht attackieren und packt schnell sein Zeug zusammen. Natürlich würde er erst kurz abwarten ob das Amulett ihm dabei Hilft seinen Gefährten zu verstehen. Anschließend betrachtet er die restlichen Knochen der gestern erlegten Wesen und beginnt schnell eine art Trage zusammen zu Zimmern. Werkzeug hat er ja dabei. Auf diese legt er die Echse ab und schnallt sich die Trage um. Er marschiert also los, Richtung Silfr-Dorf, den sterbenden Shi'rûk hinter sich herschleifend.
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Der Einsatz des Amuletts führt zu keinem Ergebnis. Aus den Knochen der toten Monster improvisiert der Schmied schließlich eine Trage, mit der er Shi'rûk einigermaßen komfortabel transportieren kann. Anschließend sucht er einen Weg aus dem Untergrund, was ihm mit dem erkrankten Nathi im Gepäck einiges abverlangt. Letzendlich gelingt es ihm aber mit Biegen und Brechen.
Erschöpft kommt Jizai an der Oberfläche an. Er hat allerdings Glück, es ist gutes Wetter und der Schnee, der am Boden liegt, macht es um einiges leichter, die Goldechse hinter sich herzuziehen. Zusätzlich wärmt ihn die optimierte Rüstung, was den Gang durch die weiße Schneelandschaft angenehmer macht als noch am gestrigen Tag.

Bei der Richtung ist sich der rote Samurai leider nicht sicher, also stößt er einfach ins Weiße vor. Am Himmel knallt die grüne Mittagssonne auf ihn herab. Shi'rûk gibt abgesehen von wirren Fieberträumen keinerlei Lebenszeichen von sich, was vermutlich eher nicht auf eine baldige Gesundung hindeutet.
Trotz der kargen Wüste, die der japanischstämmige Helromier durchqueren muss, kann er sich an malerischen Gebirgsketten ergötzen, welche sich am Horizont abzeichnen. Verlaufen die ersten paar Stunden noch ohne Vorfälle, beginnt es plötzlich unter seinen Füßen leicht zu Beben. Die Vibrationen durchfahren Jizais Körper, während die Schneeflocken am Boden frech umhertänzeln.
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Jizai ist heilfroh, dass er die erste Hürde überstanden hat. Schmied ist eben ein harter Hund und beißt die Zähne zusammen. An der Oberfläche angekommen nutzt der Japaner Ersteinmal ein wenig Zeit um zu Atem zu kommen. Schließlich werden er und sein Gefährte sterben, wenn er nicht bei Kräften bleibt. Jetzt da er Shi'rûk durch den Schnee zieht, fällt ihm die ganze Aktion viel leichter. Der Schlitten gleitet zum Glück über den frischen Schnee. Auch der Umbau der Rüstung zahlt sich aus. Die Kälte is nicht mehr so beißend wie am Tag zuvor.

So macht sich Jizai auf den Weg durch die weise Wüste. Die Sonne steht hoch am Himmel und lässt ihr grünes Licht auf die Eiswüste scheinen. Die Laute von Shi'rûk beunruhigen den Japaner, der gleich versucht einen Zahn zuzulegen. Die Gebirgsketten in der ferne fallen dem Schmied in dieser kargen Eiswüste vor allem ins Auge. Sie erinnern ihn an Teile von Albion, die er als Kind bestaunen durfte. So vergehen Stunden während Jizai marschiert und die Aussicht genießt. Ab und zu legt er kurze Rast ein um etwas Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Dann plötzlich, bei einer dieser Pausen beginnt es zu beben. So wie der Schnee beginnt zu tänzeln, macht sich der Japaner für seinen Schwerttanz bereit, indem er die Hand zu seiner Klinge führt. Schnell sieht er sich um, der Vorteil an dem flachen Gebiet ist, dass Gefahren früh erkannt werden können und darauf vertraut der Japaner. Wenn er nichts sehen sollte, macht er sich auf einen Angriff von Unten bereit.
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Das Beben wird immer lauter und irgendwann realisiert der Japaner, dass die Vibrationen und Geräusche scheinbar aus Richtung seines Rückens kommen. Während er auf die Berge zusteuert, erscheinen hinter ihm am Horizont unbekannte Kreaturen, die sich zügig auf ihn zubewegen: erst zwei, dann vier und wenig später sieht es so aus, als würde es fast eine ganze Horde von diesen Tieren sein. Die langarmigen Monster ziehen sich unter dem Rennen mit ihren Klauen nach vorne. Durch ihre Anzahl drohen sie Jizai und Shi'rûk auf lange Sicht hin zu zertrampeln!
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Jizai traut seinen Augen nicht als er die Herde zu Gesicht bekommt. Anscheinend war es mit dem Glück zuende. Nach vorne zu Laufen würde ihm und Shi'rûk nur einen grausamen Trampeltod einbringen. Er entschließt sich also die Richtung zu ändern und seitlich aus der Laufbahn der Herde zu rennen. Seinen Gefährten schleift er dabei hinter sich her. Er hofft genug Zeit zu haben um den rießigen Wesen zu entkommen.
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Da die Herde noch weit genug ist, hat Jizai noch genügend Zeit eine anderen Weg einzuschlagen. Er schleppt sich zusammen mit Shi'rûk einen scheinbar sicheren Gebirgspass hinauf, der in diagonaler Richtung zu ihnen liegt. Aufgrund der Erhöhung dürfte hier die Gefahr gering sein, dass die Gefährten von der Herde zertrampelt werden. Sie schaffen es dann gerade noch. Allerdings hat eines der Monster entschieden, die beiden zu seiner Beute zu machen, also schert es aus und nimmt mit einem ohrenbetäubenden Brüller die Verfolgung auf.
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Jizai hört das Brüllen des Wesens, das entschieden hat die beiden zu seiner Mahlzeit zu machen. Sofort sieht er sich um, ohne zurück zu blicken. Er hofft auf dem Gebirgspass eine Art Spalt oder kleine Höhle zu erkennen. Weiter schleppt er sich den Pass nach oben. Sollte Jizai eine Felsspalte oder Höhle finden, würde er Shi'rûk so schnell wie möglich los machen und ihn schultern, damit er durch den engen Gang hindurch gehen kann. Der Japaner ärgert sich, dass er keinen Sprengstoff mehr vorrätig hat, sonst hätte er das Wesen mit einer großen Gerölllawine niedergestreckt. So kann er nur auf sein Glück hoffen einen Ausweg auf diesen Pass zu finden.
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Der Samurai schafft es gerade noch, Shi'rûk bei einem Höhleneingang abzulegen, doch weiter kommt er leider nicht, denn das Monster hat ihn bereits eingeholt. Um die Goldechse nicht zu gefährden, bewegt er sich vom Höhleneingang weg. Da es sich um ein kleines Felsplateu handelt, ist genug Platz da, sich einen Kampf mit dem aggressiven Tier zu liefern. Dieses fackelt auch nicht lange, sondern springt mit einem weiten Satz auf Jizai zu, scheinbar um dessen Kopf mithilfe der riesigen Pranken buchstäblich von den Schultern zu reißen.
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Jizai begibt sich in die Mitte der freien Fläche, damit er Shi'rûk nicht gefährdet. Er macht sich für den Angriff des Biestes bereit. Der Japaner streift sich den Schild ab, um beweglicher zu sein. Dann springt das riesige Wesen schon auf ihn zu. Mit einer Ausweichrolle versucht er dem Angriff zu entgehen und macht dann seine Naginata bereit. Er wird die Reichweite brauchen um gegen die mächtigen Pranken dieses Biests bestehen zu können. Sofort setzt er zu einem Schnellen Schnitt mit der langen Waffe gegen den rechten Arm des Biestes an. Anschließend lässt er sich mit schnellen Schritten zurückfallen und streckt die Waffe vor sich aus. Würde das Biest auf ihn zuspringen, würde das Naginata dieses ohne Gnade aufspießen. Wiedermal kann der Japaner sein Glück nicht fassen. Ein weiterer Kampf bringt ihn in berauschende Stimmung!
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Jizai Beweglichkeit bringt ihn zunächst aus der Gefahrenzone. Mit dem Waffenwechsel gleicht er seinen Nachteil aus. Das Monster schlägt ein paar Mal wie ein Berserker gegen das Naginata, so hält er es auf Distanz. Plötzlich erscheint aus dem Hintergrund ein weiteres dieser Tiere und schließt sich dem Kampf an. Gemeinsam versuchen sie, den Samurai zu umrunden. Ein weit ausholender Schlag des zweiten Monsters soll den Japaner von den Füßen holen!
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Viele Krieger würden bereits vor einer der riesigen Kreaturen zittern, doch nun bricht auch noch ein zweites aus der Erde hervor! So wie auch andere vor Angst zitternd ihren Tod entgegenblicken würden, zittert auch Jizai...

JEDOCH AUS FREUDIGER ERREGUNG!

Mit einem breiten Grinsen stellt er sich nun auch der zweiten Kreatur, dabei benutzt er schnelle Beinarbeit, um zu verhindern, dass die Wesen ihn umrunden können. Er hält die hohen Felswände in seinem Rücken und weicht näher an diese zurück. Das zweite Monster setzt sogleich zum Angriff an und der Japaner hält das Naginata mit eingedrehter Klinge entgegen! Er lässt die Knie locker, um zeitgleich ein wenig in die Hocke zu gehen! Alles was das Monster durch seinen Schlag erreichen würde ist eine tiefe Wunde am eigenen Handgelenk, wenn nicht sogar eine davon fliegende, abgetrennte Pranke! Jizai duckt sich dabei so weit, dass das Wesen, selbst wenn es das Naginata nicht trifft, nur die Feldwand treffen würde! Auch dies würde dem Geschöpf die Hand kosten!
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