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Kapitel 6: Verbrannte Erde
#61
Das Sekret, das den Samurai eigentlich zur Flucht verhelfen sollte, nutzt dieser lieber für einen tödlichen Stich in den Brustbereich. Jeden normalen Menschen oder Iskai hätte er vermutlich damit mit Leichtigkeit durchbohrt, aber bei seinem zähen Gegner schafft er es gerade einmal, die Klinge in diesen zu treiben. Doch auch ein Cron scheint nicht unsterblich zu sein, somit reicht der Stich letztendlich aus, um diesem den Gar auszumachen.
Der nächste Gegner, der noch am röcheln ist, reißt den Säbel knapp zur Verteidigung hoch. Zwar kann jener den Schlag parieren, aber Jizais hat dadurch dessen Waffe zerbrechen lassen, sodass die Hand gleich mit dran glauben muss. Offenbar können die einfachen Waffen dieser Lakaien nicht der ausgefeilten helromischen Schmiedekunst standhalten.
Ohne sich weiter mit den beiden angeschlagenen Gegnern aufzuhalten, befördert ihn sein Kampffluss im letzten Moment zwischen Shi'rûk und Cron, um den tödlichen Gnadenstoß zu parieren, womit der Feind fürs erste zurückweichen muss.

Die Cron sind über den Kampfgeist des roten Samurai erstaunt, mit so einem Widerstand haben sie in der Tat nicht gerechnet. Und auch die Goldechse zittert am ganzen Leib, aber nicht aus Schmerz oder Furcht. Jizais Überlebenswille hat Shi'rûk scheinbar angesteckt. Der Blick des Nathi hat sich jetzt verändert. "Du Wahnsinniger, willst dich selbst töten umbringen für einfachen Jäger von Gull?"
Einen Heiltrank kann er Shi'rûk nicht überreichen, da dieser zum einen keine Hand frei hat, und zum anderen eine kurze Entblößung der Abwehr bei diesen Gegnern den sicheren Tod bedeuten könnte. Sie haben sich nun in einem Dreieck neu formiert und die beiden in der Zange. Zumindest hat die Blutung bei Shi'rûk scheinbar aufgehört, nur noch ein paar Tropfen des Echsenblutes fallen auf den Boden und tränken die verbrannte Erde.
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#62
Jizai bemerkt, dass der Kraftaufwand für die Exekution einer Echse die normalen Anstrengungen übersteigt! Dies wird er sich einverleiben damit die nächsten Schläge zu 100% tödlich enden! Der ersten Cron sinkt nach dem Angriff tot zu Boden, während sein zweiter Schlag gleich die billig produzierte Waffe des röchelnden zerstört. Der Japaner erkennt sofort in seinem Hinterkopf den Grund für die zerbrechlichkeit der Klinge und schmunzeld. Zwar sind die Cron mächtige Krieger...doch ihr Potential wird durch ihre Waffen stark gesenkt! "Nein mein Freund! Ich kämpfe nicht für einen einfachen Jäger der Gull, ich kämpfe für einen Waffenbruder, dem ich Treue schwor!", sagt Jizai ernst und mit Stolz in der Stimme. Jizai spürt dass der Überlebenssinn der Goldechse wieder entflammt ist. Nun sind die beiden wieder umzingelt...der Japaner hofft dass sich Shi'rûk an seine Lektionen errinert und den einarmigen und waffenlosen Cron ins Visier nimmt. Gegen diesen hat die Goldechse wohl die größten Chancen. Ohne lange zu fackeln beginnt Jizai mit der nächsten Form. Mit einem schrägen, von unten angesetzten Schnitt beginnt Jizai Kezagiri durchzuführen. Anschließend folgt ein Schnitt im selben Winkel nach unten. Dabei setzt er viel Kraft in den 2. Schlag, da dieser zweihändig ausgeführt wird. Vielleicht kann er die Waffe ja wieder durchbrechen! Anschließend wendet er sich schnell wieder Shi'rûk zu und versucht diesen abzusichern und sich schließlich dem hoffentlich letzten Cron zuzuwenden. Der Japaner kämpft wie ein Löwe und denkt nicht ans Aufgeben! Sollten seine bemühungen jetzt jedoch scheitern und kein Ende in Sicht sein, würde er nun zu seiner Geheimwaffe greifen...
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#63
"Und ich für lebensmüden Waffenbruder, der scheinbar zu Sterne reisen will", entgegnet Shi'rûk mit derselben Ernsthaftigkeit. Doch er bleibt auf den Feind fixiert, dessen Bein er sogleich einen seiner Wurfdolche fressen lässt, und dann auch gleich den nächsten. Dies stoppt den verletzten Cron soweit, dass die Goldechse mit einem Seitschritt diagonal hinter diesen kommt, um das Knochenmesser gezielt im Genick des geflügelten Wesens zu versenken. Ein Manöver, was wohl eher bei der Jagd nach einem verletzten Tier zum Einsatz kommt, jedoch gegen Humaonide gleichermaßen effektiv ist. Der rammende Treffer wird mit einer wuchtvollen Fontäne aus Echsenblut honoriert, die Shi'rûks Kopf erfasst und ihm sogleich einen kupferartigen Teint verpasst. Die unbeschreibliche Genugtuung in den Augen des Nathi ist nicht zu übersehen.

Raxus greift beim laufenden Kampf weiterhin nicht ein, sondern beobachtet das Geschehen still aus der Distanz - ohne Regung, ohne Reaktion auf die Toten, ohne Emotion. Natürlich können sich die beiden Gefährten nie sicher, dass sich das nicht jeden Augenblick schlagartig ändern könnte.

Unter dessen nimmt sich Jizai den noch unverletzten Cron zur Brust. Mit dem Iaido-Manöver erwischt er die Flügechse auf dem falschen Fuß. Das Kezagiri entfaltet die Schärfe des Nagato in vollen Zügen. Dabei trifft der rote Samurai beim zweiten Diagonalschnitt den Kopf des Cron, weshalb auch er mit Echsenblut besudelt wird. Mit entstellter Fratze klappt der Gegner leblos in sich zusammen. Jizai spürt indes, wie das Nagato, ob der Freude des Gemetzels, in seinem Kopf himmelhochjauchzende Echos frohlockt. Ihm dünkt, dass das Kredo der verfluchten Klinge lautet: Je stärker das Opfer gewesen ist, desto besser.

Gleichzeitig bemerkt der Krieger, wie der lange Kampf an seinen Kräften zehrt, vor allem den letzten harten Hieben geschuldet. Wegen seiner Wendigkeit kann er allerdings dem geschwächten Shi'rûk erneut knapp zur Hilfe kommen, indem er über den mit Asche benetzten Boden schlittert. Die Klingen klirren kakophonisch auf, als Metall ungebremst auf Metall trifft. Das Nagato wird durch die erschütternde Kraft des Cron-Hiebe unbarmherzig zu Boden gedrückt. Beinahe wäre der aus der Balance gebrachte Ginji vom sofort darauffolgenden Nachsetzen niedergestreckt worden, wenn nicht ein weiterer gezielter Wurfdolch von der herumwirbelnden Goldechse ein Auge des Gegners geblendet hätte. Zwar hat dies den Geflügelten zurückschrecken lassen, leider ist Shi'rûk nun im Gegenzug offensichtlich waffenlos unterwegs.
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#64
Jizai lächelt, als er das Feuer in den Augen seines Freundes sieht. Sein Blut kocht regel recht, als Shi'rûk die erste Echse niederstreckt! Die Kesa-Schnitte des Japaners sind ein voller Erfolg, was er nicht nur sehen...sondern auch spüren kann! Je mehr Blut auf das Nagato fällt, desto lauter hallt das Echo in Jizais Hinterkopf. Es ist fast so, als würde die verfluchte Klinge sich an der Macht ihrer Feinde laben und diese Kraft an den Samurai weitergeben. Der Japaner frohlockt im Blut seiner Feinde! Fast wie von einer Droge berauscht schlittert der Samurai über den von Asche bedeckten Boden, um einen Schlag auf Shi'rûk in letzter Sekunde abzuwehren. Das Klirren der Klingen durchführt Jizais Körper und lässt ihn fast aus der Balance kommen. Fast wäre der Japaner in die Knie gegangen, jedoch revanchiert sich die Goldechse sogleich und wirft seine letzte Waffe in das Auge der Echse. Jizai reagiert sofort, ob dieser unglaublichen Chance. Mit einer Öffnung seiner linken Hand lässt er die Kron Waffe an seinem Katana abperlen und nutzt die Wucht der nun freigesetzten Klinge um einen Schlag vom Halsansatz bis zur rechten Hüfte des Cron zu landen. Dank der abtropfenden Wirkung und der Kraft des Feindes spart der Japaner hier effizient seine Kräfte! Dann wendet sich der Japaner sofort zu Raxus und baut sich vor Shi'rûk auf. Leise flüstert er zu seinem Gefährten. "Das erste Opfer an die Götter deines Stammes ist vollbracht. Die ersten Cron sind für ihre Vergehen gefallen. Das sollte reichen um ihnen zu zeigen aus welchem Holz wir geschnitzt sind. Unser Ziel ist jedoch die Rache am ganzen Volke der Cron...wir sollten uns also zurückziehen...und unsere Wunden versorgen. Falls uns eine Flucht nicht gelingt...werde ich ein Wesen beschwören dass uns Zeit verschaffen wird...ich erkläre dir später alles.", Jizai lässt die Klinge seiner Waffe in den Boden fahren und lässt ein lautes helromisches Kampfgebrüll erklingen, während er sich zwischen den Leichen der Cron aufbäumt. Da Raxus ihn nicht versteht, wird diese Geste alles aussagen! "Der Kampf ist zu Ende Cron! Kehre zu deinem Stamm zurück und warne sie! Der goldene Jäger und der rote Samurai sind auf dem Weg des Blutes, unterwegs zu eurem Untergang! Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich dich in deiner Heimat besuchen, dich im Einzelkampf stellen und für deine verbrechen Hinrichten!", mit einer Hand auf der Klinge zieht Jizai mit der anderen Hand die Rolle von Galath hervor....Jizais Kopf ist völlig benebelt von der Macht des Nagato. Ob er dies gerade sagt und tut oder ob seine Handlungen nur den Willen der Klinge widerspiegeln ist ungewiss! Der Geist des Nagato scheint sich fast komplett mit dem des Japaners zu verschmelzen. Klinge und Mensch sind eine Einheit, bereit über die Cron zu richten!
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#65
Der rote Krieger schafft es, den letzten der Shed Cron-Verstärkung niederzustrecken. Zwar aufgrund der schwindenden Kräfte weniger elegant, als er es in seiner Vorstellung vorgehabt hat, doch der tote Winkel des gerade erst zuvor verletzten Auges erlaubt ihm einen relativ präzisen Schnitt zu landen, der den Gegner zumindest kampfunfähig macht. Weiterhin ist abzusehen, dass dieser am Boden liegend auf kurz oder lang verbluten wird.
Shi'rûk nickt nur auf Jizais Erklärungen hin. Dann kann der Schmied in dessen Gesicht, trotz der schweren Verletzung, so etwas wie ein Echsenlächeln erahnen. Denn beide verstehen sich mittlerweile teilweise auch ohne Worte zu verlieren.

Die darauf folgende Mimik und Gestik bei der Ansprache des Samurais in Richtung Raxus dürfte, wie erwarte, tatsächlich in jeder Sprache verständlich sein. Zusätzlich übersetzt die Goldechse klar und deutlich, während sie ihre Wunde hält, um nicht noch mehr Blut zu verlieren. Raxus antwortet simultan laut Shi'rûk: "Ich erkenne eure Stärke zwar an, dennoch seid ihr geschlagen. Der goldene Jäger hat die Hälfte seiner Kampfkraft eingebüßt. Wenn ich wollte, konnte ich euch töten. Darum kehre ICH als Sieger aus dem Kampf zurück. Euch warne ich deshalb in der Tat, die niedere Erde, auf der ihr wandelt, zu verlassen. Meine Brüder werde ich hingegen nicht warnen, sondern ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, damit auch dein helromischer Stamm bald die Stärke der Shed Cron zu spüren bekommt. Wir werden sehen, wer schneller ist", sagt Raxus, wobei der letzte Satz durchaus als offene Drohung verstanden werden kann.

Plötzlich beginnt sich die mit Asche bedeckte Erde unter Jizai und Shi'rûk zu bewegen, und auch Raxus bleibt davon nicht unbeeindruckt. Letzterer erhebt sich mithilfe seiner Flügel so weit über den Boden, dass er von den Untergrundbewegungen nicht mehr betroffen ist. Aufgrund des Bebens fällt dem Ginji beinahe die mächtige Schriftrolle von Galath aus der Hand. Dann sprießen lange Ranken aus der Stelle, wo die Leichen der Krieger liegen. Sie umschlingen die leblosen Leiber, ziehen sie in die Erde. Die Cron werden so Stück für Stück Teil des toten Waldes.
Unterdessen gräbt sich ein Vudara völlig aus dem Boden heraus. Sein Blick fällt erst blitzend auf Jizai, dann allerdings auf den noch halb lebendigen Cron neben ihm. Mit den holzigen Pranke hievt er die große geflügelte Echse hoch, so als wäre es nichts. Schreiend wird auch dieser Cron von Ranken umwickelt. Danach beißt der Wächter des Waldes in dessen Rumpf und saugt ihm förmlich die restliche Lebenskraft aus dem Körper. Dieser schrumpft in sich zusammen, bis nur noch eine gespensterhafte Hülle vorhanden ist, welche der Waldgeist schlussendlich zu Boden gleiten lässt. Das erste Mal kann man im Gesicht des schockierten Raxus so etwas wie einen Hauch von Angst erkennen, der sich jedoch genauso schnell wieder verflüchtigt, wie er gekommen ist. Anschließend zieht der Vudara die Überbleibsel des absorbierten Cron ebenfalls mit sich nach unten, als er unter die Erde des Aschewaldes zurückkehrt.
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#66
Jizai verzieht keine Mine trotz der Drohung von Raxus. Anscheinend will der Japaner es darauf ankommen lassen wer schneller ist. Doch der Schmied ist sich sicher, dass er als Sieger aus dieser Schlacht hervorgehen wird. Ihn interresiert zwar was der Cron über die Helromier zu sagen hat, doch wird der Japaner diese unbeantwortete Frage vorerst hinnehmen müssen. Anschließend bebt der Boden! Jizai macht sich bereits bereit für ein weiteres Gefecht, dabei wäre ihm fast die Schriftrolle aus der Hand gefallen, die er nun noch fester in seinen starken Pranken hält. Jizai ist besorgt wegen Shi'rûk und schmiedet bereits Pläne wie er einen weiteren Kampf gewinnen könnte. Schließlich taucht ein Vudara auf und verleibt sich die toten Leiber ein. Zufrieden sieht der Japaner zu wie die toten Leiber in die Erde zurückkehren und als Opfer für die geplagten Waldgötter dienen. Jizai erwiedert ohne ein Zeichen von Schwäche den Blick des Waldwesens und versucht mit seinem Ausdruck verständlich zu machen, dass dies ein Opfer zur Versöhnung darstellen soll. Dann fällt sein Blick auf Raxus, der sich in den Himmel erhebt und sein Gesicht in Angst verzerrt. Jizai ist sich sicher, dass er ohne den Sprengstoff nicht lange gegen diese Wesen überlebt hätte, ebenso hat er das Gefühl, dass sie dem Japaner nichtsmehr böses wollen. Auch Jizai hat mit dem Respekt zu kämpfen, den diese großen Waldwesen mit ihrem auftauchen verursachen. Fast hätte sich der Japaner dabei erwischt zu den Göttern zu beten, denn einen weiteren Kampf würde er nicht durchstehen. Dann spricht er leise: "Nehmt diese Opfer als meine Entschuldigung an...mir war nicht bewusst dass ihr die Herren dieses Waldes seid...ich werde euch noch weitere Opfer bringen um die Zerstörung der Crons wieder gut zu machen...". In dem Wissen dass ihn diese Wesen nicht verstehen, wartet er darauf das Raxus endlich abzieht. Er veruscht sich dabei kein Zeichen der Schwäche anmerken zu lassen...auch wenn er bereits am Ende seiner Kräfte ist. Er will schnellstmöglich Shi'rûk verarzten, wartet aber damit bis der Cron endlich abgezogen ist. Anschließend würde er sofort versuchen Shi'rûk beim stillen der Blutung zu helfen und seine Habseeligkeiten zur Hilfe nehmen.
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#67
Im Anschluss an das Schauspiel und dem Verschwinden von Raxus in die Lüfte, beginnt der Nathi mithilfe des Amuletts in Jizais Kopf zu sprechen: "Normalerweise sieht man nicht, was aus dem Opferfleisch wird, denn die Vudara zeigen sich ohnehin nur selten. Ich selbst konnte nur den ersten Vorgang einmal miterleben, wo das tote Fleisch wieder Teil des Waldes wurde, allerdings nicht den Umgang mit dem noch lebendigen Fleisch, fantastisch!" Shi'rûk wirkt sichtlich beeindruckt.

Nachdem das Adrenalin schließlich langsam aber sicher im Körper der Goldechse abebbt, kann sie sich jedoch nicht mehr auf den Beinen halten. Sie wollte gerade ihre Wurfmesser aufsammeln, die noch herumliegen - genauso wie die restliche Ausrüstung der Cron, welche den Waldgöttern zuwider gewesen ist - als sie abrupt zur Seite wegkippt. Plötzlich schlägt gleichzeitig Jizais Zanchin aus, weil ein Schrei ertönt, und er reißt seinen Körper instinktiv ruckartig herum. Er glaubt in dem Schrei die Stimme von Kiera-Kassandra erkannt zu haben.
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#68
Jizai ist verwundert, dass Shi'rûk die Vorgehensweise der Vudara auch noch bewundert. Für ihn war dieses Schauspiel zwar auch faszinierend, aber dennoch auch Ehrgebietend. Als die Goldechse beginnt ihre Habseeligkeiten aufzusammeln, tut ihm das der Japaner gleich. Er beginnt auch sogleich die zurückgelassenen Habseeligkeiten der Cron in seinem Netz zu verstauen und schaut kurz nach dem Ei, als sein Echsenfreund auch schon zusammen bricht. Schnell ist Jizai zur Stelle und verabreicht seinem Freund 2 Türkise Heiltränke. Kurz schreckt er bei dem Schrei hoch und geht in Kampfhaltung...doch der Japaner entscheidet, dass es jetzt unklug wäre von der Seite seines Freundes zu weichen. Er steckt seine Klinge neben sich in die Erde, bereit diese jederzeit zur Verteidigung zu nutzen und nimmt sich Zeit die Wunde von Shi'rûk mit einer Salbe zu desinfizieren. Anschließend versucht ehr mehr schlecht als Recht einen Verband anzulegen. Ist er damit fertig, wendet er sich dem Schrei zu.
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#69
Jizai gibt Shi'rûk die beiden Heiltränke zum Trinken. Da dieser noch bei Bewusstsein ist, kann er sie selber zu sich nehmen - einer ist auch schon weg. Aber natürlich ist der Jäger noch stark geschwächt vom Kampf und vor allem von der schweren Wunde, die ihm der Cron-Krieger zugefügt hat. Er sieht dem Schmied beim Behandeln seiner Wunde zu: "Danke, mein Freund...", zischt die Goldechse mit zusammengekniffenen Zähnen. "Das schlimmer aussehen, als ist. Nicht groß sorgen brauchen, Jizai..." Es ist nicht ganz klar, ob sie dies tatsächlich so meint oder Jizai nur beruhigen will.
Nachdem dieser die Wunde seines Kampfgefährten mit seinen spärlichen medizinkundlichen Kenntnissen versorgt hat, bleibt Shi'rûk erst mal an Ort und Stelle, um sich weiter auszuruhen. Während der Nathi den Verschluss des zweiten Gebräus aufschraubt, geht Jizai schon mal in Richtung des Schreis, den er vorhin vernommen hat, allerdings kann er niemanden entdecken. Zwischen verkohlten Ästen findet er schließlich nur die Kette mit der Bernsteinokarina vor.

- 2x Cron-Säbel
- Cron-Säbel (verbogen)
- Cron-Säbel (zerbrochen)
- 4x Cron-Langdolch
- 4x Cron-Phiole
- 4x Cron-Schmuckstück
- 888x Blakk
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#70
Jizai nickt nur auf Shi'rûks Aussage hin. Er weiß, dass der Zustand von seinem Freund nicht gerade gut ist, er lässt ihn jedoch in dem Glauben, dass er ihm glaubt. Anschließend entscheidet Sich Jizai seinen Gefährten kurz ruhen zu lassen. Mit schnellen Schritten geht er zum Ort des Schreies, nur um eine Okarina vorzufinden, die ihm nur zu bekannt ist. Sogleich greift Jizai nach der Kette und versucht spuhren über den Verbleib ihrer Besitzerin auszumachen. Er hält es jedoch für unklug, sich zu weit von Shi'rûk zu entfernen, zumal auch der Samurai vom Kampf erschöpft ist. Er verletzt zwar seinen Stolz Kassandra nicht helfen zu können, aber ihm bleibt vorerst keine Wahl. Shi'rûk ist außerdem ein wesentlich besserer Fährtenleser als er selbst. Somit entschließt der Japaner zu versuchen der Spur zu folgen, sollte er nicht in kurzer Zeit zur Quelle des Schreis gelangen, würde er wieder umkehren. Er nimmt sich vor eine viertel Stunde für die Suche zu investieren und sich anschließend auf den Rückweg zu machen.
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#71
Jizai kann zwar Spuren erkennen, doch diese enden abrupt, was ungewöhnlich ist. Deshalb kehrt er gleich darauf zu Shi'rûk zurück, der natürlich noch mit seinen Wunden hadert. Er sieht jetzt allerdings deutlich besser aus als vorhin und vor allem ist er bei Bewusstsein. "War Schrei von Kiera?", fragt er. "Du sie scheinbar nicht gefunden...", stellt er sogleich folgerichtig fest. "Was nun, Jizai???" Die einarmige Goldechse blickt ratlos drein, steht aber vermutlich aufgrund der Wunde etwas unter Schock, denn einen Arm verliert man schließlich nicht alle Tage.
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#72
Als Jizai zurückkehrt, findet er einen mehr oder weniger fidelen Shi'rûk vor. Als die Goldechse fragt, ob das ein Schrei von Kiera war, nickt der Japaner nur kurz. Der rote Samurai denkt kurz über die Optionen der Gruppe nach. Er blickt in den Himmel und lässt kurz seine Gedanken schweifen. Schnell kommt der Japaner zu der Entscheidung, dass wohl eine Rast zu dieser späten Stunde das Beste wäre. Auch in Anbetracht von Shi'rûks Zustand, ist eine Pause mehr als nötig. "Ich schlage vor, wir suchen uns Unterschlupf und rasten bis zum Morgen...wir sollten frisch gestärkt auf die Reise gehen. Morgen sollten wir auf die Jagd gehen und Proviant sammeln. In den Eisigen Gefilden wird es wohl nicht viel Nahrung geben.", erklärt der Japaner.
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#73
Der Japaner sammelt sein Hab und Gut ein und hilft seinem Freund auf die Beine. Während er ihn stützt, macht er sich zu dem Untergrundgewölbe auf in dem der Japaner erwacht ist. Dort angekommen, würde der Japaner erstmal seine eigenen Wunden und anschließend die von Shi'rûk noch Einmal begutachten. Jizai fühlt sich, als wäre er einen Marrathon gelaufen, fast jeder Knochen in seinem Leib schmerzt von den Strapazen des Tages. Seine innere Uhr sagt ihm außerdem, dass es bereits Abend sein muss. Jizai kümmert sich um seine und Shi'Ruks Waffen. Ebenso versucht er die Rüstungen so gut es geht wieder auf Vordermann zu bringen. Ist dies letztendlich geschafft, gönnt sich der Japaner seinen wohl verdienten Schlaf!

Am nächsten Morgen versorgt Jizai erneut die Wunden seines Kameraden. Beide entschließen sich schließlich dazu auf die Jagd zu gehen, sobald es Shi'rûk besser geht. Die zähe Goldechse besteht natürlich darauf keine Rücksicht auf sie zu nehmen. Der erste Tag der Jagd ist wenig ertragreich und so entschließen die beiden noch ein paar Tage hier zu bleiben. In dieser Zeit kann sich Jizai auch wieder richtig um die Ausrüstung von Shi'rûk und sich selbst kümmern. Er würde nun etwas mehr Zeit investieren um diese zu flicken. Mit den Tagen sammeln die beiden mehr und mehr Proviant für ihre Reise durch die Eiswüste. Der Goldechse fällt das Leben mit nur einem Arm jedoch erstmal sehr schwer. Jizai versucht ihm unter die Arme zu greifen so gut er kann. Der Japaner versucht sich außerdem zu erkundigen, was die mysteriöse Flüssigkeit in der Cron-Phiole bewirkt. Hierfür fragt er bei seinem Gefährten nach. Außerdem untersucht er die Halskette von Kassandra eingehen, doch wagt es bisher nicht sie zu spielen. Von Flüchen hat der Japaner vorerst genug. Falls noch Zeit vor der Abreise ist, würde Jizai auch das Nagato schärfen. Wie er versprochen hatte, will er an der Klinge feilen, bis sie perfekt ist. Ebenso erkundigt sich Jizai bereits bei Shi'rûk über ihr Ziel, die Kreaturen auf die sie treffen könnten und was für Echsen sie erwarten.
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#74
Jizai hat bei der Untersuchung nicht viel mehr über die Bernstein-Okarina erfahren, als er vorher schon gewusst hat. Das Nagato, was ihm im Kampf wieder gute Dienste erwiesen hat, hat er wieder auf Vordermann gebracht. Ohne Schmiede hat er allerdings nur rudimentär an der Klinge arbeiten können. Die Goldechse hat darüber hinaus leider nicht gewusst, was es mit der Phiole auf sich hat.
Bei der Jagd konnten die beiden Gefährten zum Glück einige Felle von gefährlichen Tieren erbeuten, mit denen der Samurai seine Kleidung und Rüstung ausstaffiert hat, um der kommenden Kälte standhalten zu können. Shi'rûk hat sich daraus einen provisorischen Schal gebastelt und seine Stil ansonsten beibehalten.
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Nach mehreren Tagen Wanderung durch die Wildnis steuern Jizai und Shi'rûk schließlich das Herz der Eiswüste an, um zum stamm der Silfr zu gelangen. Mit jedem Schritt, den die beiden vorangehen, hat der Schmied mehr und mehr das Gefühl, dass es kälter wird. Ohne die Felle wäre er wahrscheinlich jetzt schon erfroren. Diese bei beißende Kälte kann mit der eisigen Magie des Nagato zweifellos mithalten.
Der Arm des Shed verheilt zudem überraschend gut und sieht nicht unbedingt wie eine normale Wunde aus. Tapfer gibt die Echse kaum einen Laut von sich obwohl die Verletzung mehr als schmerzhaft aussieht und vermutlich sogar den zähen Ginji erschüttern würde. "Was du glauben, was mit Kiera geschehen?", fragt Shi'rûk dann plötzlich mitten im eisigen Nirgendwo.
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#75
Nach einigen Tagen nähern sich die beiden Gefährten der Eiswüste und es wird zunehmend kälter. Nie war der Helromier so froh die Tierfelle bei sich zu haben. Zwar ist es hier eisig kalt, doch es ist wenigstens noch etwas erträglich. Sorgen bereitet ihm hierbei jedoch auch die Verletzung von Shi'rûk, hier in der Eiswüste würde es schwer werden mit einem schwerverletzten voran zu kommen, den die Fäulnis langsam dahinrafft. Dennoch scheint die Wunde ebenso schneller zu heilen als erwartet. Mitten im eisigen Sturm spricht die Goldechse Jizai an. Dieser öffnet die eiskalten Lippen und antwortet nachdenklich: "Vielleicht hat ein Vudara sie erwischt...jedenfalls klang ihr Schrei so, als wäre sie nicht freiwillig verschwunden.", die Echse könnte bemerken, dass es Jizai immer noch stört, dass er der Frau nicht zur Hilfe eilen konnte. Ein wenig nagt auch das schlechte Gewissen an ihm, die Frau überhaupt mitgenommen zu haben. Dann marschiert er jedoch eine Zeit lang still weiter, bis er schließlich fragt: "Wie geht es deinem Arm?". Anschließend würde Jizai versuchen sich in diesem Meer aus Weiß etwas zu orientieren. "Hast du eine Ahnung wie weit wir noch vom Dorf entfernt sind?", fragt der Japaner zitternd.
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