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Kapitel 6: Verbrannte Erde
#41
Neben dem Rauch spürt der Japaner noch die schwache Glut des vergangenen Feuers, was ihm ein paar kleine Schweißtropfen auf die Stirn treibt. Zum Glück verzieht sich der Rauch mit jeder Minute mehr und mehr, dennoch behindern die nebelartigen Schwaden teilweise die Sicht.

Die Goldechse weist Jizai sogleich den Weg. "Etwas weiter, außerhalb von Dorf", entgegnet Shi'rûk, obgleich vom Dorf leider nur noch Ruinen übrig sind, die nun durch das Feuer größtenteils auf die Grundfesten heruntergebrannt sind.
Da Jizai sich immer noch ein wenig schwächlich fühlt, muss Shi'rûk immer wieder kurz warten, damit er hinterherkommt, wodurch unweigerlich ein gewisser Abstand zwischen den beiden entsteht. Seit der Ansprache des Schmieds scheint sein noch vorhin niedergeschlagenener Echsenkamerad voller Tatendrang zu sein.

Als sie dann irgendwann an die besagte Stelle gelangen, entdeckt Jizai die verlorene Ausrüstung sowie unweit davon das Objekt der Begierde: sein Nagato. Das Katana ist nun fast in Griffweite. In diesem Augenblick hallt im Kopf des Helromiers das vertraute Rufen des Nagato wider, was ihn versucht genau dorthin zu lotsen; jetzt sofort, damit er es endlich wieder ergreift und in seinen verfluchten Besitz bringt!
Jedoch sieht Jizai plötzlich gleichzeitig zwischen dem Rauch einen bedrohlichen Schatten aufflackern, der sich über die Goldechse legt und sekündlich größer und größer wird! Die Goldechse selbst hat das bisher offensichtlich nicht bemerkt. Während sie darauf wartet, dass ihr Kamerad seine Sachen zusammensammelt, damit sie weiterziehen können, überprüft sie hingegen die Schärfe ihrer tödlichen Pike.
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#42
Langsam bahnen sich die Schweißtropfen auf der Stirn des Japaners ihren weg hinab und tropfen auf die verbrannte Erde des Dorfes. Wenigsten der Rauch verzieht sich langsam...doch immernoch fällt das Atmen schwer und die Hitze treibt Jizai einen leichten Schwindel in den Kopf. Jedoch ist der Mann zäh und schnell gewöhnt er sich auch an diese Begebenheiten, zumindest soweit wie ihm in seiner Verfassung möglich ist.

Die wenigen überreste die Jizai sehen kann, treiben dem Japaner einen Pflock ins Herz. "Solche Zerstörung...", sagt der Japaner leise zu sich selbst als Shi'rûk wieder etwas weiter vorgelaufen ist. Er sollte also hoffentlich nichts davon mitbekommen. Der Japaner ist froh, dass seine Ansprache Wirkung gezeigt hat und sein Freund nun wieder motiviert in die noch ungewisse Zukunft blicken kann. Jizai bedankt sich bei der immer wieder wartenden Echse. Er fühlt sich fast schon wie ein Klotz am Bein.

Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit kommen die beiden bei Jizais Sachen an. Als der Blick des Schmieds auf seine Utensilien fällt atmet er auf...dieses Aufatmen wird daraufhin aber zu einem erleichtertem Aufstöhnen als er das Katana erblickt. Endlich kann er die wunderbare und doch schreckliche Klinge wieder in seinen Besitz bringen...und ebenso sein Versprechen einlösen! Dann als sich fast die Finger des Japaners um seine Klinge schließen, bemerkt der Japaner den Schatten. Kurz lastet der Druck der Entscheidung auf dem Japaner...denn anscheinend wollte ihm das Schicksal eine Prüfung auferlegen. Für wen würde sich Jizai entscheiden? Die Klinge, die er schwor zu vervollständigen...oder sein treuer und neugewonnener Freund auf seiner Reise. In Sekundenbruchteilen entscheidet sich der Japaner jedoch für eine dritte Option. Gezielt und schnell...eins mit dem Fluss seiner Jahrelang trainierten Bewegungen, zieht er die Klinge in kürzester Zeit. Die Scheide fällt zu Boden, denn Form war nun nicht angebracht, nein eher Geschwindigkeit und Prezision...waren entscheidend. Eins mit seiner Klinge werdend und durchströhmt von dem herrlichen Gefühl das das Nagato in ihn ströhmt, dreht sich der Japaner um und setzt einen waagerechten Mae-Schnitt in die Luft. "Pass auf mein Freund!", sagt Jizai während der Eissplitterzauber seine Wirkung zeigt und mehrere Splitter auf die schwarze Gestalt schießen. Präzise versucht der Japaner dabei nicht seinen Freund zu verletzen!
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#43
Jizai fühlt sich sofort besser, als seine Fingerspitzen das Nagato auch nur berühren (Mali-Parade beendet). Er kanalisiert postwendend die magische Kraft des Katana in Richtung Shi'rûk. Gleichzeitig schreckt dieser durch den Ausruf auf. Da die Goldechse sehr dicht dransteht - und der Japaner nur vermuten kann, wo und wie der vermeintliche Angriff einschlägt - wird sie ebenfalls unweigerlich vom Frostsplitter getroffen! Sie wird durch die Wucht deutlich zurückgeworfen, ohne Chance auf Abwehr. Doch der Frost zeigt auf der Haut des Shed keine Wirkung.
Beim herabstürzenden Schatten entfaltet der Zauber hingegen von Anfang an nicht seine vollständige Kraft, sodass der Angriff des schemenhaften Feindes nur minimal abgelenkt wird. Das alles reicht allerdings, um Shi'rûk haarscharf aus der Gefahrenzone zu befördern. Als die Attacke des Gegners in der warmen Erde einschlägt, wirbelt sie ordentlich Staub auf. Dank der Geistesgegenwart des Meisterschmieds hat dessen Gefährte sie jedoch überlebt!

Shi'rûk schnaubte deutlich nach dem kleinen Frostsplitter. Aber der Zauberspruch ist zum Glück nicht primär auf Zerstörung ausgelegt. Also springt der Jäger mit einem gewaltigen Satz nach hinten. Nun, auf Distanz zum Schatten, reckt er die Pike sofort in der gleichen Bewertung nach vorne, um sich für eine mögliche weitere Attacke zu wappnen.

Als sich der Rauch des Angriffs sogleich verzieht, wird klar, mit wem es die beiden Gefährten hier zu tun haben. Eine rote Gestalt, locker über zwei Meter groß, am Hinterteil ragt ein längerer Schwanz heraus. Sie scheint schwer gerüstet zu sein und mit einem Speer bewaffnet, der für eine kleinere Person von der Länge her tatsächlich eher als Lanze durchgehen würde.
"Cron!", presst Shi'rûk zähneknirschend in der Sprache der Nathi hervor. Dessen Zunge beherrscht Jizai zwar nicht, doch dieses Wort kennt er sehr gut. Ganz im Gegensatz zum Zorn, der sich durchaus bedrohlich in den Augen seines Kameraden widerspiegelt.
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#44
Jizai atmet erleichtert auf als er bemerkt, dass sein Plan aufgegangen ist. Zwar hatter er versehendlich Shi'rûk getroffen, doch hat dieser den Angriff gut weggesteckt und wurde nicht schwer verletzt. Doch für viel Freude war keine Zeit, sofort richtet sich Jizai auf und packt seine Klinge mit beiden Händen. Er geht sogleich in Chudan-no-kamae über und lässt die Spitze seiner verfluchten Klinge auf den Hals der großen Echse zeigen. Als er schließlich hört um was für ein Wesen es sich hier handelt zeigen auch die Augen des Japaners völlige Abscheu! "Cron? Nun...das kommt uns doch gerade recht...er soll uns erklären was hier genau vorgefallen ist...und dann mit seinem Blut bezahlen! Mein Freund...behalte einen kühlen Kopf...lass deinen Zorn nicht deine Sinne benebeln...", Jizai bleibt vorerst in Position...da er den Feind nicht kennt ist es unklug sich einfach so in einen Angriff zu stürzen...er wartet also ersteinmal ab. Er hofft das seine Worte beruhigend auf Shi'rûk gewirkt haben, denn ein Kopfloser angriff währe sicher das Ende der beiden. Jizai lauert auf die kleinste Bewegung oder öffnung des rießigen Crons...
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#45
Auf Jizais Rat hin, hält Shi'rûk noch einen Moment inne. Doch an dessen Gliedmaßen kann der Helromier deutlich ablesen, dass es seinem Gefährten einiges an Überwindung kostet, nicht gleich mit der Pike in der Hand loszustürmen. Die Goldechse tut dann wie ihr befohlen und verlangt vom geflügelten Cron eine Antwort. Interessanterweise sprechen beide dieselbe Sprache, sodass Shi'rûk auf sein Amulett verzichten kann.
Anschließend übersetzt dieser, was ihm gesagt wurde: "Cron sagt, dass Dorf schon vor... etlichen Sternenzyklen gesäubert wurd. Überlebende für Frevel zur Rechenschaft gezogen. Tot oder versklavt, er selbst dabei war..." Mit einer Mischung aus Verwirrtheit und Wut beginnt der Nathi sogleich zu knurren, als der Cron nachhakt. "Er fragt, wer oder was du sein und warum wir verlassenen Wald angezündet haben."
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#46
Jizai bewundert seinen Gefährten dafür die Ruhe zu bewahren. Der Japaner hofft dass Shi'rûk noch ein paar Momente länger aushält...denn auch Jizai fällt es schwer seinen Blutdurst zu zügeln...vorallem da er nun seine Klinge wieder bei sich hat. Die dunkle Macht des Nagatos umspühlt die Seele des Schmiedes. Ein Gefühl sagt dem Japaner, dass das Blut des Cron sicherlich einen Beitrag zur fertigstellung des Nagatos leisten wird. Da der Cron jedoch die Fragen von Jizai beantwortet hat, will auch er sein Gesicht wahren und antworten. "Sag ihm folgendes: Mein Name ist Jizai Ginji vom Volke der Helromier. Freier Schmiedemeister und Freund der Shed-Nathi!", sagt er. Dann lässt er kurz eine Pause...immernoch bereit jede Sekunde zuzuschlagen. "Der Wald geriet in Brand als ich mich gezwungen sah mich zu verteidigen.", fügt er schließlich hinzu. "Doch nun beantworte mir noch eine Frage Cron, welcher Frevel rechtfertigt ein solch brutales Vorgehen gegen eure Artgenossen? Übermittle ihm außerdem folgende Warnung: Meine Klinge dürstet es nach seinem Blut, seit er meine Verbündeten angegriffen hat. Mach ihm klar dass ich einen solchen Angriff ohne triftigen Grund nicht dulden kann...und verlange den Aufenthaltsort der Geiseln und Sklaven zu erfahren. Anschließend werde ich ihm seiner gerechten Strafe zuführen.", Jizais Blick ist Hasserfüllt und seine Brust hebt sich auf und ab, ob seiner kontrollierten Atmung. Der Echsentalisman rutscht leicht über die Rüstung.
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#47
"Der Cron erzählt, dass sein Name Raxus sei und er das Volk der Helromier kenne, sie wären seine Freunde. Er verstehe deshalb nicht, warum du ein Freund der Shed-Nathi bist. Die Nathi seien ein schwaches, niederes Volk, deren Existenz nur den Sinn habe, ihnen, den Cron, zu dienen. Dem Stamm der Gull wurde also nur die gerechte Strafe für Ungehorsam zuteil. Den neuen Aufenthaltsort kenne er nicht, denn das gehöre nicht zu seinem Aufgabengebiet. Wenn du einen Kampf wolltest, so solltest du ruhig kommen, er habe keine Angst vor dir", übersetzt Shi'rûk.

Erst sieht es so aus, als würde gleich der bevorstehende Kampf ausbrechen, aber dann fällt Raxus scheinbar plötzlich das Schmuckstück auf der Rüstung des Ginji auf: "Der Cron will wissen, woher du den Talisman hast, Jizai!
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#48
Jizai traut seinen Ohren nicht, als er den Cron so selbstverständlich von den Helromiern sprechen hört. Die neugier überwiegt kurzzeitig den Hass und Jizai versucht sich weiterhin mit dem Cron zu unterhalten. Dies nur mit Shi'rûks Hilfe natürlich! "Mein Freund...bitte frag dieses Wesen woher es das Volk der Helromier kennt und warum dein Volk für sie als niederes Volk gilt!", sagt der Schmied, immernoch in Lauerstellung. Nun sah alles danach aus, als würde der Kampf sofort losbrechen, doch dann wird Raxus auf den Talisman aufmerksam. Jizai beschließt die Wahrheit zu erzählen und erläutert Shi'rûk und damit auch Raxus sogleich, dass er ein unglückliches Zusammentreffen mit einigen der Echsen hatte und diese im Kampf niederstreckte.
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#49
"Der Cron sagt, dass uns das nichts angehe, da du offensichtlich einem anderen Helromier-Stamm angehörst. Und sie selbst seien die Krönung der Schöpfung, denn sie leben näher an den Sternen als die Nathi." Für ihn und seine Rasse scheint das Recht des Stärkeren oberstes Gesetz zu sein. Etwas, dass die Albionier schon vor langer Zeit abgelegt haben.
Raxus wartet ab und muss lachen ob der Geschichte des Japaners. So übersetzt Shi'rûk weiter: "Es überrasche ihn nicht, dass du einen dieser Swamp niedermetzeln konntest. Das zeige nur einmal wieder, dass sich auch diese Sipplinge zu nicht viel mehr eignen, als Lakeien der Cron zu sein. Vielleicht würden sie, trotz der Tatsache, dass sie ihre Verbündeten seien, ebenfalls früher oder später versklavt werden, falls sie sich als genauso schwächlich erweisen wie viele der anderen Stämme.

Anschließend rammt der Cron die Lanze kraftvoll gen Boden, sodass eine gute Portion Asche aufgewirbelt wird, wobei er (durch Shi'rûk übersetzt) von sich gibt: "Jetzt werden wir ja gleich sehen, wie stark IHR seid! Ich werde euch alle Knochen im Leib brechen. Gegen mich habt ihr keine Chance." Dann greift Raxus an!
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#50
Jizai muss auch kurz auflachen als er die Ausführung von Raxus hört. "Bei euch herrscht also immernoch das Gesetz des Stärkeren...nun gut, dann zeigt mal aus welchem Holz zu geschnitzt bist Raxus von den Cron!", das Kriegerblut des Japaners gerät in Wallung. Mit seinem Nagato in der Hand macht er sich nach der Lanzenaktion von Raxus bereit für den Kampf. "Shi'rûk...wenn wir ihn besiegen kommen wir sicher an Informationen...der Stärkere hat das Anrecht auf alles, soweit ich sie verstanden habe...mach dich bereit mein Freund! Kämpf für deine Familie!", schon greift der Cron an und Jizai reagiert blitzschnell. Den Stich des Cron wehrt der Japaner mit einer Schwertdrehung ab und macht gleichzeitig einen Schritt auf die Echse zu. Die Stichwaffe saust also an Jizai vorbei. Schnell analysiert der kampferpropte Japaner die Stellen an denen die Rüstung des Cron keinen Schutz bietet und greift sogleich an. Die länge der Lanze ist gleichzeitig ihre größte Schwäche. Mit einem Hieb zum Handgelenk des Cron macht sich Jizai bereits bereit in die nächste Ausweichbewegung überzugehen.
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#51
Shi'rûk erwidert Jizai nur ein entschlossenes Nicken und kann es augenscheinlich wohl kaum erwarten, dass er mit seiner Pike zum Stich ausholen darf. An der Kampfmoral seines Echsenkameraden muss der Japaner offenbar nicht zweifeln - genauso wie an dessen momentaner Hitzköpfigkeit. 

Die erste frontale Attacke von Raxus lässt der Helromier gekonnt von der verfluchten Klinge abtropfen, sodass es in der Tat so scheint, als wäre der Kampf bereits entschieden. Doch der Cron zieht gleich daraufhin den Griff seiner Waffe blitzschnell und ruckartig nach oben. Wegen dem Turmschild ist Jizai nach wie vor in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Es gelingt ihm daher nicht rechtzeitig, dem Hieb auszuweichen, sodass dieser ihn am Kinn trifft. Die innewohnende Wucht holt den Samurai erst mal von den Füßen. Tatsächlich dürfte ihn die Wendigkeit des großen, schweren Gegners durchaus überrascht haben.
Raxus lacht ob des Treffer erneut auf, bevor er lautstark von der Goldechse attackiert wird, welche den Gegner nun mit der Pike bindet. In Jizais Mund sammelt sich Blut, sein Kiefer schmerzt. Während der Meisterschmied noch Sterne sieht, kann er erkennen, dass Shi'rûks Plan gerade offenbar vorsieht, den Feind zu entwaffnen. Allerdings sind seine Angriffe weitaus risikoreicher als im Training und, was der erheblich größere Unterschied ist, tödlicher, da es sich hier um einen Kampf auf Leben und Tod handelt. Alleine wird der Nathi gegen die geflügelte rote Echse auf lange Sicht hin nicht bestehen können, zumal jener nicht so schnell wie Jizai ist.
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#52
Der Samurai hatte nicht mit der Flinkheit von Raxus gerechnet, sogleich spürt er einen stechenden Schmerz am Kinn und einen harten Aufschlag. Jizai spuckt sogleich einen Schwall Blut aus und steckt sein Nagato weg nachdem er aufgestanden ist, um anschließend das Naginata auszurüsten. Der Samurai ist sich sicher, dass er so den Reichweitenvorteil von Raxus umgehen kann. Mit schnellen Schritten und kreißendem Naginata stürmt er auf den Rücken der Echse zu und zielt sogleich auf die Flügel des Echsenwesens. Wieder koch sein Blut vor Freude! War dieser Kampf dem Japaner endlich würdig? Seine Liebe für diese Welt steigt mit jedem Tag den er in ihr verbringt. Jede Gefahr lässt den Schmied weiter wachsen, er fühlt sich als könnte er sich jeder Herrausforderung stellen. So greift er an, die Flügel zum Ziel. Zwei schnelle wirbelnde Schläge mit Handwechsel sollen den ersten Flügel von unten erwischen, während der zweite hieb von oben den anderen Flügel ins Visier nimmt. Natürlich hofft er dabei dass Raxus die zähigkeit des Helromiers unterschätzt und nicht mit einem Angriff von hinten rechnet. Er hofft dass auch Shi'rûk für genug ablenkung sorgt.
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#53
Die Hilfe von Jizai scheint gerade recht zu kommen, denn Shi'rûk ist ziemlich in der Bredouille. So muss Raxus seine Aufmerksamkeit auch auf den Japaner legen, was ihm aber scheinbar wenig Probleme bereitet. Während er einen Stich von der Pike pariert, dreht er sich leicht zur Seite, damit sein Flügel von der scharfen Klinge der asiatischen Waffe nicht tangiert wird. Danach holt er gleichzeitig mit seinem langen Schwanz aus, um den Stab des Naginata zu umklammern. Dadurch wird der Ginji ruckartig zu ihm hingezogen und mit einem Tritt gegen die Magengegend empfangen. Wieder stürzt der Krieger nach hinten um, der Tritt ist heftig gewesen. Das schwere Naginata wirft Raxus dann achtlos in die entgegengesetzte Richtung.
Nun erneut mit dem Fokus auf die Goldechse, verpasst der Cron dieser in einer unaufmerksamen Sekunden einen gewaltigen Kopfstoß. Jetzt muss der Nathi unweigerlich auf Distanz gehen, denn er muss sich erst mal wieder fangen. Aus seinem Mund rinnt Echsenblut, was Shi'rûk jedoch nur angewidert ausspuckt. "Hahaha erbärmlich!", spottet Raxus lautstark, der Kampf scheint ihn gut zu unterhalten. Anschließend erhebt er sich mit den Flügeln in die Lüfte. Wahrscheinlich ist er allerdings noch nicht fertig mit den beiden, weshalb die nächste Attacke bald folgen dürfte!
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#54
Jizai staunt nicht schlecht, wie der Cron seinen Schwanz effektiv im Kampf benutzt. Er rappelt sich nach dem unsanften Tritt in die Magengegend auf und lächelt breit. Genau nach so einem Gegner hat Jizai gesucht! Jemand der ihm das Wasser reichen kann und sein Blut zum Kochen bringt! Nun entwaffnet,greift Jizai wieder auf sein Nagato zurück und nimmt auch den Turmschild zur Hand! Er weißt Shi'rûk mit lauter Stimme an sich zu ihm zu gesellen damit sie Beide vom Schutz des Schildes provitieren können. "Bist du etwa so eingeschüchtert, dass du aus meiner Reichweite fliehen musst, geflügeltes Scheusal!?", brüllt der Japaner provozierend, in der Hoffnung, dass sein Gegenüber versteht. Um besser zielen zu können legt er nun sein Nagato an den Rand des Schildes an und beginnt den fliegenden Cron mit Frostsplittern zu beschießen, in der Hoffnung seine Flügel zu treffen und ihn vom Himmel zu hohlen. Sollte der Cron wiedererwarten bereits vom Himmel stürzen würde er versuchen sich und Shi'rûk mit dem großen Schild zu schützen!
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#55
Shi'rûk tut wie ihm geheißen und verbarrikadiert sich hinter Jizais schwerem Turmschild. Jedoch stellt er das Kämpfen nicht ein, sondern zückt seinen Knochenbogen, um dem Cron gleichermaßen vom Boden aus einzuheizen. Das wütende Brüllen vom Schmied beeindruckt Raxus darüber hinaus in keinster Weise, zumal er die Sprache ohnehin nicht versteht. So fliegt er ein wenig herum, wobei es mehr so aussieht, als würde er sich einen Überblick verschaffen.

Während die geflügelte Echse über dem abgebrannten Wald kreist, wird sie von Jizai und Shi'rûk unter heftigen Beschuss genommen. Den ersten Frostsplitter kann Raxus teilweise abwehren. Nummer zwei und drei schlagen allerdings bei ihm ein. Das Einfrieren zeigt zwar keine Wirkung, jedoch wird er dadurch leicht aus der Balance gebracht wird, sodass es der Goldechse nun leichter fällt, auf den ungewöhnlichen Gegner zu zielen. Shi'rûk nutzt sodann im richtigen Moment die Gunst der Stunde und feuert nach einem Fehlschuss weitere Pfeile ab, die den Feind schließlich tatsächlich vom Himmel holen. Jizai sieht nur noch, wie Raxus ein Stück weit von ihrer Position zu Boden geht. Sofort rennt der erfahrene Jäger ungehalten auf die Stelle zu!
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#56
Erfreut sieht Jizai wie der geflügelte Raxus vom Himmel fällt. Der Japaner will dem kampferprobten Raxus zeigen, dass auch eine mächtige Kreatur tief fallen kann. Kurz nach dem Fall von Raxus stürmt Shi'rûk auch schon los. Jizai entscheidet sich ihm zu folgen doch brüllt ihm nach. "Zügle dich mein Freund! Das könnte eine Falle sein, bleib bei mir!", immer noch den Schild und das Schwert erhoben macht er sich zu der Stelle auf an der Raxus liegen sollte. Jizai weiß nicht welche Magie diese Monster nutzen können darum ist er vorsichtig, nicht direkt in eine Falle zu laufen. Er spielt sogar mit dem Gedanken zu fliehen wenn es brenzlig wird, doch noch hatte Jizai nicht genug Spaß an diesem Kampf. Bei dem Cron angekommen würde Jizai erst einmal die Lage checken und beginnen seine schlimmsten Wunden, sowie die von Shi'rûk zu heilen. (Würde den Ring benutzen, weiß net wieviele Ladungen mich das kostet).
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#57
Shi'rûk ignoriert Jizai blind vor Wut. So schnell wie Raxus gefallen ist, ist er schon nicht mehr greifbar gewesen und auf und davon. Als die beiden dann ankommen, wird schnell klar, dass keine Zeit bleibt, etwaige Wunden oder Verletzungen zu behandeln. Stattdessen stürzen zwei andere Cron von oben herab, welchen die Goldechse mit einer beherzten Ausweichrolle gerade noch knapp ausweichen kann. Dann stoßen zwei weitere Feinde dazu und landen hinter Shi'rûk, sodass dieser nun eingekesselt ist. Bisher haben sie ihn nicht angegriffen, vielleicht wollen sie auch nur, dass er sich ob der Übermacht ergibt. Dahinter erhebt sich Raxus aus sicherer Entfernung, der mit den beiden Pfeilen im Flügel steckend lacht und beginnt zu sprechen. Dies versteht Jizai jedoch nicht, da sein Nathi-Freund nicht das Amulett nutzt bzw. aus dieser Distanz auch ohnehin nicht nutzen könnte. Shi'rûk sieht nicht begeistert aus und honoriert das Ganze mit einer verneinenden Geste, wobei er in Kampfstellung geht. Eine Stellung, die ihm Jizai gelehrt hat, wenn man gegen mehrere Gegner gleichzeitig bestehen muss. Der Geruch von verbrannter Erde umspielt Jizais Nase.
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#58
Jizai lächelt breit, ob der Überzahl seiner Gegner! Wieder kocht sein Blut, mehr und mehr will er diesen Kampf für sich entscheiden. Wie eine geölte Maschinerie bewegt sich der Japaner! Er bewegt sich sogleich auf den Feind schräg rechts zu und ist sich sicher das Shi'rûk die beiden anderen Cron wenigstens kurz in Schach halten kann. Mit einer geschickten Schwertdrehung und einem ausfallschritt rammt er dem ersten Feind seinen Schwertknauf mitten zwischen die Augen. Die Kraft sollte ausreichen um diesem das Nasenbein zu brechen. Sollte er diesen Punkt nicht erreichen können, würde der Kehlkopf herhalten müssen. Dann wendet er sich sofort zum nächsten Gegner und versucht diesem mit einem Schlag zuvor zu kommen. Er nutzt hierbei eine abgewandelte Form des Shiho-giri! Denn nach einem sauberen Schnitt würde er sich anschließend zu den Feinden wenden, denen sich Shi'ruk angenommen hat.
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#59
Der Cron wird mit dem Schlag auf seinen Kehlkopf gut bedient und schnappt sofort verzweifelt nach Luft. Die zweite Echse hingegen hat jetzt damit gerechnet, dass Jizai es im Zweifelsfall sofort bei der ersten zuendebringen würde. Daher ist sie nicht darauf gefasst gewesen, statt den Schmied mit Leichtigkeit niederzustrecken, selbst einen geschickten Schwertstreich zu kassieren, der sich einmal quer über ihren Körper zieht. So geht sie zwar angeschlagen in die Knie, doch sie bleibt noch kampffähig. Offenbar sind die Cron physisch widerstandsfähiger als gewöhnliche Shed.

In der Zwischenzeit ist Shi'rûk an seine Grenzen gestoßen. Jizai sieht aus dem Augenwinkel, dass einer der beiden Cron ihm den Arm mit einem Säbel abgeschlagen hat - das Echsenblut pumpt ein paar Mal aus den Adern. Der Jäger führt die Pike nun aussichtslos mit nurmehr einer Hand. Mit dem Leben vielleicht schon innerlich abgeschlossen macht er keine Anstalten, sich ergeben zu wollen.
Gerade als sich einer der beiden dem Samurai zuwenden möchte, stößt er sein Nathi-Sekret aus, das den einen Cron für den Augenblick paralysiert. Sein Plan ist klar: er möchte die Gegner aufhalten, damit Jizai aus diesem aussichtslosen Kampf noch rechtzeitig fliehen kann. Dann lässt die Goldechse die Pike fallen und greift zum Knochendolch. Sie hat scheinbar vor, bis zum letzten Atemzug zu kämpfen!
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#60
Jizai bemerkt die missliche Lage seines Freundes, doch denkt nicht daran zu fliehen! Der Samurai wird nicht ohne Shi'rûk fliehen! Einen so guten Freund und Gefährten lässt man nicht im Stich. So dreht der Japaner weiter auf, zu seinem Vorteil sind die ersten beiden Gegner durch seine Angriffe immernoch angeschlagen. Er nutzt den Vorteil des Shiho-Giri aus und wendet sich sofort um 45° zum, mit dem Sekret konfrontierten Feind und stellt diesmal sicher dass sein Schlag tötlich ist! Der zweite Angriff hatte ihm genau gezeigt, dass sein Kraftaufwand und die Schnittbewegung ausgereifter sein müssen um diese starken Gegner mit einem Schlag nieder zu strecken. Dann wendet sich Jizai schnell dem Feind zu, der mit dem Kehlkopf zu kämpfen hat und versucht diesen niederzustrecken. In einer Schnellen letzten Bewegung, baut sich Jizai vor Shi'Ruk auf versucht den Schlag der noch unverletzten Echse zu parrieren und schnell zu kontern. Er hofft die vier Gegner besiegen zu können um letztendlich seine Trumpfkarte gegen Raxus ausspielen zu können. In einer freien Sekunde reicht er Shi'rûk schnell einen Türkisen Heiltrank!
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