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Kapitel 4: Der Göttin stummer Diener
#61
Libelle scheut eher davor zurück, sich mit dem Magiekreislauf zu verlinken, da sie Respekt vor der Macht Genohs hat. Sicher hat dieser uralte Knecht den einen oder anderen Trick auf Lager. So ist sie im ersten Moment ratlos, was nun die richtige Entscheidung für sie und ihre Kameraden wäre. Am Rande schnappt sie Gesprächsfetzen zwischen Arhia und Douji auf, doch diese überzeugen sie nicht, zumal ihr Stiefvater die gleichen Sorgen teilt wie sie selbst.

Glücklicherweise ist Killik zur Stelle! Erst als der Ronso überraschend zur Häretikerin stößt und ihr gut zuredet, werden deren größten Zweifel ausgeräumt. Manchmal ist diese kindliche Naivität vielleicht gar nicht so schlecht, denn in bestimmten Situationen kann sie zeigen, dass der einfachste Weg vielleicht dennoch der beste sein kann. Außerdem will die Blondine ihrem blauen Freund hier sein Vertrauen zurückzahlen, das er ihr stets geschenkt hat.
Belle lächelt den Masochisten an. "Ich denke Killik hat recht. Wir sollten Genoh zumindest anhören. Wenn es uns nicht passt, was er von sich gibt, können wir ihn genauso in seine Einzelteile zerlegen wie seinen Stammesbruder Edward", analysiert sie kalt. Daraufhin stimmt ihr Iñaki mit zusammengekniffenen Schlitzaugen kampflustig zu: "Kuporrekt!"
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#62
Arhia denkt kurz über Doujis Sorgen nach und antwortet ihm dann: „Nun, ich wäre auch alles andere als begeistert, wenn auch dieser Kali mit Maschinas verändert worden wäre. Aber mir würde sich ehrlich gesagt der Sinn nicht erschließen, einen Gefangenen mit derartigen Waffen auszurüsten, nur um ihn weiter eingesperrt zu halten. Und wenn er schon solche Waffen gehabt hätte, dann hätte ich persönlich auch versucht ihm diese wieder abzunehmen, einfach schon aus Sicherheitsgründen.“ Die Guado hofft, dass dieser Gedankengang ihren Gegenüber vielleicht ein wenig beruhigen kann. Zumindest redet sie sich selbst ein, dass ihr das geholfen hat. Immerhin muss sie nicht nur für sich selbst ruhig bleiben, sondern auch für Wayatt, der dahingehend bisher einen mehr als guten Job gemacht hat, muss sie zugeben.

Aus diesem Grund zieht sie leicht an seinen Zügeln, sodass er sich zu ihr herunterbeugt. Während sie ihm leicht über den Schnabel streichelt, vernimmt sie Libelles Worte und nickt stumm zur Zustimmung. Auch sie ist der Meinung, sie sollten mindestens einmal mit ihm reden, um sich ein Bild über ihn machen zu können.
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#63
(Alle Aktionen sind an variable mp kosten gekoppelt abhängig was man genau versucht. Schätzt also genau ab wie schwer etwas sein könnte)
(Zusammenarbeit mehrerer Charaktere erhöht mp kosten aber addiert Magiewert)
- 10 Magie --> Ungefähre Richtungsbestimmung und Orientierung im Raum
- 20 Magie --> Raumveränderungen herbeiführen (Raum verändert sich zufällig)
- 25 Magie --> Fallen aufspühren
- 30 Magie --> Informationen zu Insassen können eingesehen werden
- 35 Magie --> Fallen Entschärfen
- 40 Magie --> Raumveränderungen gewollt herbeiführen
- 50 Magie --> Siegelschloss aktivierung
- 60 Magie --> Wächter Deaktivierung

Douji scheint etwas beruhigter zu sein, denn Arhias Argumente kann er voll nachvollziehen. Auch Libelle hat ihren Entschluss gefasst und scheint auf Killiks kindliche Naivität zu bauen. Der große Ronso lächelt da ihm so viel Vertrauen entgegen gebracht wird. Er ist sich sicher, dass dieser Mann der Gruppe sicher nicht Böse gesinnt ist. So schreitet die Gruppe voran, durch die Tür die ihnen Genoh zur Verfügung gestellt hat. Die Gruppe befindet sich nun in einem Würfelförmigen Raum. Der Raum wird durch dicke Gitterstäbe in der Mitte getrennt. In der Mitte des Zellenbereiches hängen lange, mit Runen verzierte Ketten, die einen knieenden Mann fesseln. Die Arme des Mannes baumeln in der Luft an den Ketten und sein Oberkörper ist frei. Bis auf die Knochen abgemagert und mit runzliger Haut, bietet der Mann ein erbärmliches Bild. Sein Gesicht wird durch eine eiserne Maske verdeckt. Auch diese ist mit Runen verziert. Arhia und Libelle erkennen sofort, dass diese Runen eigentlich dafür gedacht sind Magie zu bannen und einzuschränken. Dennoch geht von dem alten Mann eine unglaubliche Macht aus. Kurz müssen die Magier der Gruppe nach Luft schnappen und Wyatt wippt unruhig umher. In der Maske sind kleine Schlitze eingelassen durch die die Gruppe die violett leuchtenden Augen des Mannes erkennen kann. Diese strahlen im Gegensatz zum restlichen Erscheinungsbild von Genoh eine unglaubliche Kraft und Beständigkeit aus. In den Köpfen der Gruppe tauchen wieder mehrere Bilder auf. Sie erkennen einen jungen Genoh der sich zur Begrüßung verbeugt und die Gruppe einlädt sich zu setzen. Dann endlich hört die Gruppe eine Stimme, die aber mehr wie ein Flüstern klingt und aus verschiedenen Gesprächsfetzen zu bestehen scheint. Seine Stimme scheint der Mann nicht in ihre Köpfe projizieren zu können, er benutzt wohl Gesprächsfetzen aus seinem Leben vor der Gefangenschafft. "Willkommen, IHR, die ihr euch In MeiNem BeSchEIdenen HEim EINgeFUnden habt. WIE kann DieSer alTe MANN euCH behilFLiCH SeIN? Ich Sehe verZweiFLung und großen HAss...aBEr auCh HoFFnung...ihr SeiT auf der SUcHE nach JemAnden?", ganz so als wäre dies keine besondere Situation oder ein Gefängnis spricht der Mann gedanklich zur Gruppe.
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#64
Libelle sieht sich in Genohs Raum um und kommt zu dem Schluss, dass dies seine Zelle sein muss. Scheinbar kann er diesen Raum nicht nach Belieben steuern, sonst hätte er sich sicher bereits selbst befreit. Der Grund muss in den magischen Runen liegen. Deshalb betrachtet die Blondine diese so gut wie möglich. In der Rotmagie, die ihre Meisterin Mate ihr gelehrt hat, gibt es schließlich ebenfalls Bannzauber, mit denen es sogar möglich ist, mächtigen Bestia Herr zu werden. Umso beeindruckender ist Genohs Macht für sie, welche aus der Nähe - ohne zu übertreiben - nur noch überwältigender ist. Darüber hinaus fasziniert Belle die Art, mit welcher der Gefangene mit ihnen kommuniziert. Sie beschließt mitzuspielen, nickt ihm dankend zu, geht seiner Einladung nach und setzt sich auf den Boden vor der Zelle.

Erstaunlicherweise empfindet Libelle dann so etwas wie Mitleid für den Atlanter, der von seinesgleichen geknechtet wurde. Zwar musste Belle für ihre magische Ausbildung im Tempel des Phönix stets einen gewissen Obolus an Gil entrichten, damit Mate sie in der Rotmagie unterweist; dennoch hat die gierige alte Guado-Schachtel ihr neben der Magie auch Werte wie Barmherzigkeit nähergebracht. "Vielen Dank, dass ihr uns empfangt, Genoh. Wir sind in der Tat auf der Suche nach jemanden. Wisst ihr, wo sich der Piratenkapitän Kinji aufhält? Er ist vor kurzem in dieses Gefängnis hier eingesperrt worden."
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#65
Sowie sie den Raum betritt, fragt sich Arhia, ob sie erleichtert oder beängstigt sein soll. Zwar schaut er physisch nicht nach einer Bedrohung aus, aber die schiere Macht, die er ausstrahlt lässt sie stutzen. Vor allem, wenn sie in Betracht zieht, dass die Runen, die auf den Ketten und der Maske, die er trägt, normalerweise Magie bannen sollen. Und nachdem er ihnen schon gezeigt hat, wie er diesen Ort verändern und beeinflussen kann, fragt sie sich, zu was er wohl fähig wäre, wenn seine Magie nicht zumindest etwas gehemmt werden würde. Auch Wayatt macht die Anwesenheit Genohs sichtlich nervös, er bewegt sich umher und zieht an den Zügeln. Arhia hält diese allerdings so fest es geht, sie will nicht, dass der Chocobo wegläuft.
Als sie dann die Bilder von Genoh vor ihrem geistigen Auge sieht, nimmt sie sein Angebot wie Libelle auch an, zieht zum selben Zeitpunkt an den Zügeln, um auch Wayatt zum Hinsetzen zu bewegen und seinen Hals zu kraulen, was ihn beruhigen soll. Währenddessen hört sie Libelle das Gespräch mit ihrem Gegenüber beginnen.
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#66
Auch Killik ist überwältigt von der Macht die dieser Mann ausstrahlt, fast alle seine feinen Härchen stellen sich auf und er beginnt kurz aus Reflex zu knurren. Dann besinnt sich der Ronso jedoch wieder und baut sich hinter Libelle auf. Anscheinend ist er nun doch etwas vorsichtig und fühlt sich besser, wenn er in Libelles Nähe bleiben kann. Bane und Douji halten sich indes im Hintergrund, denn sie scheinen der Sache noch nicht so ganz zu trauen. Vor allem scheint Bane besonders konzentriert. Seine Augen schimmern immer wieder zwischen rot und weiß hin und her. Anscheinend liefert er sich gerade einen inneren Kampf gegen sein zweites Selbst. Arhia schafft es Wyatt zu beruhigen, auch wenn dieser weiterhin nervös ist. Immer wieder geht von diesem ein leichtes Zucken oder krähen aus. Nun beginnt Libelle zu sprechen und anschließend antwortet der gefangene Genoh wieder in aus Wortfetzen zusammengesetzten Sätzen. "Oh es ist mir eine Ehre, dass ihr meine Einladung angenommen habt. Ich hätte erwartet, dass ihr zu vorsichtig seid um mein Angebot anzunehmen. Nun wer hätte es euch verübeln können, nach dem was ihr in den letzten Tagen erlebt habt. Nehmt dieses Treffen, als kurze Erholung von den Strapazen die waren und für die, die noch kommen werden.", hört die Gruppe in ihrem Kopf. Dann folgt eine kurze Pause. Anschließend taucht die Stimme wieder auf. "Kinji...ja ich kenne ihn...wir haben bereits einige Gespräche geführt...ich habe ihm geholfen der Folter zu wiederstehen...doch ich fürchte, dass ich im bald nicht mehr helfen kann. Wenn es euer Wunsch ist, kann ich euch zu ihm geleiten. Doch unterhalten wir uns doch vorher noch ein wenig, während ich alles nötige in die Wege leite. Ihr müsst viele Fragen haben...und gerne, bin ich bereit diese so gut es mir möglich ist zu beantworten."
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#67
Ohne es zu merken, gibt Killik mit seiner imposanten Gestalt der blonden Piraten die nötige Sicherheit, die sie braucht, indem er sich hinter sie stellt. Vom ihrem restlichen Umfeld bekommt sie jedoch nichts mit, da gerade ihre gesamte Aufmerksamkeit Genoh gilt. Sollte aber jemand etwas fragen oder sagen wollen, so würde sie nicht einschreiten.

In der Tat hat Belle ihre Bedenken gehabt, diese Zelle hier zu betreten. Aber ihr Gegenüber scheint sogar noch mächtiger zu sein, als sie ursprünglich angenommen hat. Sie ist schockiert darüber, wie viel Genoh über sie weiß. Es kommt ihr fast so vor, dass er die Kraft eines Halbgottes besitzt. Die Häretikerin kann sich in den alten Schriften des Phönixtempels an vage Überlieferungen erinnern, doch ihre Meisterin Mate gab ihr keine wirkliche Auskunft über derlei Dinge, obwohl sie eine sehr alte Guado ist. Steht sie also hier tatsächlich vor einer gottähnlichen Person. Und wenn ja, warum befreit sich der Atlanter nicht einfach von seinen Ketten? Das dürfte doch eigentlich ein Kinderspiel für ihn sein!
Selbstverständlich hätte Libelle viele Fragen, denn so ganz traut sie Genoh nicht. Aber um all das abzuklopfen, fehlt ihr wahrscheinlich die Zeit, trotzdem besteht er auf eine längere Unterhaltung. So ist sie jedenfalls froh, dass der mächtige Gefangene ihnen für den Moment scheinbar helfen möchte. "Dafür, dass ihr meinen Kapitän Kinji am Leben erhalten habt und uns bei seiner Rettung helft, ist euch mein Dank auf jeden Fall sicher", beginnt sie zu sprechen und fährt anschließend nach kurzer Überlegung fort: "Wir haben Bilder aus deiner Vergangenheit gesehen. In welcher Beziehung steht ihr zu Leviathan? Wie ihr ja vermutlich wisst, sind wir auf dem Weg hierher auf ihn gestoßen... wenn er es denn wirklich gewesen sein sollte...", fügt sie zuletzt noch leicht unsicher hinzu.
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#68
Während Libelle und Kali ihr Gespräch beginnen, bleibt Arhia ruhig an ihrer Stelle sitzen und hört unterdessen auch nicht auf, Wayatt weiter zu kraulen. Immerhin ist dieser immer noch etwas nervös. Dies nimmt sie ihrem Freund aber in keiner Weise übel, sie versucht ihrerseits ja auch ruhiger zu wirken, als sie wirklich ist, um ihn nicht noch mehr Stress auszusetzen. Denn auch wenn Genoh ihnen zu diesem Zeitpunkt nicht feindlich gesinnt zu sein scheint, die Macht die er haben muss, lässt sie vorsichtig bleiben.

Vor allem die Tatsache, dass er sie die letzte Zeit über beobachtet zu haben scheint, lässt diese Vorsicht nicht unbedingt abnehmen. Er hat also nicht nur unglaubliche Macht über dieses Gefängnis, sondern kann auch in die Welt außerhalb einen Blick werfen? Arhia ist immer mehr überzeugt davon, dass Genoh nur in diesem Gefängnis ist, weil er irgendeinen Plan verfolgt, der nur gelingt, wenn er hier bleibt.

Während sie weiter nachdenkt bietet Genoh der Gruppe seine Hilfe bei der Suche nach Kinji an und lädt sie zu einem Gespräch vorher ein. Libelle nimmt die Einladung wahr, stellt ihm direkt Fragen. Auch die Guado zieht nach und stellt auch eine Frage, die ihr seit dem Einblick in seine Vergangenheit auf der Seele brennt: „Auf unserem Weg hierher haben wir eine Konfrontation mit Edward Kali gehabt. Ihr teilt denselben Familiennamen, steht ihr in irgendeiner Verbindung zueinander?“
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#69
Libelle erinnert sich an die alten Bücher ihrer Meisterin zurück, doch leider hat die gierige alte Schachtel Libelle nie an die wirklich raren Bücher gelassen. Zumindest hatte die Piratin nicht das nötige Kleingeld für solche Zuwendungen. Somit kann sich Libelle nur Wage daran erinnern etwas vom Segen der Götter gehört zu haben. Bei Libelles Dankesbekundung neigt der angekettete nur anerkennend den Kopf. Genoh scheint kurz nachzudenken, als die blonde ihre Frage stellt und antwortet erneut in zusammengesetzten, geistigen Wortfetzen. "Die Essenz dieses Wesens, dass ihr Leviathan nennt, ist es, mit der ich Bekanntschaft machen durfte. Dieses Elixier fließt nun auch in den Adern der Omega-Truppen. Auch ich konnte die Stimme dieses Wesens vernehmen, als ich im Bann des Elixiers stand...doch sehe ich nichts ansatzweise göttliches...ich sehe nur das Böse...", sagt der Gefangene. Bei Libelles Frage ist es anschließend still und kurz überkommt die Gruppe eine Flut von Trauer. Da Killik sowieso etwas sensibler ist, rinnt ihm sogar eine Träne aus den glänzenden Augen ins Fell. Dann wischt er sie auch schon Weg und versucht wieder Fassung zu wahren. "Natürlich beschäftigt euch natürlich auch diese Frage, nachdem ihr ein solch traumatisches Treffen mit meinem Sohn hattet. Ja...ich habe Edward, meinen Sohn großgezogen...und bin zutiefst bestürzt über seinen Werdegang. Allein schon für die Verfehlungen meines Sprosses ist es mir ein tiefes Bestreben meine Schuld bei euch und bei dem Volk von Atlantis zu begleichen. Dies ist einer der Gründe warum ich euch demütigst meine Hilfe anbiete! Ich werde alles tun, um die Verbrechen meiner Familie ungeschehen zu machen.", die Gruppe spürt einen starken und strahlenden Willen in den Worten von Genoh.
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