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Kapitel 4: Der Kampf um die Herrschaft!
#41
Als die Gruppe in dem Gefängnisskomplex ankommt, staunen sie nicht schlecht, denn das Innere des Komplexes ist wesendlich weiträumiger als man es von außen vermuten könnte! Sie finden sich also in eine rießigen, quadratischen Raum wieder, der so hoch ist, dass man die Spitze nicht erkennen kann. Überall schweben steinerne, mit runen Besetzte Räume umher, die wohl die Zellen darstellen. Auch die Treppenstücke und Gänge bewegen sich frei durch den Raum! Gerade fällt der Blick der Gruppe auf eine Treppe, die sich sogleich in mehrere Treppenstücke auflöst und sich kopfüber an einem anderen Ort wieder zursammensetzt. "Sentinel...das magische Gefängniss von Atlantis!", sagt Douji ehrfürchtig. "Ja ich war hier um Kenji zu besuchen...doch ich konnte ihn bisher nur wenige mal wieder finden. Es ist gefährlich zu lange in diesen Hallen zu bleiben...man verliert sich und sein Gefühl für die Zeit an diesem Ort.", sagt Douji und versucht die Gruppe dazu zu bewegen schnell vorran zu schreiten. Sogleich bauen sich rechts und links von Libelle zwei Treppen auf die zu länglichen schwebenden Gängen führen...beide jedoch in unterschiedliche Richtungen. Libelle sendet ihr magisches Gespühr aus und findet nur einen chaotischen magischen Fluss vor. Sie ist sich sicher, dass sie mit genug magischer Macht einfluss auf diese Räumlichkeiten nehmen könnte...dies könnte aber mehr Kraft verbrauchen als sie zuerst annimmt. "Vorbereitung ist alles...wir müssen uns genau überlegen wie wir hier vorgehen! Denn Zeit ist Rare!", mahnt Douji. Arhia hingegen bemerkt den Grund warum die Gruppe sich so angeschlagen und hungrig fühlt. Anscheinend hat dies mit einem der Gefängnissmechanismen zu tun, der den Körper auslaugt, je näher er an den Kern des Gefängnisses kommt. Wayatt zittert wie Espenlaub, die hohe magische Konzentration in der Luft macht ihn ganz nervös. Er quieckt unruhig herrum und stampft mit den Klauen immer wieder unwohl auf. Killik und Bane scheinen völlig die Orientierung verloren zu haben...denn während sie sich hier umsehen, scheinen sie sich in dem Gewirr aus Räumen fast schon zu verlieren. Bane kann sich jedoch aus seiner Lage befreien, schüttelt Killik wach und wendet sich Libelle zu. "Hier drin war ich noch nie Blondschopf...zumindest errinere ich mich nicht daran jeh hier gewesen zu sein..."

(Alle Aktionen sind an variable mp kosten gekoppelt abhängig was man genau versucht. Schätzt also genau ab wie schwer etwas sein könnte)
(Zusammenarbeit mehrerer Charaktere erhöht mp kosten aber addiert Magiewert)
- 10 Magie --> Ungefähre Richtungsbestimmung und Orientierung im Raum
- 20 Magie --> Raumveränderungen herbeiführen (Raum verändert sich zufällig)
- 25 Magie --> Fallen aufspühren
- 30 Magie --> Informationen zu Insassen können eingesehen werden
- 35 Magie --> Fallen Entschärfen
- 40 Magie --> Raumveränderungen gewollt herbeiführen
- 50 Magie --> Siegelschloss aktivierung
- 60 Magie --> Wächter Deaktivierung
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#42
Als sich Arhia genauer in ihrer Umgebung umsieht bemerkt sie, dass es in dem Gefängnis komplett anders aussieht als sie es erwartet hätte. Selbst mit dem vorherigen Wissen, dass an diesem Ort eine unvorhersehbare Magie herrschte, hätte sie niemals mit den Umständen gerechnet, wie sie sich ihr eben offengelegt hatten. Deshalb ist es für sie im Gegensatz dazu auch absolut keine Überraschung, dass ihr bester Freund es hier mit der Angst zu tun bekommt, auch nachdem sie ihm gut zugeredet hatte. Sie hört, wie Douji seine Informationen über diesen Ort preisgibt und nimmt sich danach einen Moment Zeit, um darüber nachzudenken, was wohl ein guter Plan wäre um möglichst schnell voran zu schreiten. Wie Douji gesagt hat, würde sie persönlich es auch nicht unbedingt darauf anlegen unglaublich viel Zeit hier zu verbringen, vor allem dann nicht, wenn sie sich eventuell auch noch auf den magischen Kern zugehen müssen, den sie hier vermutet. Leicht, aber dennoch bestimmt zieht sie einmal an Wayatts Zügeln, sodass dieser seinen Kopf zu ihr herunter bewegt. Die Guado dreht sich leicht zu dem Vogel hin und legt die Hand auf seinen Hals, streichelt leicht darüber und bewegt ihren Kopf neben den Seinen. Sowie sie das getan hat schließt sie ihre Augen und beginnt leise zu summen.

„Interessant, so fröhlich hab´ ich den Kleinen schon seit Wochen nicht mehr gesehen.“ „Idai! Erschreck mich doch nicht so! Schleich dich nicht an mich an!“, vollkommen überrascht dreht sich die Siebenjährige zu dem älteren ihrer Zwillingsbrüder um, der sie eben angesprochen hatte. „Hab´ ich nicht, du bist nur zu unaufmerksam gewesen, als du ihn beobachtet hast.“ Der Junge sieht an dem Guadomädchen vorbei in den Stall, wo ein kleiner, schwarzer Chocobo fröhlich vor sich hin quiekt und durch das Gatter Arhias Bein mit seinem Schnabel versucht anzustupsen. „Was hast du gemacht, dass er so zutraulich geworden ist? Ich hab´ schon öfter gesehen, dass er interessiert an dir war, aber das hier ist neu...“ „Hm…Ich weiß nicht, ich bin einfach wie immer hier reingekommen und hab neues Kraut in den Trog gelegt. Dann bin ich wieder zurück und er ist mir bis hierher gefolgt.“ Idai scheint mit der Antwort nicht sonderlich zufrieden zu sein, aber da er nicht glaubt, dass seiner Schwester ihn anlügen würde, gibt er sich damit zufrieden. „Idai, Arhia, hier seid ihr! Ich dachte ihr wärt schon längst fertig mit Füttern, Mutter sucht euch.“ Ein Junge, der Idai gleicht wie einem Ei dem anderen, betritt den Stall. „Seit wann ist der denn wieder so gut drauf? Seit seine Schwester verkauft wurde, habe ich ihn ja nicht mehr so fröhlich gesehen.“, fragt Hiloi, der zweite von Arhias Zwillingsbrüdern, schließlich, als er neben den beiden anderen Kindern steht. „Wir wissen das auch nicht, Arhia sagt, sie hat nichts anderes gemacht als sonst und er ist ihr einfach begeistert gefolgt.“, antwortet ihm Idai. „Komisch…aber irgendwas muss sich doch anders…“, Hiloi stoppt mitten in seinem Satz. Er hat etwas gehört, das er nicht erwartet hätte. Die kleine Guado hat sich wieder näher an das Gatter heran gestellt, sodass der kleine Chocobo sie erreichen kann. Dieser freut sich unheimlich darüber und stupst immer wieder mit dem Schnabel gegen ihre Beine, während das Mädchen fröhlich vor sich hin summt. „Das ist es! Er mag es wie du summst! Du musst ihn an seine Schwester erinnern, wenn du das machst!“ „Huh?! Glaubst du das wirklich? Er sieht mich wie seine Schwester?“ Arhia ist komplett überrumpelt von dem plötzlichen Einfall ihres Bruders. „Absolut! Zumindest wirst du dich für ihn wohl so ähnlich anhören. Und überleg mal, die beiden waren unzertrennlich, als sie noch zusammen waren. Er muss sich unglaublich einsam gefühlt haben als sie nicht mehr da war und als du eben gesummt hast, hat er in dir wohl einen Ersatz für sie gesehen.“, antwortet ihr Idai voller Überzeugung. „Stimmt das wohl, Kleiner? Magst du mich, weil ich mich wie sie anhöre?“ Die Guado streichelt dem Vogel sanft über den Kopf und als hätte dieser sie genau verstanden quiekt er voller Begeisterung. Arhia schaut den schwarzen Chocobo einen langen Moment lang an, bevor sie sich mit überzeugtem Blick zu ihren Brüdern umdreht und sagt: „Das ist mein Chocobo!“ Die beiden Jungen fangen im Chor an zu lachen und sagen: „Warum überrascht uns das jetzt nicht?!“ Die drei Kinder rennen zusammen aus dem Stall. „Jetzt müssen wir das nur noch Mutter und Vater sagen, dass er jetzt dir gehört.“ „Sein Name ist Wayatt! Und das bringe ich ihnen schon bei!“

Die Guado öffnet die Augen wieder, sie hat den Moment genutzt, um über die Lage nachzudenken. Sie dreht sich wieder vollständig zur Gruppe, behält aber die Hand auf Wayatts Hals. „Also, bevor wir losgehen, sollten wir meiner Meinung nach irgendwie versuchen, herauszufinden, wo wir überhaupt hin müssen. Hier ändert sich zwar alles willkürlich, aber dennoch halte ich es für keine gute Idee vollkommen planlos loszulaufen und nach den anderen zu suchen. Vor allem nicht, da wir uns auch nicht ewig hier aufhalten können. Ich weiß nicht, ob es euch allen so geht, aber ich fühle mich jetzt schon nicht mehr komplett fit, obwohl wir erst vor kurzem gerastet haben. Ich bin überzeugt davon, das liegt an diesem Ort, wir sollten also schleunigst versuchen hier wieder raus zu kommen.“ Sie wendet ihren Blick gesondert zu Libelle. „Wenn alle einverstanden sind, willst du dann versuchen, deine Crew hier ungefähr zu lokalisieren?“
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#43
"Was in drei Leviathans Namen...?", kommt Libelle als Einziges über die Lippen, als sie sieht, was für ein Schauspiel sich ihr hier darbietet. Douji hat scheinbar nicht untertrieben: dies ist definitiv kein normales Gefängnis. "Wie hast du ihn hier überhaupt mal gefunden, ist die bessere Frage...", erwidert sie sogleich. Die zwei Treppen zu ihren Flanken könnten auch genauso gut ins Abyssum führen. Ohne Anhaltspunkt traut sich Belle nicht, hier überhaupt eine Richtung einzuschlagen. Der chaotische Magiefluss bereitet ihr zudem mehr als Kopfschmerzen, allein schafft sie es nicht, nützliche Informationen daraus zu ziehen. Doch fällt ihr Blick gleich darauf auf die versierte Guado, welche diese hohe magische Konzentration unter keinen Umständen kalt lassen kann.

Sie holt zunächst Iñaki in ihre Nähe bzw. direkt auf ihre Schulter: "Du bleibst bei mir und bewegst dich kein Stück weg." Bei dieser Tonart weiß der Mogry Bescheid, denn scheinbar ist die Lage ernst, natürlich will auch er hier nicht verlorengehen, also nickt er brav. Libelle drückt ihrem kleinen Freund dann noch eine Kupo-Nuss in den Mund, was jenen erstmal ausreichend beschäftigen sollte. "Halt uns einfach den Rücken frei, das dürfte reichen", mein die Blondine gen Bane. Wenn sie hier weiterkommen will, muss sie vor allem mit Arhia zusammenarbeiten, daran führt kein Weg vorbei. "Ich hatte gerade den gleichen Gedanken. Viel Zeit haben wir nicht. Je länger wir hierbleiben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Ganze für uns zur Todesfalle wird."
Leider findet Libelle beim besten Willen keinen richtigen Draht in diesem Chaos von Magie und Architektur - das übersteigt schlicht und ergreifend ihre Kompetenzen. "Du bist die mächtigere von uns beiden, Arhia." Sie scheut sich nicht, dies offen zuzugeben und fügt hinzu: "Hier ist doch alles magisch. Vielleicht kann man über diesem Weg auch mehr über die Insassen in Erfahrung bringen." Dabei denkt sie natürlich vor allem an ihren Kapitän, Kinji. Belle gibt Arhia die nötigen Informationen über ihn und hofft darauf, dadurch vielleicht einen Anhaltspunkt zu dessen Aufenthaltsort herausfinden zu können.
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#44
Dass Libelle Arhias Meinung teilt freut diese sehr, großartige Diskussionen wären exakt das Gegenteil von dem, was sie als sinnvoll hier erachtet hätte. Sie mussten hier wohl wirklich einfach beides gleichzeitig sein, bedacht und dabei schnell. Sie weiß allerdings gar nicht was sie darauf erwidern soll, dass sie als sie als die Mächtigere bezeichnet wird. Vielleicht mag es stimmen, dass Arhias magische Fähigkeiten die Libelles übersteigen, aber in ihren Augen ist das nicht alles was zählt, wäre sie selbst doch schon längst tot, wäre sie ohne Diejenigen um sich herum unterwegs, die zu kämpfen wissen. Wo sie aber uneingeschränkt zustimmt ist, dass sie es nun einmal versuchen wird, die gesuchten Personen, allen voran Kinji, grundsätzlich in diesem Chaos zu lokalisieren. Ganz genau hört sie der anderen Frau zu, als sie ihr Informationen über den Mann gibt, sie will auf jeden Fall versuchen sich alles merken, immerhin könnte hier wohl so alles ein Anhaltspunkt sein, den sie vielleiht nutzen konnte. „In Ordnung, ich werde versuchen ihn zu finden.“ Sagt Arhia, als Libelle fertig mit ihren Ausführungen ist. Sie atmet einmal ruhig und lang ein und wieder aus, bevor sie die Augen schließt und ihre Magie darauf konzentriert, Informationen über den Aufenthaltsort Kinjis zu bekommen.
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#45
(Ich bitte hierbei Rechtschreibfehler zu entschuldigen. Auf tablett zu schreiben gestaltet sich etwas ansträngend hahah)

Während Arhia in Errinerungen schwelgt, ordnet Libelle ihre Gedanken und sorgt vorerst einmal dafür, dass jeder weiß, was er zu tun hat. Der kleine Mogry wird sofort gefügig als Libelle ihren Unterton ändert und bestimmter klingt. Auch Bane nickt und zieht seine Pistole um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Nun wendet sich Douji zu seiner Ziehtochter und kratzt sich am Kopf, als würde er versuchen, sich an seinen letzen Besuch hier zu errinern. "Nun das war eine ganzschöne Odysee kann ich dir sagen. Ich konnte mit einer Stange Geld an eine detailierte Tageskarte des Gefängnisses kommen. Wie diese auf den Schwarzmarkt gelangt ist, ist mir unbekannt...dennoch hatte diese Karte seinen Preis und hat uns eine Stange Geld gekostet. Dennoch hat sie dafür gesorgt dass ich einen Tag lang den Aufbau des gesamten Gefängnisses zur Hand hatte", sagt er mit etwas geknicktem Blick. Anscheinend fragt er sich bis heute, ob diese Aktion auch die Kosten Wert war. Inzwischen hat sich Wyatt beruhigt und quickt leise, da er sich so über das altbekannte Summen seiner Herrin freut. Auch Arhia ist inzwischen aus ihrer Gedankenwelt zurückgekehrt, dennoch bleiben kurz die Gedanken an ihre Familie, wie ein lautes Nachhallen in einer Höhle, in Ihrem Kopf zurück. Sie fragt sich ob es ihren Eltern und Brüdern gut geht und ob diese weiterhin Erfolgreich im Geschäft sind. Doch für mehr Gedanken ist keine Zeit. Schon beginnen Arhia und Libelle über ihr Vorgehen nachzudenken und kommen zu dem Schluss, dass Arhias Fähigkeiten wohl am Besten sind um das Gewölbe zu erforschen.

Killik hört den beiden zu, während Libelle beginnt Kinji weiter zu beschreiben. Der Umgang der Weißmagiern mit ihrem Chocobo hat dem Ronso ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Dennoch reifen langsam dunkle und drückende Gedanken im Kopf des Ronsos herran. Hier würde er mit seiner fehlenden magischen Begabung nicht viel von nutzen sein können. Das Gefühl, ein Klotz am Bein zu sein, nimmt ihn ein und stürzt ihn in ein tiefes Loch der Kraftlosigkeit. Dennoch entschloss sich Killik seine Freunde mit seinem Beistand zu unterstützen! Wieder kommen die Gedanken an seinen Vater und die Viera Frau zurück...dies geschieht derzeit sehr häufig, stellt der Ronso fest. Es ist so als würde diese Errinerung wie ein Damoklesschwert über ihm schweben und nur darauf warten vom Himmel auf ihn hinab zu krachen. Er fragt sich, wie er nur gegen diese Ablenkung und Peinigung ankämpfen sollte. Jetzt war nicht der richtig Zeitpunkt, aber er spielte mit dem Gedanken Libelle un Arhia um Hilfe zu bitten. Gerne hätte der Ronso auch Chimon gefragt, doch leider hat sich dieser ja von der Gruppe getrennt. Wieder ein großer Verlust, den der Ronso zu verschulden hat. Zumindest sieht er selbst das so. Nun wendet der Ronso, immernoch Geistesverloren seinen Blick zu Arhia, die nun offensichtlich beginnt das Gefängniss zu durchsuchen.

Arhia beginnt sich zu konzentrieren und greift auf die Magie zu, die im tiefen ihres inneren verborgen liegt. Als ihr Geist den Vorrat antippt, bricht dieser wie ein Staudamm auf und hühlt jede Phaser ihres Körper in die magische Energie. Sie lässt die Magie vorsichtig frei und diese verschmilzt mit dem Magiestrom des Gefängnisses. Sie merkt dass die Beschaffenheit der Magie, im Gefängniss mehr einem Strom aus Errinerungen, Bildern und Daten gleicht. Würde Libelle ebenso ihre Magie mit dem Gefängniss verbinden, würde sie dieses Gefühl an den Energiestrom des Kristalls errinern, den sie aus den Keller des Anwesens mitgenommen hat. Arhia setzt ihre Vorhaben um. Ihr wunsch beinhaltet sowohl die Informationsgewinnung zu Kinji, als auch die lokalisierung des Insassen im Gefängniss. Sie bemerkt schnell, dass ihr genauer gedanklicher Wortlaut entscheident ist, denn sobald der Gedanke gedacht ist, zapft das magische Netzwerk ihre MP-Reserven an! Anscheinend hatte jede Aktion hier ihren preis. Schnell findet sie alle Informationen zu Kinji. Das Datum seiner Gefangennahme, sein Alter, Geschlecht, seine Verbrechen sowie die Zeitpunkte siener Verhöhrungen und letzendlich seiner Hinrichtung. Diese würde in 2 Tagen stattfinden. Auch der Zustand des Gefangenen eröffnet sich vor der Guado. Er scheint mehrere Physische und Psychische schäden von den Verhöhrungen davongetragen zu haben. Dennoch konnten die Atlanter kaum nennenswerte Informationen aus dem starken Mann herraushohlen. Leier ist auch vermerkt dass mehrere Crewmitglieder als Druckmittel umgebracht wurden. Dann ereilt sie ein seltsames Gefühl der verzweiflung und des Trotzes, sowie ein Gefühl von Hoffnung, dass Xavier kommen würde um sie zu retten. Soetwas hatte die Weißmagierin noch nie erlebtn, anscheinend hatte das Magienet ihr auch die Gefühle und Gedanken von Kinji an Arhia weitergeleitet. Als sie den Namen Xavier hört, sieht sie vor ihrem inneren Auge das Bild eines narbigen Piraten mit Augenklappe, der sein Glas zum Trinkspruch hebt und wie sie, durch Kinjis Augen blickend, das selbe tut. Er scheint ein alter bekannter von Kinji zu sein, doch war da noch mehr...er war etwas wie ein Vorbild...ein Götzenbild für den Piraten...ein heller Stern der ihn zu seinen Seereisen getrieben hatte. Anschließend greift das Netz schonwieder die Magie von Arhia an und übermittelt ihr in Bildern und Eindrücken den Weg zu Kinjis Zelle. Sie scheint heute nicht mit den Treppen und Gängen verbunden zu sein, denn das letzte Bild war eiine Sackgasse vor einer tiefen schlucht, über dem Kinjis Zelle schwebte. Ebenso erkennt sie, dass die Sicherheitsstufe der Piratenzelle sehr hoch ist...anscheinend war er für die Atlanter wichtiger als sie zuerst angenommen hatten. Es mussten einige Fallen auf dem Weg dorthin versteckt sein. Der Weg zeigt Arhia die rechte Treppe zu nehmen und durch das große Tor an ihrer Spitze zu treten.
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#46
Arhia ist überwältigt von dem, was sie soeben erlebt hat. Diese Erfahrung war ganz anders, als alles, was ihr in ihrem Leben zuvor passiert ist. Sie wusste zwar schon vorher, dass dieser Ort eine ganz spezielle Art von Magie besitzen musste, aber am eigenen Leib zu erfahren was das heißt ist noch einmal eine ganz andere Geschichte für sie. Sie braucht einen Moment, um sich wieder zu sammeln, nachdem sie aufgehört hat auf die Magie zuzugreifen. Zu Vieles hatte sie auf einmal gesehen, um es den anderen sofort mitzuteilen. Sie musste erst einmal überlegen, was jetzt alles sofort von unmittelbarer Wichtigkeit war. Sie hatte bei Gaia nicht vor irgendeine Information vor ihren Gefährten geheim zu halten, aber sie musste eben priorisieren, immerhin war höchste Eile geboten.

Schließlich hat sie sich entschieden und beginnt in die Gruppe zu erzählen: „Also, ich habe so einige Informationen bekommen können. Dafür musste ich einiges meiner magischen Energie einsetzen, dieser Ort gibt einem nichts umsonst wie es scheint. Kinji befindet sich momentan in einer Zelle über einer Schlucht. Er scheint nicht wirklich im besten Zustand zu sein und einige der Crewmitglieder wurden getötet, aber er hat den Atlantern nicht viel erzählt. Ich habe auch herausgefunden, dass er in zwei Tagen hingerichtet werden soll, also müssen wir ihn wirklich so bald wie möglich hier rausholen. Ich bin mir sicher, er hat die Hoffnung auf Rettung nicht aufgegeben…Er scheint auf einen gewissen Piraten namens Xavier zu warten, von dem er sicher ist, dass er ihn hier rausholen wird. Momentan ist seine Zelle aber nicht zu erreichen, wie gesagt ist sie über einer Schlucht, die nicht mit dem restlichen Weg verbunden ist. Aber der Weg, der am nächsten zu seiner Zelle hinführt, beginnt wenn wir diese Treppe nehmen.“ Sie zeigt auf die Rechte der beiden Treppen und fügt als Letztes noch hinzu: „Der Weg scheint allerdings sehr gefährlich zu sein, es gibt wohl einige Fallen. Die Sicherheitsstufe ist nicht zu unterschätzen.“
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#47
Libelle wartet gespannt auf Arhia und setzt dabei ihr ganzes Vertrauen in die treue Guado. In der Zwischenzeit gen Douji: "Glaub mir, eine Karte wäre gerade sicherlich auch nicht schlecht. Aber wir müssen wohl mit dem arbeiten, was wir haben, und damit müssen wir es schaffen." Anschließend ist die Piratin wieder still, um die Konzentration der Weißmagierin nicht zu beeinträchtigen. Noch kann sie sich nicht ausmalen, wie es ist, in diesen Magiefluss vollständig einzutauchen.

Als Arhia schließlich mitteilt, was sie via Magiestrom in Erfahrung bringen konnte, bewahrheiten sich Belles schlimmste Befürchtungen: Es gab Tote unter ihrer Crew! Sie müsste lügen, wenn sie sagt, dass sie sich nicht bereits innerlich darauf vorbereitet hat. Trotzdem durchfährt sie die Nachricht wie der Stich eines mit Dornen besetzten Rapiers. Wut, Trauer, Angst über Gedanken von alsbald noch Schlimmerem mischen sich in ihrem Kopf. Ihre Zähne knirschen, unweigerlich muss sie ihre Fäuste ballen, sodass sich schon die Fingernägel in ihre Handflächen fressen, Blut stürzt auf den Boden des mystischen Gefängnisses herab. Die ganze Mimik der Al Bhed spricht Bände, doch sie erlaubt sich keine Schwäche, nicht jetzt. Iñaki schmiegt Kopf und Bommel gegen den Hals seiner menschlichen Freundin. Die beiden verstehen sich blind, keiner muss sprechen, um auszudrücken, was er fühlt.
Kurze Zeit später überkommt sie eine erstaunliche Ruhe, ihre Muskeln entspannen sich. Auf einmal ist sie völlig fokussiert. Erst wendet sie sich wortlos in Richtung der Treppe auf der rechten Flanke und geht ein paar Schritte darauf zu, bevor sie abrupt stehen bleibt. Mit dem Rücken zur Gruppe gewandt: "Danke, Arhia. Vor allen Dingen für alles, was noch kommen mag. Ich schulde dir etwas. Sollten wir es je heil aus Atlantis herausschaffen, sei dir jeder Wunsch gewährt. Die gilt für euch alle...", fügt sie zuletzt aufrichtig hinzu, während zwei ihrer aufkeimenden Tränen den emotionalen Schutzpanzer aus Hass durchbrochen haben. Ohne es zu merken, hat Libelle ihren eigenen Schmerz in Güte verwandelt. Danach geht sie weiter. Nach dem Ende dieser Hölle gilt es Rechnungen zu begleichen; und die erste steht bevor: gegen die Atlanter.
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#48
(Hab den MP Verbrauch von Arhia letztes mal vergessen. Das wären für die beiden benutzen Aktionen insgesamt 20 MP)

Killik hört der Guado aufmerksam zu und seine Miene verfinstert sich. Dass Piraten zu Schaden gekommen waren, macht den Ronso wütend. Was gab diesen Atlantern das Recht einen Gefangenen als Druckmittel zu töten? Doch war die Gruppe so viel besser? Auch sie haben in kurzer Zeit eine Spuhr aus Blut hinter sich zurückgelassen. Wieder verstrickt sich der Ronso in seine düsteren Gedanken, irgendwie scheint dieser Ort sein Gemüt stark zu beeinflussen. Diese düsteren Gedanken greifen wie dunkle Schatten nach dem Herz des Ronsos und sind im inbegriff dieses zu brechen. Ob dies wohl an seiner mangelnden Magiebegabung liegt, er weiß es nicht, doch fühlt er sich an diesem Ort absolut nicht wohl. Als er schließlich in das Gesicht von Libelle blicken will um Trost zu finden, wird er weiter entäuscht. Er kann nur Trauer und Verzweiflung erkennen...auch wenn sie immernoch ihre Fassade vorgeschoben hat, der Ronso kennt die Piratin inzwischen. Als Libelle zur Treppe geht und ihre Worte spricht, kann Killik nicht an sich halten. Er geht mit großen Schritten auf die Piratin zu und umarmt diese von hinten, ein wenig um seine eigene Seele aber auch ihre zu beruhigen. "Killik steht an Libelles Seite! Wunsch nicht nötig für Ronso...wünsche erfüllt, wenn Freunde in Sicherheit!", sagt der Ronso traurig und den Tränen nahe. Als er sie los lässt übernimmt der Ronso die Führung und wischt sich mit dem Handrücken über die Augen um die Tränen zu verwischen. Sein Entschluss ist gefasst...das alles muss ein Ende finden...und anschließend würde er seine wilde Seite erwecken...um den Mt. Spira aus seinem Leiden zu erlösen!

Killik tritt auf die Stufen nach oben. Die Gruppe folgt und Bane schließt zu dem Ronso auf. Mit einem Stoß seines Elenbogens sagt er mit nun rot glühenden Augen. "Da hat sich wohl wer in den Blondschopf verkuckt was?", Killik antwortet nicht...und versteht auch die Worte von Bane nicht wirklich...er ist zu sehr auf sein Ziel fixiert und versucht Fallen frühzeitig zu finden. Er wendet sich anschließend zu Arhia und bittet sie darum neben ihm zu laufen, da ihr magisches Gespühr wohl besser gegen die Fallen war, die sie eventuell erwarteten. Killik hingegen würde sich um die groben Arbeiten kümmern, wenn sie denn anstanden. Bane fällt etwas gekränkt zurück und läuft nun neben Libelle her. Auf Douji schließt auf und legt die Hand auf die Schulter seiner Tochter. "Vertrau mir...ich werde dafür sorgen dass ihr alle unbeschadet aus Atlantis kommen werdet...auch deine Crew. Ich bin ihnen einiges Schuldig...da sie sich um mein Mädchen gekümmert haben...", sagt Douji und folgt der Gruppe weiter. Die Gruppe geht durch die Tür am Ende der Treppe und kommt in einen langen, mit Bildern gesäumten Gang, an dessen Ende sich eine weitere Tür befindet. Als die Gruppe bei der Tür ankommt ist lautes Krachen zu hören....mit einem zischen verschmilzt die Tür wieder mit der Wand und der Raum beginnt sich zu verformen. Nun handelt es sich um einen quadratischen Raum mit vier verschiedenen Türen. Anscheinend war dies eine der Umwandlungen des Gefängnisses, die mehrmals am Tag stattfinden. Auf jeder der Türen ist ein anderes Symbol zu erkennen. Die Gruppe bemerkt gleich dass es sich um Abbilder der 4 Götter handelt. Was es damit auf sich hat, können sie jedoch nicht erahnen.
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#49
Arhia sieht Libelle vorangehen. Gerade als sie ihr folgen will erhebt die Al Bhed ihre Stimme. Leise schließt Arhia zuerst ihre Augen und schüttelt fast unmerklich den Kopf. Es wird immer unklarer für sie, wie sie über die Situation, die Gruppe denken soll. Ihre Gefühle werden immer abstrakter, je mehr Zeit vergeht. Wohl auch, da sie sich bisher absolut nicht die Zeit nehmen konnte um wirklich all ihre Gedanken zu ordnen und Revue passieren zu lassen. Leider weiß sie auch nur zu genau, dass es auch zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt angebracht ist sich diesem zu widmen. Aus diesem Grund schaut sie wieder zu Libelle, welche inzwischen moralischen Beistand von Killik bekommt. Als dieser Moment vorbei ist, geht auch sie zu der Blonden und sagt: "Egal was da noch kommen mag, du kannst auf mich zählen, jederzeit." Ihr Wesen als Guado verbietet es ihr, das Angebot sofort ohne Weiteres abzulehnen. Ihr würde aber im Moment auch absolut nichts einfallen, was sie sich von ihr wünschen könnte. Sie will einfach nur so schnell wie möglich mit Allen wohlbehalten wieder hier raus.

Als sie neben Killik die Treppe hinauf gegangen ist, wird sie Zeugin davon, wie sich einer der Räume direkt vor ihren Augen verändert. Dies wäre alles unglaublich interessant, wenn man ihre derzeitige Situation außer Acht lassen würde. Sie sieht in den Raum und erkennt die vier Bilder. Bevor Arhia irgendetwas anderes tut bleibt sie stehen und versucht über erneuten Zugang zu der Magie an diesem Ort herauszufinden, ob sich in dem Raum irgendwelche versteckten Fallen befinden.
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#50
Mit der Umarmung von Killik hat Libelle nicht gerechnet und so ist sie im ersten Augenblick überrascht. Gleichzeitig empfindet sie aber auch Dankbarkeit, denn diese Geste ist wie Balsam für ihre geschundene Seele. So legt sie kurz ihre Hand auf den großen, kräftigen Arm des Ronso - als Zeichen, dass sie seine Nähe wertschätzt. Ohne dem sanften Berserker weitere Worte zu erwidern, lässt sie diesen dann ziehen. Gemeinsam übernimmt er mit Iñaki die Führung, welcher sich sogleich mit wehendem Bommel auf Killiks Schulter sitzend anschließt. Sie hasst es eigentlich, wenn der Mogry vorausfliegt, doch vertraut sie ihrem blauen Freund dessen Sicherheit ohne große Sorge an. Die Worte von Arhia stärken ihre Moral ebenso und sie merkt dadurch erneut, dass sie hier wahrscheinlich gar nicht die Stärkste im Bunde ist, wie sie immer gedacht hat.

Während die anderen vorausgehen, lässt sie Bane zunächst ebenfalls an sich vorbeiziehen, sodass nur noch die schwebende Maschina-Drohne surrend neben ihr fliegt. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Ronso ist jener jedoch bald wieder bei ihr, was ihr allerdings ganz und gar nicht unangenehm ist, denn Bane ist mittlerweile ein Kampfbruder für sie geworden. Natürlich weiß sie, dass sie sich wahrscheinlich bald von ihm verabschieden muss, sobald sie ihn zurück zu seiner Familie gebracht hat. Schließlich macht ihr Ziehvater ihr zusätzlich Mut. "Danke, Papa...", bringt die nun kleinlaute Blondine nur heraus und hofft innerlich für alle Beteiligten, dass Doujis Plan ein Erfolg sein wird. Sie ist im Moment ruhiger als sonst, trotzdem hat sie nicht vor, sich ausschließlich auf ihre Kameraden zu verlassen, sondern will ihren Beitrag gleichermaßen leisten.

Neben Bane und der Maschine gehend tritt Belle schließlich zusammen mit der Gruppe durch die Türe. Die Bilder im Gang sieht sie sich unter dem Gehen genau an, vielleicht geben sie weitere Informationen über das Gefängnis preis. Bei der nächsten Türe schreckt sie auf, denn darauf ist sie nicht vorbereitet gewesen. Zur Sicherheit bleibt sie an Ort und Stelle. Dabei greift sie instinktiv nach Banes Hand, um diese festzuhalten. Schlussendlich seufzt sie erleichtert, als sie "nur" mit einer neuen Raumkonstellation konfrontiert wird. "Noch mal gutgegangen, keine Falle...", ist ihr erster Gedanke. Ohne sich von der Hand des Atlanters zu lösen, betrachtet sie die Symbole bzw. Abbilder der Götter, ob ihr etwas auffällt, was die Expertise einer Rotmagierin hergibt.
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#51
Arhia --> Magieverbindung: Fallen aufspühren --> - 13 MP

Killik ist erfreut, dass Iñaki sich zu ihm gesellt. Mit einem blauen Finger streichelt er den kleinen Mogry und fühlt sich sofort beruhigt. In seinem inneren macht sich langsam wieder eine wohlige Ruhe breit. Seit er vor wenigen Minuten seinen Entschluss gefasst hat, fällt ihm eine große Last von den Schultern...auch wenn die Last des Mt. Spira immernoch schwer wiegt. Auch der Ronso ist mehr als überrascht als sich der Raum um sie plötzlich ändert. Er macht sich sogar schon zum Kampf bereit. Dann gibt es jedoch entwarnung, denn anscheinend hat sich nur die Umgebung verändert. Killik ist verwirrt ob dieses magischen Wandels. Soetwas hatte er noch nie gesehen...er ist ehrfürchtig und begeistert zugleich. Bane hingegen will gerade seine Waffe bereit machen, als Libelle ihn mit ihrer Hand zufälligerweise davon abhählt. Bane sieht verwirrt und verlegen zugleich zu Libelle, macht aber keine Anstalten ihre Hand loszulassen. Denn auch er scheint angst zu haben. Er hebt also nur mit einer Hand die Waffe und beitet Libelle halt solange sie ihn braucht. Douji hingegen ist nicht überrascht, da er davon wusste, schließlich hat er selbst lange genug die Pläne des Gefängnisses studiert und weiß wie wechselhaft es sein kann. Libelle hingegen begutachtet nun die Bilder. Leider geben diese ihr keinen Aufschluss oder einen Hinweis was die Gruppe erwarten könnte. Da Arhia auch keine Falle gespührt hat, scheinen alle Wege nicht mit Fallen behaftet zu sein...sich aber dennoch auf gewisse weiße zu unterscheiden. Die Magiebegaten der Gruppe spüren außerdem einen kurzen Gedankenimpuls eines Gefangenen.
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#52
Die Bilder sagen Libelle leider gar nichts. So tappt sie erstmal weiter im Dunkeln. Das Gefängnis scheint also wahrlich eine mysteriöse Todesfalle zu sein. Mit Sicherheit wird da noch einiges auf sie zukommen. Gut, dass Arhia bei ihnen ist, sie scheint eine sehr wachsame Natur zu besitzen.

Anschließend wird Belle plötzlich durch einen magischen Impuls aus ihren Überlegungen gerissen. Libelle konzentriert sich, um den Gedanken des Gefangenen auffangen zu können. Vielleicht gibt dieser Aufschluss darüber, welchen Weg sie am besten als nächstes einschlagen sollten.
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#53
Wer suchet, der findet. So sagt es im Allgemeinen der Volksmund und oft trifft dieses Sprichwort auch zu. In diesem Fall ist Arhia aber sehr erfreut darüber, dass es dieses Mal anders kam und sie bei allen vieren der möglichen Wege keine Fallen mithilfe ihrer Magie erspüren konnte. Diese gute Nachricht ließ sie für den Moment in der Hinsicht entspannen. Dies nahm zwar nicht die schwere von der Entscheidung, welchen Weg die Gruppe denn nun letztendlich einschlagen soll, aber wenigstens gibt es nun ein Problem weniger. Auch die anderen Anwesenden ließ sie an ihrer Erkenntnis teilhaben: „Soweit ich der Magie hier Glauben schenken kann, scheinen alle vier Wege frei von Fallen zu sein, also müssen wir uns nur noch entscheiden, welchen wir dann wirklich nehmen…“ Noch bevor sie enden kann, wird Arhia von einem magischen Impuls unterbrochen, auf den sie sich sofort konzentriert. Unwillkürlich nimmt sie Wayatts Zügel ein wenig fester dabei und zieht ihn leicht zu sich. Es geht ihr einfach besser, wenn er näher bei ihr ist.
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#54
Während Arhia versucht sich auf den Impuls zu konzentrieren, surrt der Chocobo leise neben Ihr. Der kleine Feigling genießt die Nähe seiner Partnerin offenbar. Bane spürt den Impuls auch, wenn auch nur sehr leicht, dennoch greift er etwas fester nach Libelles Hand. Auch Libelle konzentriert sich nun auf den Impuls. Killik und Douji stehen hingegen da und bekommen von der ganzen Sache nicht wirklich etwas mit. Sowohl Libelle als auch Arhia erkennen schnell, dass es sich hier um den Gedankenimpuls eines Insassen handelt. Jedoch ist etwas merkwürdig an der Sache, da dieser Insasse wahrlich großen Einfluss auf das Gefängnis zu haben scheint. Schnell erfahren die Beiden anhand von Bildern und Eindrücken, dass die Türen vor Ihnen von diesem Insassen erschaffen wurden und er wohl eine unvoreingenommene Entscheidung von Ihnen erwartet. Die Frage ist nur, ob Ihnen der Insasse wohlgesinnt ist oder nicht. Jedenfalls kommunizieren die Bilder und Gedanken klar, dass die Entscheidung der Gruppe einen Einfluss auf den Informationsaustausch zwischen dem Unbekannten und ihnen haben wird.
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#55
Arhias Mitteilung nimmt Libelle zur Kenntnis und fügt diese ihren weiteren Überlegungen hinzu, welche aus dem kryptischen Gedankenimpuls entstanden sind, den sie gerade aufgefangen hat. Aus der Mimik ihrer Kameraden kann sie schließen, dass die Weißmagierin ebenfalls etwas davon mitbekommen hat. "Arhia, du hast das doch auch gerade gespürt, nicht wahr? Das waren nicht die Gedanken eines gewöhnlichen Insassen... tatsächlich scheint an diesem Gefängnis nichts normal zu sein."
Dann fällt ihr leicht irritiert auf, dass Bane ihre Hand fester drückt als noch Minuten zuvor, wenngleich sie zuerst nach seiner gegriffen hat. "Logisch! Durch den direkten Kontakt war er unmittelbarer Teil der magischen Sphäre, mit welcher ich den Impuls empfangen habe", schließt sie letztendlich aus der plötzlichen Reaktion des Atlanters. In der Hoffnung, dass er als Laie vielleicht andere Erkenntnisse aus dem Gedankenimpuls gezogen hat als sie und Arhia, hakt sie bei ihm nach: "Was hast du gesehen, Bane?"
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#56
Arhia ist überrascht, worum es sich bei den Informationen aus dem Impuls genau handelt. Dass die Veränderung des Raumes nicht dem Tagesablauf des Gefängnisses entspringt, damit hatte sie nicht gerechnet. Es ist allerdings interessant für sie, dass dieser Insasse in der Lage ist, ihren Weg zu beeinflussen. Welche Informationen könnte er haben? Und welche Verwendung hat er dafür, in den Fluss der Dinge einzugreifen? Diese und ähnliche Fragen stellt die Guado sich, als Libelle sie dann auf die Geschehnisse anspricht. Dass auch sie den Impuls gespürt haben muss, ist für Arhia keine Überraschung. „Absolut, da stimme ich dir zu, was auch immer dieser Insasse will, er scheint irgendeinen Plan zu haben.“ Als sie mit ihrer Antwort fertig ist, fällt ihr auf, dass diese Konversation für Killik und Douji nicht sehr viel Sinn ergeben muss, weshalb sie sich zu ihnen dreht und schnell über das Geschehene einweiht: „Ein Gefangener hat einen Gedankenimpuls geschickt, er hat diesen Raum verändert und will dass wir durch eine dieser vier Türen gehen.“
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#57
Bane blickt entgeistert zu Libelle und denkt nach, ob der Überraschung dass nun seine Meinung gefragt ist. Mit einem nachdenklichen Ausdruck löst er sich von Libelle und wendet sich zu ihr. Kurz versucht er die Bilder in seinem Kopf zu sortieren. Da Bane kaum magische Begabung besitzt, kann er die Bilder differenzierter betrachten. Arhia und Libelle konnten zwar auch Eindrücke und Gefühle erkennen, diese waren aber durch ihre Wahrnehmung der Magie mit einer art Rauschen versehen. Bane hingegen konnte alles klar und unverfälscht erkennen und sogar noch mehr! Anscheinend steckt in Bane mehr als zuerst vermutet! "Ich habe einen stämmigen Mann in einer Zelle erkennt...er scheint schon ewig in diesem Gefängnis zu versauern. Als ich diesen Mann sah, konnte ich widersprüchliche Gefühle warnehmen...einerseit unendlichen Hass auf das Regime von Atlantis...aber dennoch innige Liebe für das Land selbst.", kurz macht Bane eine Pause, um weiter seine Eindrücke zu reflektieren. Instinktiv greift er nochmal nach Libelles Hand und nochmal überkommen ihn die Bilder. "Dieser Mann...hat viel von der Welt gesehen...er war in der Armee...konnte so in fast alle Teile der Welt reisen...dies spiegelt sich nun auch in den Türen wieder...er fragt sich wohl...welchen der Götter wir bevorzugen. Ich spürte auch...innigen Glauben...glauben an die Götter...glauben an die Kristalle und ihre Macht...glauben...an eine versteckte...5. Entität.", genau als Bane diese Worte ausspricht, taucht eine 5. Tür auf...diese schimmert golden und zeigt einen Engel mit langen Haaren. Bane scheint diese Veränderung erstmal nicht zu bemerken, da er völlig auf die Bilder konzentriert ist. "Ich sehe außerdem...große Verbundenheit zum Gefängniss...er...er scheint fast sein halbes Leben hier verbracht zu haben. Jede Tür zeigt uns wohl ein Stück seines Lebens...dass uns einen besseren Eindruck von ihm verschaffen soll...er stellt sich uns sozusagen ohne worte vor...", dann atmet Bane angestrengt aus und lässt die Hand von Libelle los. Er scheint erschöpft zu sein. Arhia weiht indess die anderen Gruppenmitglieder in das Geschehene ein. Killiks Miene hellt sofort auf und er bedankt sich freudig bei der Guado, jetzt fühlt er sich weniger nutzlos als zuvor. Douji hingegen verfällt in Gedanken.
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#58
Libelle realisiert erst jetzt, nachdem Bane seine Ausführungen beendet hat, dass es wohl gar keine so schlechte Idee gewesen ist, eine relativ unbeteiligte Person in dieser Sache zu befragen. "Hass auf die Atlanter? Davon habʼ ich auch genug!", denkt sie sogleich zustimmend. Der Insasse macht sie neugierig, welche Geheimnisse noch hinter diesem scheinbar uralten Knecht stecken.
Aber welchen Gott sie bevorzugt, liegt für sie auf der Hand: natürlich der, welcher ihr immer gerade am meisten nützt wie bei Leviathan der Fall. Dabei ist sie allerdings zweifellos nicht gottlos, sondern glaubt durchaus an die Götter - und eben vor allem an ihren Nutzen, was sich auch in ihrer Zerrissenheit als Rotmagierin widerspiegelt.
Diese erwähnte Fünfte Entität macht Belle gleich darauf jedoch leicht nachdenklich. Erst recht als dann noch obendrein aus dem Nichts eine weitere Tür erscheint! "Langsam wird dieses Gefängnis gruselig..."

Tatsächlich ist die blonde Piratin erneut von Bane beeindruckt. Sofort stützt sie ihn. Für den Mann muss diese magische Erfahrung eine unglaubliche Anstrengung gewesen sein. Sie legt eine Hand auf seine Schulter, um ihm ein wenig Geborgenheit zu spenden: "Schau mal, ich glaub das warst du grad", sagt Libelle und zeigt auf die neue Türe, die sich kurz zuvor bei den anderen vier eingereiht hat.
Dann verstärkt sich plötzlich ihre innere Faszination für diese fünfte Türe. Es entsteht ein nicht näher zu bestimmender Drang in ihr, durch diese Türe gehen zu wollen. Daraufhin erhebt sich Belle langsam wie von selbst und geht auf die Türe zu, ohne weiter auf ihre Kameraden zu achten, als würde ein fernes Echo nach ihr rufen. Das unbeschreibliche magische Echo eines Kristalls - wie damals auf der Westlichen Insel...
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