Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Kapitel 3: Des Gottes letztes Mahl
#41
Bevor Douji antworten kann, mischt sich auch schon Chimon in die Konversation ein. Der Blick des Technikers huscht zwischen beiden hin und her. Auch Killik und Bane wenden sich dem Geschehnis zu. Die Stimmung ist fühlbar angespannt. Als sich die Piratin letzendlich jedoch zur Akzeptanz bereit zeigt, atmet Killik laut hörbar auf. Er hatte die Angst, dass sich die beiden gegenseitig anfallen würden. Killik hatte schon immer das Gefühl, dass das Verhältniss zwischen der altlanter Hassenden Piratin und dem stolzen Homunkulus irgendwann eskalieren würde. Er ist aber umso glücklicher, dass sich die beiden nun endlich etwas ausgesprochen haben. Der pazifistische Killik fletscht die Zähne zu einem Lächeln und erfreut sich, ob der Eintracht die sich in der Gruppe einstellt. Leider wird diese Freude etwas von der Erschöpfung des Ronsos übertüncht, denn der heutige Tag war eine absolute Odysee für die gesamte Gruppe und auch Killik. Der große Ronso setzt sich letzendlich an eine Wand und rutscht langsam an dieser hinunter bis er am Boden sitzt. Er gähnt auf und hört weiter dem Disput von Chimon zu. An sich wäre es enorm interresant für den Ronso mehr über die Entstehung der Homunkuli zu erfahren...irgendwie bemerkt der Ronso mehr und mehr, dass er ein großes Interesse für Technik zu besitzen scheint. Kurz denkt er zurück an seinen Vater Kiresh...und daran wie gern er doch von seinem eigenen, vom Krieg verblendeten Volk, weglaufen wollte. Killiks Zorn auf die Ronso...und seinen eigenen Vater hielten Killik davon ab, die Bewohner des Berges als seine Brüder und Schwestern anzusehen. In dieser Hinsicht bewunderte er Chimon, da dieser trotz der millitärischen Funktion seiner Stammesbrüder, dennoch völlig auf ihrer Seite stand. Kurz tritt das Bild von Lissandra zurück in den Geist des Ronsos und seine rechte Pranke schließt sich zur Faust. Killik fasste einen Entschluss...entgegen seines Vorhabens will er in die Berge zurückkehren...und seinen Vater Kiresh für diesen ehrenlosen Angriff büßen lassen. Dies war wohl eine Eigenschaft die der Ronso von Libelle erlernt hatte. Er würde solch ein Verbrechen nicht dulden! Ebenso würde er mit etwas zurückkehren um den Stamm von seinem Kriegswahn zu befreien und wenn möglich die FAmilie von Lissandra ausfindig machen um sich bei dieser inständig für seine Machtlosigkeit zu entschuldigen! Doch ersteinmal behielt er diese Pläne für sich...gerade waren Killiks gefährten wichtiger als diese alten Geister die ihn jagdten.

Killik blickt nun auf und antwortet auch Chimons Vorschlag: "Killik denkt nicht, dass Atlanter in wenigen Stunden Keller freiräumen. Ein paar Stunden Rast wichtig für volle Kraft! Sicherer Ort nur schwer Auffindbar!", Der Ronso findet dass die Gruppe sich ruhe verdient hat und sie wohl so schnell keinen sichereren Ort mehr finden würden. Auch Douji meldet sich zu Wort: "Ich denke der Ronso hat recht! Wir sollten uns hier ausruhen...wenigstens ein paar Stunden und dann frisch Gestärkt weiter ziehen! Die Verwirrung der Atlanter wird sicher noch eine Zeit lang anhalten!". Douji geht an Chimon vorbei und legt die Hand auf die Schulter des Magiers, sein Griff ist fest wie sein Wille. "Ich danke dir Homunkulus, dass du ebenso auf der Seite meiner Tochter stehst...ich denke es wird sich auch eine Möglichkeit finden deine Brüder und Schwestern zu befreien...wenn du mir etwas Zeit gibst, könnte ich einen Forscher ausfinden machen, der ein Experte in der Erforschung deiner Art ist...doch alles zu seiner Zeit...", sagt Douji und geht weiter um sich nocheinmal die große Maschine anzusehen. Bane ist inzwischen aufgestanden und versucht sich zu Killik zu begeben, doch wird immer wieder vom kleinen Mogry aufgehalten in dem dieser ihm den Weg versperrt.
#42
Obgleich Chimon weiterhin ein Geheimnis aus seiner Person macht, weil er als Homunculus wahrscheinlich einfach eine andere Weltanschauung hat, besitzt er dennoch wie die meisten Lebewesen so etwas wie einen Überlebenswillen. Erstaunlicherweise möchte er nicht einmal mehr über Libelle und die anderen Gefährten erfahren, was auch eher untypisch scheint, kämpfen diese doch bereits seit mehreren Konflikten Seite an Seite. Stattdessen reitet er weiter auf dem Puppenthema herum, ohne überhaupt aufzuklären, wer denn jetzt für deren Erschaffung verantwortlich ist. Zumindest Douji weiß offensichtlich mehr darüber.
"Ich bin eher Chimons Meinung: wir sollten zuerst den Durchbruch in der Wand untersuchen." Sie wendet sich an Iñaki: "Du warst doch während dem Kampf kurz dort unten. Was ist dort? Und hast du die ehemaligen Sklaven entdecken können?" Dann wartet Libelle erstmal auf seine Antwort, bevor sie den Entschluss fasst, die restlichen Gruppenmitglieder auf ihre Gesundheit hin zu untersuchen.
#43
Der kleine Mogry gibt Bane noch eine saftige Kopfnuss, welcher diese mit einem lauten "AU" quitiert. Dann fliegt Iñaki freudig zu Libelle und setzt sich auf ihre Schulter. "Da unten ist ein Kupoooooo großer Raum. Da stehen zwei Kontainer und ein ganz spitzes Haus mit einem Tor! Iñaki hat keine Sklaven gesehen, aber hinter dem spitzen Haus war ein Gang...da sind sie sicherlich raus gekommen, kupo. Ich habe mir nur eine von den vielen Taschen aus dem Container ausgeliehen und dann bin ich zurück gekommen, Kupo!", sagt der Mogry um alle Informationen zu geben die er kann. Anscheinend hat er dort unten keine Menschenseele zu Gesicht bekommen. Danach begutachten Arhia und Libelle zusammen die Wunden der Gruppe und kommen gemeinsamm zu dem SChluss das diese wohl in wenigen Stunden geheilt sein sollten, wenn die Behandlung richtig durchgeführt wird. Eine Rast wird also nicht wirklich vermeidbar sein.
#44
Die Ausführungen des Mogry machen die Piratin neugierig, sie wittert Beute! "Zwei Container sagst du? Nun ist mir natürlich klar, woher du das schwere Geschütz gehabt hast!" Jetzt verpasst Libelle jedoch Iñaki eine Kopfnuss. "Mach das nie wieder, hörst du! Was soll ich denn ohne dich machen?" Sie küsst den Mogry auf die Stirn, wo sie ihm zuvor die Nuss verpasst hat. "Kupooo... oki kupo...", stöhnt das Tierchen mit zusammengekniffenen Schlitzaugen. Danach lacht er allerdings schon wieder, als ihm die Blondine schließlich erlaubt, während der Untersuchungen auf ihrem Kopf Platz zu nehmen.

Belle nickt wenig später Arhia zu: "Wir müssen uns tatsächlich ausruhen, das steht fest. So überleben wir keinen weiteren Kampf. Man möge sich nur ausmalen, würden wir auf Trisha und ihren Lakaien treffen." Dann schießt ihr plötzlich wieder das obskure Bild vom Wedge in den Kopf, den sie vorhin hier unten gesehen hat. "Also gehen wir zu den Containern. Ich möchte mich dort ohnehin umschauen." Die Rotmagierin würde einerseits versuchen, den Gang hinter ihnen ebenfalls zu verschütten (notfalls mit Hilfe einer Handgranate); andererseits würde sie anschließend nach weiteren Gegenständen Ausschau halten, so wie sie Iñaki zutage gefördert hat.
#45
Beinahe jeder äußert seine Meinung darüber, was nun getan werden soll. Dabei ist die Al Bhed tatsächlich Chimons Meinung. Ihr Angehöriger sowie der Ronso sprechen sich jedoch gegen ein sofortiges Weiterziehen aus. Der Mogry teilt derweil mit, was sich hinter der eingebrochenen Wand verbirgt. Allerdings wundert der Hybrid sich, wie ein vollständiges Gebäude in die Katakomben eines anderen Bauwerks hineinpassen kann. Noch dazu mit einem Waffenarsenal, wenn man dem fliegenden Tier Glauben schenkt.
''Dort unten ist es vermutlich deutlich sicherer als hier, besonders, wenn ein weiteres Hindernis für potentielle Verfolger geschaffen werden kann'', fügt Chimon dem Gedankenaustausch hinzu. ''Wenn es wirklich nötig ist, in direkter Nähe zum Feind zu rasten, dann zumindest mit größtmöglichem Abstand zu ihnen.'' Er hält diesen Plan für unheimlich gefährlich, doch angesichts der Tatsache, dass er von Kreaturen mit Grundbedürfnissen wie Hunger und Schlaf umringt ist, bevorzugt er dann doch eher mit der Gruppe eine Pause einzulegen, als alleine weiter in das unbekannte und vermutlich feindliche Gebiet vorzudringen. Auch wenn er es wohl niemals offen zugeben würde, so ist die Anwesenheit der Anderen doch ein gewisser Schutz seines eigenen Lebens.

Sobald die Entscheidung also gefallen ist, würde der Homunculus zurück zu dem atlantischen Mädchen kehren, um sie vorsichtig aus ihrem Schlaf zu holen, schließlich hat er ihr sein Wort darauf gegeben und Chimons Wort ist eine Menge wert - es zu brechen wäre mit das Letzte, was dem Geflügelten in den Sinn kommen würde.
#46
Killik merkt, dass sich Aufbruchstimmung verbreitet. Wenn Libelle zum Aufzug ruft, hat Killik dem nichtsmehr hinzuzufügen. Wenn auch mühsam, steht der blaue Hühne auf und klopft sich den Stauf von der Hose. Auch Bane und Douji schließen sich dem Zug an. Einer nach dem anderen Klettert das tiefe Loch hinunter, das glücklicherweise Steil und voller kleiner Vorsprünge ist. Es ist also wunderbar möglich sich an diesen Vorsprüngen nach unten zu Hangeln. Der Chocobo hat es besonders leicht, da er solches Gebiet leicht mit seinen Geschichten Füßen beschreiten kann. Chimon weckt sogleich das Mädchen auf, das zwar wiederwillig aber dennoch gehorrsam folgt und mit der Gruppe zieht. Libelle bittet Bane darauf hin nach einer Granate. Bane überreicht der Piratin die explosive Kugel und als die Gruppe weit genug unten ist, wirft die Atlanterin gnadenlos ihre Granate in den zuvor besetzten Raum. Ein lautes Krachen ist zu hören und das wenige Licht, dass durch den Eingang des Steilhangs gedrungen war, verlischt gänzlich. Die Ganze Gruppe, bis auf Chimon, können einen Hustanfall nicht verhindern, da eine große Welle an Staub zur Gruppe vordringt. Douji wäre fast abgerutscht, wird aber von Killik gerade noch am Handgelenk gepackt. Chimon hat indess das Mädchen durch das Ausbreiten seiner Schwingen vor der Druckwelle bewahrt! Diese fangen den Impuls der Explosion ab und schließlich klappt der Humunkulus seine Flügel wieder an. Zusammen arbeitet sich die Gruppe mühsam tiefer und tiefer in die Katakomben des Anwesens...

|--> Weiter: Kapitel 4: Der Kampf um die Herrschaft!



Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste
Expand chat