Kapitel 2: Großmutters Vermächtnis
#81
Sicherheitshalber hat die Ronso sich ein Stück weit zurückgezogen, als der Guado das kleine Kaktuswesen beschwört. Dabei selbstverständlich nicht so weit weg, als dass sie nicht sofort wieder hätte eingreifen können. Doch das ist überhaupt nicht nötig, denn die kleine Pflanze regelt den Kampf ganz allein und das in durchaus ansehnlicher Manier, sodass die Ronso nicht schlecht staunt. Kaelea muss allerdings auch zugeben, dass sie eine derartige Brutalität sicher nicht erwartet hat, weder von der drolligen Bestia noch von dessen Herr. Ein Glück, dass sie nicht in der Reichweite dieser wirklich tödlichen Geschosse stand. Da bekommt sogar sie ein wenig das kalte Grausen, während sie die Überbleibsel der Aegyl betrachtet.

Diese nun wohl nicht mehr ganz so lebendigen Soldaten sowie der Guado sind allerdings nicht die einzigen Anwesenden hier. Der wirklich ominöser Mantelträger vom Hangarplatz vorhin tritt zu den siegreichen Kämpfern und wird gemeinsam mit dem Guado sogleich von der ebenso aufgetauchten Thali zur Rede gestellt. Für Kaelea scheint es jedenfalls, als gehöre der Mantelträger zu dem Weißmagier - und damit hat sich diese Sache für sie fürs Erste geklärt hat, denn sie will viel lieber wissen, was es mit dem grauhaarigen Greis und dem Mann, den er scheinbar beschützt, auf sich hat.
Die Runenkriegerin nimmt ihren Helm ab und legt den Kopf schief, wobei ihr ein paar silberne Haarsträhnen über die Schulter fallen. Mit neugierig nach vorn gestellten Ohren hört sie den Männern zu.  Dann richtet sie sich wieder auf und stützt sich mit der freien Hand an ihre Lanze. ''Kein Grund so finster drein zu schauen, Grauhaar. Zumindest von mir geht keine Gefahr für dich oder deinen Schützling aus, du kannst dich also entspannen'', richtet sie sich keck und auch etwas empört über diese Feindseligkeit an den Mann namens Abel und hebt eine silberne Augenbraue.
Als von über ihr Lärm an die empfindlichen Ronsoohren gelangt, schaut Kaelea mit nunmehr zwei gehobenen Augenbrauen interessiert zur Decke auf und lässt ihren Blick darüber schweifen. ''Woher kommt das?'', äußert sie ihre Gedanken laut. Erst wendet sie sich zurück zu den älteren Männern, bevor ihr Blick zu Thali hinübergleitet. ''Könnten das etwa unsere gesuchten Unruhestifter sein?'', fragt sie das Schwarzhaar.
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#82
Endlich haben die beiden Kämpfer die Aegyl zu Nichte gemacht. Mit einem kleinen Tüchlein in der Tasche tupft der noch leicht beschämte Weißmagier, der von seinem Niedergehen geklagt ist, den Schweiß von der Stirn. "Gut gemacht kleiner Kumpane.", sagt er zum kleinen Kaktor, aber im nachhinein fügt er flüsternd hinzu "Auch wenn ich dich eigentlich nicht für solche Insekten beschwören will."

Anscheinend hat Xarthur seine Seite auch aufgeräumt, beobachtet der Guado in Gedanken. Auf Thalis Erscheinen wundert er sich aber genauso wie sie. Ich könnte dich auch fragen wer du bist, aber du scheinst wohl auch zu uns zu gehören.

Der ältere Herr fühlt sich anscheinend bedroht, obwohl die beiden wie Ritter in strahlender Rüstung sie gerettet haben. Kaelea ist selbst auch empört über die Feindlichkeit, wobei Ryke noch hinzufügt, "Genau. Sie können sich beruhigen. Wir sind hier aufgetaucht um ihnen Hilfeleistung zu stellen." Undankbarer alter Knacker, denkt sich aber Ryke. Bevor es aber zu weiteren Konversationen kommt, macht der Krach aufmerksam auf die oberen Etagen. "Was ist da noch los? Schauen wir uns das an?" fragt Ryke in die Gruppe hinein.
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#83
Auch wenn es wohl ihre tatsächliche Reaktion ist, und kein Schauspielern, ist Mio froh, dass Ririca in dem Ausmaß protestiert. Das macht die ganze Sache für die Statusschützin zwar etwas anstrengener, dafür sieht das ganze allerdings für Kali um so authentischer aus. Sie ist um einiges erleichtert, als sie endlich aus Kali's Sichtfeld ist und sich im Gang befindet.
"Wenn du ihn unbedingt angreifen willst dann nur zu. Ich wusste nicht, dass du solch eine Lust hast zu sterben", antwortet Mio der Bardin. "Es gibt garantiert einen guten Grund warum ich dich aufgehalten habe. Wenn ich das nicht getan hätte würdest du jetzt schon tod auf dem Boden des Kraftwerks liegen. Wir müssen hier raus, und irgendwas unternehmen...", fügt sie hinzu.

Die Mischlingsdame weiß nicht wirklich, was der nächste Schritt sein soll. Sie ist erst einmal nur froh von Kali weg zu sein. Ohne ein weiteres Wort folgt sie weiterhin den gleichen Weg, um wieder auf den großen Platz hinter dem Kraftwerk zu gelangen, um dort kurz ihre Gedanken zu sammeln und anschließend über die nächsten Schritte nachzudenken.
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#84
Mio und Ririca gelingt es das Kraftwerk zu verlassen und in die Gasse einzutreten. Doch nicht auszudenken was geschieht wenn Kali die kleine Bardin nicht angekettet im Gang wiederfindet. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt, der Würfel beginnt nun zu ticken...anscheinend sind nur wenige Minuten der Zeit übrig die die Gruppe hat. Ob sie alles nun so geschehen lassen oder einschreiten ist dem Gespann überlassen. Es ist außerdem nicht gesagt dass ihre aktionen hier etwas bewirken doch genau wissen sie das nicht. Und so lag es an Mio und Ririca ihre nächsten Schritte zu planen und letzendlich einen Weg einzuschlagen...

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Der Kaktor quiekt nocheinmal freudig und hüpft verspielt um Ryke herrum. Anscheinend kümmert es das kleine Geschöpf nicht, die Soldaten gerade auf so brutale weiße vernichtet zu haben. Dennoch will er anscheinend einfach nicht verschwinden. Abels Blick fährt zu dem Kaktor und er scheint immernoch in Lauerstellung zu sein da er dem Wesen nicht traut. Dennoch seufst er schließlich leise und spricht zur Gruppe: "Bitte entschuldigen sie...aber der Angriff auf unser Anwesen bringt uns in eine wahrlich schwere und gefährliche Situation. Ich bedanke mich bei den Anwesenden.", Abel wendet den Blick zur Decke und antwortet ohne zu zögern. "Das muss meine Kollegin sein...die sich um die restlichen Soldaten kümmern...das sollte nichts sein dass uns kümmert. Doch darf ich fragen...welche Unruhestifter ihr meint?", er scheint sich keine Sorgen um seine "Kollegin" zu machen und nach wenigen Minuten sind die Geräusche auch schon verschwunden. Thali wird anscheinend von den beiden großgewachsenen Männern ignoriert und zuckt empört mit den Schultern. "Euch knöpfe ich mir schon noch vor! Ihr werdet in Avalons verließen schmoren wenn ihr mir dann nicht ehrlich antwortet!". Xarthur hebt eine seiner Hände und blickt auf diese hinnab...sie zittert sichtlich und Ryke entgeht dies nicht, denn nun kribbelt auch sein Handschuh stark! Eine unglaubliche magische Kraft liegt in der Luft...sie scheint aus der Dachgegend des Hauses zu kommen. Xarhtur nickt Ryke zu und versucht an Abel und den Hausherren vorbei zu kommen. Abel streckt jedoch die Hand aus um den Weg von diesem zu blockieren. "Was führt euch hier her...ich kann euch nicht passieren lassen ohne eure absichten zu kennen!", er wendet sich an die Gruppe. Von draußen dringt nun auch wieder Lärm zur Gruppe...anscheinend ist ganz Avalon in Aufruhr!
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#85
"Ich will doch gar nicht sterben..." Ririca hatte sichbar Mühe die Trännen zurück zu halten und drehte ihren Kopf seitlich von Mio weg. SIe stand angespannt und hatte die Hände zu Fäußten geballt.
"Wir müssen doch irgendwie verhindern, dass er das Kraftwerk zerstört."

Auf dem Weg nach draußen schaut sie immer wieder zurück. "Hätten wir ihn denn nicht aufhalten können? Ich meine, er ist doch nur ein Mann. Wir hätten ihn vielleicht zu zweit gefangen nehmen können, oder?"
Obwohl ... sobald sie weg gewesen wäre und ihn jemand befreit hätte, würde das wohl nichts an der Situation ändern.
"Sollten wir die Menschen warnen?" Wobei Ririca hier eindeutig die Al'Bhed meinte, aber ... dazu hatten sie gar nicht die Zeit...
"Und Herrn Zane müssen wir auch noch finden, bevor uns die Zeit ausläuft..."
So viele Gedanken. Ririca wusste gar nicht, wo und wie sie anfangen sollte zu denken und wie man bei all dem irgendwie einen Plan entwickeln sollte.
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#86
Kaum sind die beiden draußen angekommen fängt der Würfel an zu ticken. Das wird wohl das Zeitlimit sein, denkt sich Mio. "Mir ist klar, das wir hier etwas machen müssen, aber gegen den Menschen da im Kraftwerk... gegen ihn kommen wir nicht an", antwortet sie der Bardin. Mio ist sich zwar noch immer sicher, das es sich hier nur um eine Vision oder ähnliches handelt - nicht die wirkliche Vergangenheit, und viel lieber würde sie gerade warten bis die Zeit abläuft, aber ihr ist klar das Ririca, und wohl auch Zane, auch wenn er nicht hier ist, etwas unternehmen will. "Natürlich sollten wir hier irgend jemanden warnen, also los!", fügt sie hinzu, auch wenn sie sich nicht unbedingt sicher ist ob sie von den Menschen hier überhaupt ernst genommen wird.

Die Statusschützin versteckt wieder ihre Waffen und läuft los - den gleichen Weg in Richtung Hauptplatz und hält Ausschau nach irgend jemanden der Aussieht als hätte er hier irgendwelche Verantwortung, um diese Person anschließend von einer vermummten Gestalt, welche das Kraftwerk durch einen freigelegten Durchgang hinter diesem betreten hat, zu warnen. Versuchen, an diesem ihr unbekannten Ort Zane zu finden, hält sie für recht unmöglich.
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#87
"Absichten? Reicht es denn noch nicht, dass wir ihnen das Leben gerettet haben?", sagt Ryke in einem gereizten Ton Abel, "Ich würde eher gesagt keine Zeit mit Geplauder verschwenden, denn da oben zieht grade ein Sturm auf. Wir beide spüren eine enorme magische Energiequelle ausstrahlend von diesem Dachboden. Ihre "Kollegin" könnte gleich auch so enden wie die zwei Aegyl! Lass uns durch alter Mann!"

Großer Lärm quillt von außerhalb hinein. Die ganze Stadt ist im Tumult. Was ist da jetzt nun schon wieder los?, denkt sich Ryke besorgt aber zugleich auch leicht genervt. Egal was es ist, auf dem Dachboden ist die Situation erstmal wichtiger. "Was sollen wir deiner Meinung nach jetzt tun, Xarthur? Die magische Kraft können wir nicht so einfach ignorieren, oder? Der Aufruhr ist aber ebenfalls beunruhigend. Ich weiß nicht wie viel Zeit uns bleibt bis mögliche Verstärkung von Soldaten oder sonst was hier reinmaschiert."
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#88
''Nun, die Unruhestifter, die dafür verantwortlich sind, dass in ganz Avalon Ausgangssperre herrscht natürlich!'', antwortet Kaelea vollkommen offen und aufrichtig, aber eben so unverstellt aufgebracht auf die Frage des buckeligen Mannes. ''Diese Leute sind auch der Grund, wieso ihr überall diese Scharen Hühner umherrschwirren, als hätte man ihnen den Kopf abgehackt. Vor allen Dingen sind sie der Grund, weshalb ich heute kein Luftschiff zum Festland hab nehmen können. Und da diese unnützen Avalonier selber nichts auf die Kette kriegen und stattdessen lieber irgendwelche alten Männer bedroht, ohne die Sicherstellung dieser Bomben legenden Raudis aber der Luftverkehr nicht weitergeht, war der Plan eigentlich, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.'' Die Ronso pausiert kurz, beugt sich leicht nach vorn, verengt die Augen, um den Avalonier Abel kritisch anzusehen und stemmt die Helm haltende Hand in die Hüfte. ''Nun bin ich allerdings neugierig'', sagt sie betont, aber auch ehrlich interessiert in des Grauhaars Richtung. ''Von was für einer 'schweren und gefährlichen Situation' reden wir hier? Das muss immerhin schon eine ziemlich große Sache hier sein mit unseren Terroristen, wenn die ganze Stadt nach ihnen sucht.'' Ein Kopf-zur-Seite-legen und eine weitere gehobene Augenbraue später, spricht Kaelea weiter: ''Sie beide stecken ja ganz offensichtlich mit denen unter einer Decke. Dann wissen sie bestimmt auch was dort oben wirklich vor sich geht, nicht?'' Schließlich richtet sie sich wieder auf und gelangt damit wieder in ihrer Ausgangsposition. Mit einem Fingerzeig deutet sie mit ''dort oben'' auf die Decke und damit die Etage über ihr. Dann überkreuzt sie die Arme und tatsächlich zieht sich ein schelmisches, vor allem aber charismatisches Grinsen über ihre dunklen Lippen. ''Wer weiß, vielleicht ändern sich meine Pläne heute doch noch. Je nach dem, was die Verbrecherszene Avalons heute noch vor hat, jedenfalls.''
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#89
Mio und Ririca entkommen aus dem Kraftwerk und vertiefen sich kurz in ihre Unterhaltung. Tatsächlich ist ihre Sorge nicht unbegründet...den der Würfel tickt immer schneller und schneller. Ebenso beginnt die Umgebung immer wieder hell aufzuflackern. Mio übernimmt sogleich die Führung und beginnt die Umgebung abzusuchen. Nahe einer Absperrung erkennt sie mehrere Wachmänner, denen sie sich gleich anvertraut. Die kleine Ririca wird von den Wachen kurz misstrauisch beäugt. Drei der Vier Wachmänner scheinen kein Wort zu verstehen was Mio von sich gibt, der letzte jedoch, weitet die Augen und antwortet in gebrochenem Gaianisch. "Wahrheit? Wir untersuchen werden....solange...bleiben!", er nickt den anderen Wachen zu und murmelt schnelle befehle auf Al Bhed. Anschließend spricht er durch einen Kommunikations-Sphäroiden zu einer unbekannten Person und stürmt auch schon mit gezücktem Gewehr davon. Mehrere Minuten ziehen ins Land und Ririca wird mit jeder Sekunde wackliger auf den Beinen. Es fühlt sich für sie fast so an als würde der Würfel von ihrer Kraft...nein ihrem ganzen Sein selbst zähren. Mio entgeht das bleiche Gesicht, das Zittern und die Schwäche von Ririca keineswegs! Besorgt geht einer der Soldaten auf Ririca zu und fragt etwas auf Al Bhed. Er versucht mit Händen und Füßen, die kleine nach ihrem Befinden zu fragen. Die beiden bemerken außerdem einen großen Tumult an einer anderen Stelle der Straßenumleitung. Anscheinend versuchen Wachen einen Mann davon abzuhalten weiter zu marschieren.

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Abel und der Herr des Hauses hören den Ausführungen von Ryke und Kaelea ruhig zu, dennoch verfinstert sich ihre Miene zusehens als Kaeleas Ausführungen immer länger anhalten. Xarthur wendet sich sogleich zu Ryke, während die Ronso-Dame spricht. Er ballt die Hand zur Faust. [b]"Kyddim Gihr...eindeutig...das ist der Kyddim Gihr!", sagt er mehr zu sich selbst als zu Ryke...die Euphorie die von Xarthur kommt ist deutlich zu spühren. Ohne zu zögern weißt er Ryke an ihm zu folgen, doch beide werden sogleich von Abel aufgehalten, der sich vor Ihenn aufbaut und sich dann zu Kaelea wendet. "Eure Beweggründe sind mir nun klar...und leider...kann ich euch nicht passieren lassen. Denn eine dieser Personen...die Ihr..."Terroristen" nennt ist meine Schutzbefohlene. Nun...da die junge Dame wohl auch noch ihre Bestimmung gefunden hat...muss ich leider jeden Versuch ihr zunahe zu kommen verhindern. Ihr müsst wissen ich hege keinen Groll gegen euch...doch eure Ausführung lässt es so aussehen...als ob ihr an der Auslieferung meiner unschuldigen jungen Dame interresiert seit. Solltet ihr nun gehen...wird euch kein Leid wiederfahren...", sagt Abel...während sein Buckel immer weiter zurckt und zittert. Nun treffen sich die Blicke von Xarthur und Abel...bevor der Magier blitzschnell mit seinem Stock auf den Boden schlägt. Eine Druckwelle breitet sich aus, die sogar den Boden aufspringen lässt! Auch der Krohnleuchter kracht klimpernt zu Boden. Kaelea kann nur spühren wie Thali sie plötzlich am Arm packt. Sie macht sich bereits auf eine schmerzhafte Landung gefasst...doch anscheinend hat Thali eine Art Schutzwall vor ihnen aufgebaut. "Schnell dass ist unsere Chance!", sagt die kleine und öffnet den Schutzwall damit Kealea zur Treppe gelangen konnte wenn sie denn mochte. Ryke wurde von der Druckwelle verschont, da Xarthur selbst seinen Angriff um ihn aufspaltete. Der hochgewachsene Magier spricht im Geiste zu Ryke. "Diese junge Dame von der der alte Mann spricht...du musst sie in die Finger bekommen! Ich werde später alles erklären! Wir können solche Macht nicht in den Händen von unwissenden lassen!", der feine Staub verzieht sich aus der Luft, während man nun erkennt das Xarthur gerade zu Boden gedrückt wird. Er kniet auf einem seiner Beine und hat seinen Stab schützend über sich erhoben! Der Gruppe bietet sich ein wahrlich unglaublicher Anblick. Der alte Mann legte einen großen Schatten über den Boden des Saales...seine rießigen grauen Schwingen peitschen durch die Luft während er den Druck seiner Klinge auf Xarthurs stab erhöht! Dem alten war keine Altersschwäche anzumerken...von seinem Buckel war nichts zu erknennen...dieser musste nur eine Tarnung für seine gewaltigen Schwingen gewesen sein. Nun begann ein Kampf zwischen Xarthur und Abel der den Boden erzittern lies. Einige magische Geschosse und Schwerstreiche die auf große entfernungen Löcher in den Boden rissen, verfehlen die Gruppe nur knapp! Jetzt war ihre Chance....eingreifen oder ins obere Stockwerk vordringen.
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#90
Das Ticken des Würfels, welches Ririca ganz klar hört macht sie furchtbar nervös.
Es beruhigt sie auch kein bischen, dass Mio sagt, sie hätten keine Chance gegen den Mann im Kraftwerk.
Doch ihr Herz macht einen Sprung. Zumindest will Mio nicht tatenlos abwarten bis die Zeit abläuft und stimmt zu etwas zu unternehmen:

Als sie den Weg zurück laufen, sehen sie kurz darauf vier Wachen stehen. Hibelig steht sie da und fügt ab und an einzelne Sätze hinzu, als Mio die Lage erklärt, um die Dringlichkeit zu betonen. Ihre größte Sorge ist im Moment, dass es für die Wachen wie Kauderwelsch klingen mag. Doch zum GLück ist eine Wache dabei, die zumindest gebrochen Gaianisch spricht.

Während sie also warten, als eine der Wachen davon stürmt, fühlt sich Ririca immer unwohler. Sie fühlt sich ein wenig schwach und zittert leicht, kann sich jedoch noch auf den Beinen halten.
Ririca kann nur den Vertrauen Klang der Sprache hören, jedoch beißt sie sich umwillkürlich auf die Lippen. Zu viel Zeit hatte sie damit verschwendet alles andere zu lernen und nicht ihre Heimat-Sprache. Immerhin hatte sie bis gestern noch geglaubt sie hätte Unmegen an Zeit um alles zu lernen...

Sie lächelt "Alles ok. Alles gut ... ymmac fent kid"
Eigentlich wollte Ririca alles ist gut sagen, allerdings ... benutzte sie eher die Phrase die ihre Großmutter zu sagen pflegte und wo das Wort gut drin vorkam ohne sich wirklich klar zu sein, was sie da sagte.

Aus den Augenwinkeln eine aufgebrachte Menge und als Ririca ihre Aufmerksamkeit darauf richtet, sieht sie dass Wachen jemanden versuchen aufzuhalten. Und Ririca ist sich ziemlich sicher, dass es Zane sein musste.
"Wir müssen dahin! Das könnte Herr Zane sein! Das ist unser Freund!", sie zeigt auf den Tumult und sieht die Wache vor ihr und dann Mio vordernd an, bevor sie versucht in die Richtung los zu laufen, zwar etwas wackelig auf den Beinen, aber immer noch voller Elan.
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#91
Mio war es zwar bewusst, dass die Unterhaltung dank Sprachbarriere nicht unbedingt problemlos ablaufen wird; trotzdem hatte sie nicht unbedingt eine grosse Auswahl an Optionen. Wenigstens einer der vier Maenner versteht sie, was sie erst einmal erleichtert. Und anscheinend will er, das die beiden dort stehen bleiben. Der Zustand der Bardin entgeht der Statusschuetzin zwar nicht, trotzdem ist der Al Bhed schneller gewesen und fragt diese, zumindest geht Mio davon aus, nach eben diesem. Haette ich mich doch mal mit der Sprache der Al Bhed auseinandergesetzt, denkt sie sich. Tatsaechlich waere diese die naechste Sprache gewesen, welche Mio sich angeeignet haette. Sie interessierte sich ja sehr fuer die Sprachen der Welt, eben weil diese wichtig sind, hatte sich aber fuer Avalonisch entschieden.
Der Tumult ist fuer die Statusschuetzin kaum zu uebersehen. Ein Mann, welcher von Wachen aufgehalten wird. "Das ist keine gute Idee. Die Wachen meinten, wir sollen hier bleiben. Wer weiss was sonst passiert", antwortet sie. Tatsaechlich koennte es sich um Zane handeln, wenn dies allerdings Kali ist und dieser Ririca sieht kann das ganze recht schnell fuer die beiden negativ ausgehen. Und davon abgesehen geht Mio doch davon aus, das Zane keine Probleme haette solch eine Situation zu umgehen. Sie bleibt erst einmal an Ort und Stelle. Weit waere der Tumult ja nicht weg, sie wqere relativ schnell da.
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#92
Der Greis scheint wohl auf seine alten Jahre taub zu werden, denn es scheint, als hätte er nur die Hälfte von Kaeleas Erklärung gehört. Obwohl sie damit andeuten wollte, dass sie durchaus bereit ist ihre Pläne zu ändern, versteift das Grauhaar sich auf die ersten paar Sätze der Ronso, sehr zu ihrem Ärgernis. Einen guten Eindruck hinterlässt sie hier wohl eher nicht. Dieser Abel widerrum allerdings auch sicherlich nicht!
Glücklicherweise braucht Kaelea aber gar nicht erst überlegen, was sie denn nun nach ihrer Abweisung tun sollte, denn die Entscheidung wird ihr ein paar Momente später abgenommen. Es passiert alles wie auf einen Schlag, als der ominöse Mantelträger und der alte Mann einander ansehen. Das Zersplittern der unzähligen Glasperlen, wenn sie nicht sogar aus Kristall oder gar Edelsteinen gemacht sind, was man bei dieser Ortschaft durchaus vermuten könnte - klirrt in den Ohren der Ronso und sie legt sie in ihrem Missmut nach hinten an. Instinktiv hebt sie den Arm vor ihr Gesicht, um sich vor fliegenden Scherben oder Splittern zu schützen, doch eine Berührung an ihrem anderen Arm und eine Sammlung von seltsamen, dumpfen Geräuschen gemeinsam mit dem Ausbleiben von Debris, die eigentlich in ihre Richtung kommen müssten, lässt sie aufsehen. Vor ihr steht ein Kraftfeld oder dergleichen, an denen die Trümmer der prunkvollen Lampe einfach abprallen - die Quelle der eigenartigen Geräusche.
Die Hand an ihrem Arm gehört zu Thali, welche auch gleichzeitig der Ursprung der magischen Wand zu sein scheint, bei der sie sich fix mit einem Lächeln für ihren Schutz bedankt. Auf die Worte der Schwarzhaarigen nickt sie bedächtig und nutzt die ihr gegebene Gelegenheit, ohne groß darüber nachzudenken. Was sonst sollte sie in dieser Situation gerade auch tun? Sich in den Kampf dort stürzen? Nun, Kaelea ist sich nicht so sicher ob das eine gute Idee wäre, die beiden scheinen durchaus einiges über ihrem eigenen Level zu sein was Kampfkraft und Erfahrung angeht, zumindest aktuell.
Auf halbem Wege allerdings hält sie inne und wendet sich zurück zu der kleinen Frau um. ''Was ist mit dir?'', fragt sie mit besorgt zusammengezogenen Augenbrauen. ''Ich werd' dich ganz sicher nicht mit dem angriffslustigen Großvaterhuhn hier allein lassen! Los, komm gefälligst mit bevor die beiden da noch den ganzen Raum in Trümmer legen!''
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#93
Xarthurs Worte erklären nicht wirklich, was hier gerade vor sich geht. Wer ist Kyddim Gihr? Habe ich bereits von diesem Namen etwas gehört oder gelesen? Ich weiß es nicht, aber nach dem Anschein ist diese Person?, oder was auch immer sie ist, von immenser Bedeutung. Mit den Gedanken fällt Ryke auch wieder auf, dass dies eigentlich nur der Beginn seines Abenteuers sein sollte und nun ist er in irgendeinem äußerst großen und noch schleierhaften Unterfangen geraten. Dennoch wusste er bereits am Anfang seiner Reise, dass sein Leben keinen normalen Verlauf gehen würde. 

Der alte Mann namens Abel beibt stur wie ein Bock und versperrt stets den Eingang. Ryke spührt wie ungeduldig und aufgereizt Xarthur wird. Plötzlich fängt Rykes Handschuh wieder an zu leuchten, wodurch er sofort auch wusste, dass Xarthur irgendeine Magie ausführen wird. Gesagt getan! Xarthurs Druckwelle versetzt die unmittelbare Umgebung in einen kurzen Aufruhr, doch zwei wurden kaum betroffen von ihr. Zu einem Ryke, der unberührt blieb und verblüffender Weise der alte Mann, der aber ganz und gar nicht mehr alt erscheint. Abel hat sich transformiert und setzt Xarthur mit unglaublicher Stärke zu Boden. Ryke musste einen Entscheidung treffen, entweder unterstützt der Xarthur beim Kampf gegen Abel, von wem er praktisch null Informationen über seine Kampfkraft hat oder er versucht erstmal herauszufinden, was im Obergeschoss vor sich geht und wer nun Kyddim Gihr ist. Die Entscheidung fiel relativ schnell. Ryke entscheidete sich für das letztere, huschte schnell an den beiden vorbei und lies Xarthur mit seinem Kontrahenten alleine.
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#94
Die Wache scheint zu verstehen und tritt ein paar Schritte zurück, immernoch mit besorgtem Blick. Als Ririca anschließend wild Gestikuliert und versucht auf den Tumult zuzugehen, stellt sich ihr eben jene Wache in den Weg und drängt sie zurück zu Mio. Sie spricht etwas in Al Bhed, was weder Mio noch Ririca verstehen können, aber anscheinend sollen sie an Ort und Stelle bleiben. Eine der Wachen marschiert sogleich zum Tumult in der Menge und kommt ein paar Minuten später mit Zane zurück! Dieser wird mit erhobenen Händen, einem Pistolenlauf im Rücken und einem blauen Auge zur Gruppe geführt. Als sie ankommen treffen sich die Blicke von Mio, Ririca und Zane. Einer der Al Bhed gestikuliert zu Ririca, ob sie den Mann kenne, doch leider kommt sie nicht dazu sich zu erklären. Zane dreht sich in einer schnellen Bewegung um, packt die Waffe des Soldaten, entwaffnet diesen gekonnt und richtet sie auf die Wache! Der Wahnsinn steht im Gesicht des Al Bhed geschrieben, während sein Finger wild vor dem Abzug hin und her zuckt. Die anderen Wachen richten ihre Waffen sogleich auf Zane. Mit kalten Blick sieht er sich um...und ein Knall ist zu hören. Die entwaffente Wache fällt rücklings um...mit einem Loch genau zwischen den Augen. Nun bricht das völlige Chaos los. Zane greift mit seiner zweiten Hand schnell zur Trickkiste und mehrere schüsse fallen. Menschen rennen panisch umher und jeder versucht aus dem Kreuzfeuer zu geraten, dass durch den Tumult entsteht. Als wäre das nicht genug, bebt plötzlich der Boden. Ririca wird dadurch aus dem Gleichgewicht gebracht und fällt zu Boden. Mio kann sich auf den Beinen halten und ahnt sogleich das schlimmste...denn dieses dumpfe Geräusch zusammen mit dem Beben kann nur auf eine bestimmte Sprengstofart in Atlantis zurückzuführen sein! Die Fenster des Kraftwerkes beginnen hell zu leuchten plötzlich steigt die Temperatur in der Umgebung unglaublich an. Man kann regelrecht spühren, wie die eigene Haut zu kochen beginnt! Eine magische Druckwelle geht vom KRaftwerk aus. Die Menschen die von ihr erfasst werden, werden regelrecht vaporisiert...nur Illumina bleiben übrig. Die Druckwelle wird vor Ririca und Mio jedoch immer langsamer....die Menschen scheinen wie in Zeitlupe zu Staub zu zerfallen....und das Ticken wird immer schneller und lauter. Ririca und Mio haben das gefühl als würde ein Hacken an ihrem Nabel zerren, als sie plötzlich in die tiefe fallen. Anscheinend hat der Würfel sich die Gruppe einverleibt. NAch mehreren Sekunden des fallens fühlt es sich an als würden sie aufschlagen und ihre Sicht wird wieder klar. Sie befinden sich oben auf dem Dachboden. Ririca ist schweiß gebaded ihr Atem geht schnell und sie fühlt sich als hätte sie ohne Pause einen ganzen Tag gearbeitet. Mio hingegen kann keine beeinträchtigung spühren. Was jedoch beide hören ist der laute Schrei Zanes! Dieser krümmt sich neben der Gruppe...eine klaffende Schusswunde in der Schulter.

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Kaelea und Ryke folgen ihrer Entscheidung und begeben sich zum Fuß der Treppe, während weiterhin die Luft durch den harten Kampf erzittert. Die Ronso-Dame wendet sich sogleich zu Thali um, die anscheinend mit sich ringt, ob sie hier bleiben soll oder doch mit Kaelea geht. Anscheinend scheinen die Worte der Ronso-Dame auf sie einzuwirken und sie folgt sogleich und gesellt sich zu ihr. Ncoheinmal wendet sie sich um und baut eine Barriere vor der Treppe auf. Unter ihrem Umhang leutet es, während sie ihre Magie gebraucht und eine hälfte ihres Rückens zuckt, während sich der Flügel, der sich darunter befindet, bewegt. Indess ist Ryke in Gedanken versunken, ob er nicht doch etwas über diesen mysteriösen Kyddim Gihr gehört hat. Er krampt in seinem Oberstübchen und findet sogleich die Antwort. Er hatte davon in einem der Bücher gelesen, die er heimlich zu Rate gezogen hatte, während sein Meister außer Haus war. Es hatte sich um ein uraltes und seltenes Werk gehandelt, in dem die Schöpfungsgeschichte von Obiris niedergeschrieben war. Vor langer Zeit hatten die Avalonier fast jedes Expemplar vernichten lassen, da dieses Cid als bösen Weltenzerstörer darstellt. In diesem Buch war auch vom Kyddim Gihr, dem Gottes Kern die Rede. Dieser Kern soll laut der Legende der Schlüssel sein, alle Finsterniss zu bannen. Doch Ryke verließ sich nicht auf Legenden...es war an der Zeit an Fakten zu kommen. Zu dritt marschiert die Gruppe die Treppe nach oben. Ryke leitet die Gruppe mit der Hilfe seines Handschuhes, bis sie zu einem Stück wand gelangen. Thali legt die Hand an die Wand des obe3rsten Stockwerkes, während aus einem anderen Winkel des Stockwerkes laute Geräusche zu hören sind. "Diese Wand ist nicht natürlichen Ursprunges. Große Krafteinwirkung musst den Zauber brechen...", sagt Thali leise und wendet ihren Blick zu Kaelea, in der Hoffnung sie könnte etwas gegen den festen Stein unternehmen.
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#95
Als Ririca loslaufen will will in RIchtung des Tumults, wird sie von der Wache zurück zu Mio gedrängt. Und auch Mio ist der Meinung, dass sie hier bleiben sollten.
Eine weitere Wache verschwindet und sie bleiben mit zwei Wachen zurück.
Ririca beobachtet hibbelig wie eine der Wachen zum Tumult rennt und ihr kommen die wenigen Minuten die sie wartet wie eine Ewigkeit vor, auch wenn ihr immer wieder kleinere Schwindelanfälle plagen.

Ihr Blick hellt sich deutlich auf als sie erkennt, dass diese Wache tatsächlich mit Zane zurück kommt. Sie will gerade antworten oder zumindest nicken, als es plötzlich auch sehr schnell geht.
Zane entwaffnet den Soldaten, der ihn hergeführt hat und bedroht diesen. Und wirkt dabei völlig wirr und wahnsinnig.
Plötzlich fällt der Soldat mit einem Loch genau zwischen den Augen um. Hatte Zane etwa den Mann erschossen?
Mit einem erstickten Schrei legt Ririca ihre Hände vors Gesicht und kneift die Augen zusammen, öffnet diese jedoch gleich wieder um sich tatsächlich von dem Grauen zu überzeugen. Ja, der Mann fällt zu Boden. Tot.
Ririca sinkt fassungslos auf die Knie und der Fall wird von dem plötzlichen Beben nur noch beschleunigt.
Überall schreien Menschen in Panik von allen Seiten und dann auch noch die Druckwelle.
Ririca kann nur fassungslos dabei zusehen wie sich die Menschen in Luft auflösen. Sie wollten das doch verhindern! Hatten sie alles nur schlimmer gemacht?

Sie spärt dass ihnen wohl das gleiche Schicksal droht in wenigen Sekunden, nichtmal Sekunden, doch ... die Zeit scheint sich zu verlangsamen während das Ticken immer schneller und Lauter wird. Nichts ergibt gerade wirklich Sinn für Ririca, da sie geschockt von der ganzen Situation ist.

Plötzlich spürt sie, wie etwas sie zieht ... oder fällt sie? Oder beides!
Und plötzlich scheinen sie irgendwo aufzuschlagen. Erschrocken öffnet Ririca die Augen und muss ein paar mal blinzeln. Sie sind wieder auf dem vertrauen Dachboden.
Sie merkt selbst erst nach und nach wie sie fast hyperventiliert und der Schweiß ihr herunter rinnt und sie unangenehm abkühlt ... Als wäre sie den ganzen Tag gelaufen oder hätte den ganzen Tag ohne einen Schluck Wasser bei der Gartenarbeit geholfen.
Und es scheint auch nicht besser zu werden.
Immer noch völlig neben sich bleibt sie zunächst reglos, bis sie den Schrei hört.
Es erschrickt Ririca so sehr, dass sie zusammen zuckt und panisch in die Richtung des Schreis sieht.
Zane! Eine Schusswunde!? "Er hat nicht geschossen ...?!", flüstert Ririca und klingt dabei erleichtert, aber noch immer neben der Spur ... erst nach und nach dämmert ihr dass Zane große Schmerzen hat und viel Blut verliert.
"Herr ZANE!" Sie versucht zu ihm zu kommen, schafft jedoch nichtmal richtig aufzukommen und sinkt wieder in sich zusammen.
"Wir müssen Ann holen! Oder Abel, irgendwen! Oder ein Verband ... ein Verband!"
Panisch sieht sich Ririca um während sie sich wieder aufzurichten versucht.
Ganz klar ist sie jedoch noch immer nicht.
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